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Linuxboot: Linux-Firmware soll Windows starten können

Das Linuxboot-Projekt will das proprietäre UEFI so weit es geht durch Linux ersetzen. Das Projekt meldet nun einen ersten erfolgreichen Boot-Vorgang, um künftig auch Windows starten zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Linuxboot-Projekt will mit einem Linux-Kernel Teile des UEFI ersetzen.
Das Linuxboot-Projekt will mit einem Linux-Kernel Teile des UEFI ersetzen. (Bild: nomis-simon/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Der bei Google angestellte Entwickler Chris Koch berichtet auf Twitter von dem ersten erfolgreichen Experiment, bei dem mit einem Linux-Bootloader in der Firmware künftig ein komplettes Windows-System gestartet werden soll. Diese Arbeiten sind Teil des Linuxboot-Projekts, bei dem ein Großteil der bisher proprietären UEFI-Software durch Linux ersetzt werden soll.

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Die Idee dazu hat der Begründer des Coreboot-Projekts, Ronald Minnich, erstmals im Herbst 2017 vorgestellt. Coreboot zielt darauf, die komplette Firmware eines Rechners als freie Software zu erstellen. Insbesondere bei einigen Servern mit UEFI-Umgebung ist dies aber nicht ohne weiteres möglich. Das Linuxboot-Projekt soll deshalb auf Grundlage des Linux-Kernels und einer kleinen Userspace-Umgebung weite Teile des UEFI durch freie Software ersetzen und deren Aufgabe beim Booten des Systems übernehmen.

Wie Koch nun schreibt, fungiert das Linux-System dabei selbst als eine Art erster Bootloader und implementiert die sogenannten UEFI Boot Services. Die Arbeiten des Entwicklers Ofir Weisse hätten das Projekt nun so weit gebracht, dass das zu startende Windows-System die Funktion ExitBootServices aufrufe. Damit wird die Übergabe der Kontrolle über den Rechner von der Firmware hin zum Systembootloader und schließlich zum Betriebssystem durchgeführt - hier eben Windows.

Noch sei das alles nur ein Hack auf Grundlage von Kexec. Letzteres ist eine Funktion des Linux-Kernels, die eigentlich dazu gedacht ist, einen neuen Linux-Kernel aus dem laufenden Betrieb heraus zu starten. Aus Sicht des Linuxboot-Projekts ist es aber eigentlich nur konsequent, mit dem eigenen UEFI-Ersatz auch andere Systeme als eben Linux starten zu wollen. Bisher ist dies etwa mit VMware ESXI möglich. Künftig könnte also ein vollständiger Windows-Boot folgen. Details dazu hat Koch in einem Vortrag (PDF) auf der diesjährigen Konferenz des Open Compute Project vorgestellt.

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Proctrap 30. Jul 2019

wieso? golem sieht geld & ich keine Werbung, weiß nicht was du für Probleme hast

elgooG 30. Jul 2019

Bei meinem Lenovo Testserver / Thinkpad habe ich das selbe Verhalten: - Im UEFI ist als...

PG 29. Jul 2019

Ich habe die Lizenz gelesen, zum Beispiel Punkt 0: "Activities other than copying...

IchBIN 29. Jul 2019

Wenn es dann doch nur eine Handvoll Geräte damit gibt, und man beim Rest hoffen muss...


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