Purism: Linux-Smartphone Librem 5 erscheint in Phasen

Das freie Linux-Smartphone Librem 5 soll erstmals in wenigen Wochen verteilt werden. Jedoch nur in einer Kleinserie. Die Hardware und Software soll danach schrittweise bis ins Jahr 2020 angepasst werden.

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Das Librem 5 wird schrittweise erscheinen.
Das Librem 5 wird schrittweise erscheinen. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

In der Produktion seines ersten Smartphones Librem 5 hatte der auf Geräte mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Hersteller Purism immer wieder mit größeren Problemen und Rückschlägen zu kämpfen. So musste der Erscheinungstermin für das Gerät mehrfach verschoben werden. Um den zuletzt genannten Termin - das dritte Quartal 2019 - doch noch halten zu können, beginnt das Team nun die Geräte schrittweise zu verteilen.

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Der Ankündigung zufolge soll demnach in einer ersten Phase Ende September bis Ende Oktober dieses Jahres die erste Version des Geräts verteilt werden. Diese nutze ein eventuell vorläufiges Board-Layout sowie ein individuell erstelltes Gehäuse, das noch einige Unzulänglichkeiten aufweisen könnte. Auch bei der Software soll es sich noch um eine frühe Version mit nur grundlegenden Funktionen handeln, was unter anderem auch die Energieverwaltung betreffe.

Das Entwicklerteam will danach phasenweise das Layout des Boards verbessern, das Gehäuse besser an das Board anpassen, echte Kappen für die Hardwareschalter nutzen und natürlich weiter an der eigenen Software arbeiten. Erst im zweiten Quartal 2020 soll eine Iteration des Geräts erscheinen, die ein finales Gehäuse enthält und deren Software Langzeitunterstützung erhalten soll. Ende 2020 will das Team eine CPU der nächsten Generation verwenden und erneut Board und Gehäuse überarbeiten.

Kunden und frühe Unterstützter des Projekts, die das Librem 5 vorbestellt haben, sollen von Purism demnächst darüber informiert werden, welche Iteration des Geräts sie planmäßig erhalten sollen. Es steht ihnen aber frei, sich auch für eine spätere zu entscheiden und damit länger auf Verbesserungen an dem Gerät zu warten.

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Die Grundlage für das Gerät bildet das SoC i.MX8M von NXP. Dieses nutzt eine Quad-Core-CPU mit ARMs Cortex-A53-Kernen bei 1,5 GHz sowie eine Vivante-GPU, die hardwareseitig OpenGL/ES 3.1, Vulkan und OpenCL 1.2 unterstützt. Der dafür genutzte freie Etnaviv-Treiber kann aber weder für Vulkan noch OpenCL verwendet werden und auch die Unterstützung für OpenGL/ES 3 ist noch nicht ausgereift. Ein gesonderter ARM-M4-Kern soll für die Firmware genutzt werden.

Dem SoC stehen 3 GByte nicht näher spezifizierter Arbeitsspeicher zur Seite. Nutzer können außerdem auf 32 GByte eMMC-Festspeicher zurückgreifen und diesen per MicroSD-Karte erweitern. Der Akku mit einer Kapazität von 3.500 mAh soll wechselbar sein. Zur drahtlosen Kommunikation soll WLAN nach 802.11abgn und Bluetooth 4 unterstützt werden. Das 5,7-Zoll-TFT-Display löst mit 720 x 1.440 Pixeln auf. Das WLAN, das Modem sowie Kamera und Mikrofon können über Hardwaretasten deaktiviert werden.

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zaphodbb 07. Sep 2019

"Zur drahtlosen Kommunikation soll WLAN nach 802.11abgn und Bluetooth 4 unterstützt...

Dcs69S 07. Sep 2019

Beim Fairphone2 konnte man die ältere Kamera durch eine aktuellere ersetzen. Der Ansatz...

DeadPi 06. Sep 2019

Also bezahlt man neuerdings hohe Preise für Linux?

hackfin 06. Sep 2019

Mich würde ja nun mal interessieren, ob das cpu frequency scaling ( a.k.a Stromsparmodus...


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