Wing wird ab Sommer 2019 in der finnischen Hauptstadt mit der Auslieferung via Drohne beginnen. Die Drohnen sollen in einem Stadtteil dazu genutzt werden, Lebensmittel von Supermärkten zu Häusern zu transportieren.
Millionen Tonnen Kunststoff landen jedes Jahr im Meer. Müllschlucker, die das Material einsammeln, sind bislang wenig erfolgreich. Eine schwimmende Recycling-Fabrik, die die wichtigsten Häfen anläuft, könnte helfen, das Problem zu lösen.
Vor drei Jahren hat Tesla den Solarmodul-Hersteller Solar City gekauft und wollte zusammen mit Panasonic in der Gigafactory 2 Komponenten für innovative Solardächer produzieren. Doch die Abnahme im Inland stockt. Die meisten Solarzellen aus der Gigafactory 2 werden ins Ausland verkauft.
Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Seit dem 1. Mai ruhen die britischen Kohlekraftwerke. Der Strom für die Insel wird aus anderen Quellen bezogen, unter anderem aus Windparks. Es ist die längste Zeit ohne Kohleverstromung in Großbritannien, seit 1882 das erste Kohlekraftwerk in London eröffnet wurde.
Mehr als anderthalb Millionen Besucher der Niagarafälle steigen jedes Jahr auf eines der beiden Schiffe und lassen sich direkt unter die Wasserfälle schippern. In wenigen Monaten werden sie den Ausflug mit Schiffen mit Elektroantrieb unternehmen.
Soll die Datenmacht großer Digitalkonzerne begrenzt werden? Der IT-Verband Bitkom äußert sich skeptisch zu einem Vorschlag der EU-Kommission und nennt dafür gute Gründe.
Was man auf Xbox Live sagen darf und was nicht, hat Microsoft in einem neuen Dokument festgelegt. Die Regeln sind überraschend genau und enthalten erheiternde Beispiele. Leider liegen sie bisher nur auf Englisch vor.
Amazon wird oft kritisiert wegen seiner Bemühungen, den Versand zu automatisieren. Bis die Technik so weit sei, dass alle Arbeiten von Robotern übernommen werden könnten, dauere es aber noch mindestens ein Jahrzehnt, sagt Amazon.
Windräder stehen oft still, wenn sie keinen Strom ins Netz einspeisen können. Zwei Konsortien in Deutschland wollen diese Windkraft nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen und diesen ins Gasnetz einzuspeisen.
Händler, Hersteller und Importeure müssen aufpassen: Für stromdurchleitende, passive Geräte gilt unter Umständen eine Registrierungspflicht. Wer sich nicht daran hält, muss mit Post von Konkurrenten oder hohen Bußgeldern rechnen.
Kohlendioxid- und Feinstaubemissionen durch festliegende Schiffe sind nicht nur ein Problem in Seehäfen. Auch Binnenschiffe lassen den Dieselgenerator dauerhaft laufen. Das soll sich ändern. In Nordrhein-Westfalen werden Anlegestellen mit Ladesäulen ausgestattet.
Die Kohlekraftwerke sollen spätestens in 20 Jahren abgeschaltet werden. Sie einfach abzubauen, sei nicht sinnvoll, sagen Forscher des DLR. Die Anlagen sollen, statt Strom aus der Verbrennung von Kohle zu gewinnen, Strom von Windkraftwerken speichern.
Forscher haben mit der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Dafür waren 20 Jahre Vorarbeit und eine internationale Kooperation nötig. Golem.de sprach mit dem Radioastronomen Heino Falcke, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt war.
Was passiert mit dem verbrauchten Akku aus einem Elektroauto? Der US-Hersteller Tesla baut in seiner Fabrik Gigafactory ein eigenes Recycling-Programm auf, um die Rohstoffe aus den alten Energiespeichern für die Herstellung neuer zu gewinnen.
Rund 5.200 Mitarbeiter wenden sich in einem offenen Brief kritisch an Jeff Bezos und die Amazon-Führung: Von den großen IT-Unternehmen sei der Konzern am weitesten von einer nachhaltigen Energiepolitik entfernt.
Der Pariser Nahverkehrsbetreiber RATP hat 800 Elektrobusse bei drei Herstellern bestellt. Sie sollen Busse mit Verbrennungsmotor ersetzen und noch vor den Olympischen Sommerspielen 2024 zum Einsatz kommen.
Wing darf in der australischen Hauptstadt Canberra Waren per Drohne ausliefern. Nach einem erfolgreichen Test im vergangenen Jahr hat das Alphabet-Tochterunternehmen eine reguläre Genehmigung erhalten.
Der Protest gegen 5G-Netze nimmt zu: In Petitionen wird gefordert, zuerst die Folge von mehr elektromagnetischen Feldern im 5G-Frequenzbereich zu erforschen.
Amazon Fresh sei nicht mehr, als zu Trockenware noch einen Kopf Salat oder 100 Gramm aufgeschnittenen Käse draufzulegen. Das sieht man als spannende Aufgabe.
Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Kein echter Nachfolger, sondern ein eigenständig lauffähiger Ableger der Fantasy-Rollenspielserie Divinity soll Fallen Heroes werden. Es soll teils altvertraute Helden bieten - aber auch neue Waffenkategorien.
Besitzer älterer Windenergieanlagen könnten bald ein Problem bekommen: Sie erhalten keine Förderung mehr. Das könnte sogar die Energiewende ins Wanken bringen.
Der Umweltverband BUND ist nicht gegen 5G, fordert aber niedrigere Grenzwerte wie in der Schweiz. Die Betreiber sollen sich zudem ein Netz teilen, um das Risiko zu minimieren. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz sieht noch Forschungsbedarf.
Ein Brennstoffzellenauto, das autonom fahren kann und eine große Reichweite hat: Der japanische Autohersteller Toyota und die japanische Raumfahrtagentur Jaxa entwickeln zusammen ein Fahrzeug, mit dem Astronauten in Zukunft den Mond erkunden sollen.
Fast 200 Windkraft-Patente tragen den Namen von Henrik Stiesdal. Nachdem er bei Siemens als Technikchef ausgestiegen ist, will der Däne nun die Stromerzeugung auf See revolutionieren.
Ökostrom, Datenschutz und Transparenz: Das Startup Wetell möchte nachhaltige Mobilfunktarife anbieten. Das erste Crowdfunding-Ziel ist bereits erreicht. Aber das reicht noch nicht.
Bei der Konfiguration seines Model 3 gibt Tesla fiktive Einsparungen durch niedrigere Benzinkosten an. Die Wettbewerbszentrale sieht darin eine Irreführung von Interessenten.
Die Telekom löst Telefónica als Netzbetreiber des Discounters Norma ab. Die Telefónica hat schon vor zwei Monaten den Wechsel von Norma Mobil zum neuen Namen Novamobil vollzogen und betreibt die Marke einfach weiter. Die Kunden von Norma Connect erhalten kein LTE.
Solarzellen auf der Karosserie, eine App zum Stromanbieten oder zur Autovermietung: Das Elektroauto Sion von Sono Motors hat einige Besonderheiten. Das Münchener Unternehmen hat das Design für das Serienmodell vorgestellt.
Nach der Übernahme von Whole Foods soll Amazon in den USA eine zweite stationäre Supermarktkette planen. Die Waren sollen preiswerter sein, neben Lebensmitteln sollen auch Gesundheits- und Schönheitsprodukte angeboten werden.
Prime-Kunden können sich neuerdings einen Amazon Day aussuchen, an dem sie ihre Bestellungen auf einen Schlag erhalten. Das soll die Umweltbilanz des Unternehmens verbessern, ist aber freiwillig und vorerst auf die USA beschränkt.
Mehrere große IT-Konzerne haben in jüngerer Zeit Partnerschaften mit der Ölindustrie aufgebaut und tragen damit aktiv zur Klimakatastrophe bei. Dabei geben sie sich gerne als besonders umweltfreundlich und verantwortungsbewusst.
Der Ausstoß von CO2 soll insgesamt verringert werden. Dieses Ziel hat Amazon bekanntgegeben. Bis 2030 soll die Hälfte aller Warensendungen klimaneutral verschickt werden.
Der Erdölkonzern Shell setzt sein Engagement im Bereich erneuerbare Energien fort. Nun kauft das Unternehmen einen Konkurrenten für Teslas Powerwalls aus dem Allgäu.
Sie stehen nicht in der Landschaft, sie schwimmen nicht im Meer - sie sollen fliegen: Alphabet hat ein neues Unternehmen aus Googles X-Labor ausgegründet. Makani Power soll fliegende Windturbinen vermarkten.
Über seine deutsche Tochter Koch Media (Deep Silver) kauft der skandinavische Publisher THQ Nordic das Entwicklerstudio hinter dem Rollenspiel Kingdom Come Deliverance. Der Preis liegt bei rund 33,2 Millionen Euro, die Gründer Daniel Vávra und Martin Klíma bleiben.
Alle reden von der Energiewende, Hamburg und Schleswig-Holstein sind schon deutlich weiter: Die beiden Bundesländer zeigen, wie die Gewinnung von Strom etwa aus Windkraft und die Speicherung in verschiedenen Medien aussehen kann.
Mit einem Schienennetz, das nur zu einem Drittel elektrifiziert ist, bietet Thüringen gute Voraussetzungen für Züge mit Brennstoffzellenantrieb. In zwei Jahren soll der von Alstom gebaute Coradia iLint auf der ersten Strecke in Thüringen fahren.
Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
Segel und Elektromaschine: Der Frachter Ceiba emittiert auf See weder bei Wind noch in der Flaute und auch im Hafen kein Kohlendioxid: Das Schiff ist unabhängig von jeglicher Energieversorgung von außen. Schon der Bau und auch später der Betrieb des Schiffes sollen nachhaltig sein.
Google will in Zukunft alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betreiben. Für zwei neue Rechenzentren werden im Südosten der USA gerade zwei Solarkraftwerke gebaut.
Tesla verhandelt mit der griechischen Regierung über die Einrichtung eigener Stromnetze auf einigen der vielen Inseln Griechenlands. Die Regierung hat schon einen Favoriten dafür.
Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
CES 2019
Schule statt Feldarbeit: Das will ein koreanisches Startup für Kinder in Entwicklungsländern mit Solarenergie erreichen. Wir haben uns das auf der Messe preisgekrönte Projekt angesehen.