Purism: Finale Spezifikationen für Librem 5 stehen fest

Das freie Linux-Smartphone Librem 5 von Purism soll noch in diesem Sommer erscheinen. Der Hersteller hat nun die finalen Eigenschaften der Hardware bekanntgegeben.

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Das Librem 5 soll auch Videoausgaben unterstützen.
Das Librem 5 soll auch Videoausgaben unterstützen. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Seit inzwischen fast zwei Jahren arbeitet der für seine möglichst freien Linux-Laptops bekannte Hersteller Purism an dem Smartphone Librem 5. Wie die Entwickler in ihrem Blog mitteilen, hat das Team nun endgültig die Hardware festgelegt, die in dem Gerät verbaut werden soll.

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Wie bereits bekannt, bildet die Grundlage für das Gerät das SoC i.MX8M von NXP. Dieses nutzt eine Quad-Core-CPU mit ARMs Cortex-A53-Kernen bei 1,5 GHz sowie eine Vivante-GPU, die hardwareseitig OpenGL/ES 3.1, Vulkan und OpenCL 1.2 unterstützt. Der dafür genutzte freie Etnaviv-Treiber kann aber weder für Vulkan noch OpenCL genutzt werden und auch die Unterstützung für OpenGL/ES 3 ist noch nicht ausgereift. Ein gesonderter ARM-M4-Kern soll für die Firmware genutzt werden.

Einsteiger-Hardware mit gutem Linux-Support

Dem SoC stehen 3 GByte nicht näher spezifizierter Arbeitsspeicher zur Seite. Nutzer können außerdem auf 32 GByte eMMC-Festspeicher zurückgreifen und diesen per MicroSD-Karte erweitern. Der Akku mit einer Kapazität von 3.500 mAH soll wechselbar sein.

Zur drahtlosen Kommunikation soll WLAN nach 802.11abgn und Bluetooth 4 unterstützt werden. Den Hersteller dafür nennt Purism aber nicht. Käufer können darüber hinaus zwischen einem Modem von Gemalto und einem Modem des chinesischen Herstellers Broadmobi wählen.

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Das 5,7-Zoll-TFT-Display löst mit 720 x 1.440 Pixeln im Vergleich zu anderen aktuellen Smartphones vergleichsweise klein auf. Das Librem 5 verfügt außerdem über eine Rückkamera mit 13 Megapixeln und einer Frontkamera mit 5 Megapixeln. Weitere Details zur Kameratechnik nennt Purism nicht. Das WLAN, das Modem sowie auch Kamera und Mikrofon können über Hardwaretasten deaktiviert werden.

Zum Laden nutzt das Librem 5 einen USB-C-Port, der Power-Delivery unterstützen soll. Ebenso soll USB 3 und eine Videoausgabe über diesen Anschluss genutzt werden können.

Die nun finale Hardware des Librem 5 entspricht damit der Ausstattung von Android-Geräten, die derzeit für etwa 150 Euro erhältlich sind. Die Librem 5 können derzeit für 650 US-Dollar vorbestellt werden. Für den hohen Preis bekommen Nutzer laut Hersteller jedoch einige Privatsphärefunktionen wie eben die Hardwaretasten sowie eine volle Linux-Unterstützung samt eigens gestalteter Benutzeroberfläche. Die Geräte sollen noch im dritten Quartals dieses Jahres erscheinen.

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Anonymer Nutzer 08. Aug 2019

Mann muss halt auch erkennen, dass massive Kosten dadurch entstehen, weil man ein...

ark 30. Jul 2019

Jetzt müsste nur noch Threema mit einer native Linux App nachziehen, den Preis wäre es...

bla 30. Jul 2019

So wie sie bisher mit der Hardware rumgeeiert sind und wie sich das so in den Purism...



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