• IT-Karriere:
  • Services:

Kickstarter: Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet

Er sieht aus wie eine Mischung aus SNES-Controller und Game Boy: Der Retrostone 2 ist eine mobile Spielekonsole, auf der Gamer ihre alten Spiele als Emulation spielen können. Ungewöhnlich: Mit USB, HDMI und Ethernet eignet sich das System auch als Standkonsole am Fernseher.

Artikel veröffentlicht am ,
Kickstarter: Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet
(Bild: Kickstarter/Pierre-Louis Boyer)

Der Entwickler Pierre-Louis Boyer finanziert derzeit auf Kickstarter den Retrostone 2. Dabei handelt es sich um eine Handheld-Spielekonsole, die stark an den Nintendo Game Boy erinnert. Statt einer grünschwarzen Dotmatrix verwendet das Gerät allerdings ein LCD-Display mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Die Minikonsole hat vier farbige Aktionstasten auf der rechten Seite, ein Steuerkreuz auf der linken Seite und zwei Systemtasten dazwischen. Das Layout entspricht dem eines SNES-Controllers - allerdings ohne Schultertasten.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. simple system GmbH & Co. KG, München

Das Chassis des Retrostone 2 wird im Spritzgussverfahren hergestellt. Es ist in diversen Farben - neben Grau beispielsweise auch in dem an den Game Boy Color erinnernden halbtransparenten Blau - verfügbar. Im Innern steckt ein selbstentwickeltes Mainboard, auf dem ein Allwinner A20-Prozessor mit zwei ARM-Kernen installiert ist. Außerdem sind 8 GByte NAND-Flash und 1 GByte DDR-Arbeitsspeicher verlötet. Ungewöhnlich für eine solche Konsole ist ein RJ45-Port für 100-Mbit/s-Ethernet. Drei weitere USB-A-Ports und eine HDMI-Buchse in voller Größe sollen die Nutzung des Retrostone 2 als stationäre Konsole am Fernseher ermöglichen. Controller können dabei auch per Bluetooth verbunden werden.

Nur lizenzfreie ROMS nutzen

Auf dem Retrostone 2 ist das Linux-Betriebssystem Retrorangepie vorinstalliert, das auf Retropie basiert und für Allwinner-CPUs optimiert ist. Einige Entwickler haben eigene Spiele als ROMs für das OS entwickelt, die dort bereits integriert sind. Weitere Games können per SD-Karte oder USB auf das System geladen werden. Der Entwickler gibt an, dass es davon einige gibt, die nicht lizenzgeschützt sind und daher legal verwendet werden können.

Boyer konnte sein Projekt bereits mit fast 110.000 Euro finanzieren. Interessenten können dort einsteigen und sich einen Retrostone 2 vorbestellen. Er kostet mit 8-GByte-SD-Karte 130 Euro und wird weltweit ausgeliefert. Ein Zweierpack kostet derzeit 235 Euro. Die Auslieferung beginnt im Dezember 2019.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,90€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (Bestpreis!)
  2. 159,90€ inkl. Versand mit Gutschein: ASUS-VKFREI (Vergleichspreis 196,41€)
  3. (u. a. Kopfhörer, Watches und TVs von Samsung)

JanZmus 26. Aug 2019

Man kann sich auch einfach eine PS-Vita mit der "Enso" Custom Firmware drauf zulegen...

Serenity 26. Aug 2019

Der GPi Case von Retroflag hat Schultertasten? Habe ich jetzt nicht gesehen.

Arsenal 26. Aug 2019

Zumal der alte Gameboy auch ein LC-Display hatte...

reflaSh 26. Aug 2019

Nicht so ganz. Es gibt nun auch Möglichkeiten Switches bis 4.1 über einen PegaSwitch...

yumiko 26. Aug 2019

Doch gibt es. Du kannst deine eigenen ROMs auslesen und Emulatoren dafür gibt es ja...


Folgen Sie uns
       


Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial

Wir zeigen, wie sich Untertitel per KI-Spracherkennung erzeugen lassen.

Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial Video aufrufen
The Legend of Zelda: Das Vorbild für alle Action-Adventures
The Legend of Zelda
Das Vorbild für alle Action-Adventures

The Legend of Zelda von 1986 hat das Genre geprägt. Wir haben den 8-Bit-Klassiker erneut gespielt - und waren hin- und hergerissen.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Videokonferenzen: Bessere Webcams, bitte!
    Videokonferenzen
    Bessere Webcams, bitte!

    Warum sehen in Videokonferenzen immer alle schlecht aus? Die Webcam-Hersteller sind (oft) schuld.
    Ein IMHO von Martin Wolf

    1. Webcam im Eigenbau Mit wenigen Handgriffen wird die Pi HQ Cam zur USB-Kamera

    XPS 13 (9310) im Test: Dells Ultrabook ist besser denn je
    XPS 13 (9310) im Test
    Dells Ultrabook ist besser denn je

    Wir dachten ja, bis auf den Tiger-Lake-Chip habe Dell am XPS 13 nichts geändert. Doch es gibt einige willkommene Änderungen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Dell-Ultrabook XPS 13 mit weniger vertikalen Pixeln
    2. Notebooks Dells XPS 13 mit Intels Tiger Lake kommt
    3. XPS 13 (9300) im Test Dells i-Tüpfelchen

      •  /