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Unternehmens-Chat: Microsoft erstellt Teams-Client für Linux

Der vor allem für Unternehmen gedachte Videochat Teams von Microsoft soll künftig auch einen offiziellen Client für Linux bekommen. Der Hersteller bereitet offenbar eine Insider-Preview dafür vor. Als Grundlage dient das Electron-Framework.
/ Sebastian Grüner
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Auch Linux-Nutzer können künftig Microsoft Teams nativ verwenden. (Bild: RV Navigator/Flickr.com)
Auch Linux-Nutzer können künftig Microsoft Teams nativ verwenden. Bild: RV Navigator/Flickr.com / CC-BY 2.0

Noch im Herbst des vergangenen Jahres hat Microsoft angekündigt, zunächst zwar keinen nativen Linux-Client für seinen Unternehmens-Chat Teams erstellen zu wollen, dies aber weiterhin plane. Nun hat Microsoft erstmals bestätigt(öffnet im neuen Fenster), dass das Unternehmen aktiv an einem Linux-Client für Teams arbeitet. Weitere Informationen dazu sollen laut der sehr kurzen Ankündigung noch folgen.

Für seinen Teams-Chat stellt Microsoft bisher native Clients für Windows, MacOS, iOS und Android bereit. Ein Linux-Client fehlt bisher, obwohl dies einer der am meisten geäußerten Wünsche der Nutzer im Feedback-Forum von Microsoft ist. Zwar lässt sich Teams auch unter Linux in Browsern verwenden, allerdings nicht mit vollem Funktionsumfang. So lassen sich etwa nicht ohne weiteres Videoanrufe durchführen.

Die Arbeiten an dem Linux-Client für Teams sind offenbar schon weit fortgeschritten. So hat das Unternehmen ein Debian-Repository für die Anwendung erstellt(öffnet im neuen Fenster) und verteilt über dieses auch schon eine erste Binärversion von Teams für Linux. Dieses basiert auf dem Electron-Framework und ist damit im Prinzip nur eine abgewandelte Variante der Webversion.

Mit Electron hat Microsoft schon einige Erfahrung sammeln können. So nutzen etwa auch die Windows- und MacOS-Clients für Teams das Electron-Framework, ebenso wie die Linux-Ports von Skype oder Visual Studio Code. Noch kann Teams für Linux jedoch nicht eingesetzt werden. So weist das Login-Fenster noch auf einen sogenannten Insider-Test hin. Wann dieser für alle interessierten Nutzer geöffnet wird, ist derzeit nicht bekannt. Dies dürfte wohl aber nicht mehr lange dauern.


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