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Wärmewende:
Besser, als die Elbe zu heizen

Während Politiker noch über die Bezuschussung neuer Ölheizungen streiten, sind einige Energieversorger und Unternehmen schon erheblich weiter. Sie zeigen in Hamburg, wie Stadtviertel – oder sogar ganze Städte – regenerativ mit Wärme versorgt werden können.
/ Monika Rößiger
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Mit der Abwärme von Aurubis wird ein ganzes Stadtviertel beheizt. (Bild: Aurubis)
Mit der Abwärme von Aurubis wird ein ganzes Stadtviertel beheizt. Bild: Aurubis

Wer sich auf das Betriebsgelände von Aurubis begibt, den empfängt gleich hinter dem Werkstor ein imposanter, feuerspeiender Drache. Zumindest wirkt es so, wenn man der riesigen Eisenskulptur gegenübersteht, die einem chinesischem Fabelwesen nachempfunden scheint. Feuer ist in der Tat das wichtigste Element für die Metallverarbeitung, und was dann an überschüssiger Hitze in der Kupferhütte anfällt, kann weitaus sinnvoller genutzt werden, als sie durch Einleitung in die Elbe unbrauchbar zu machen.

Schließlich geht ungefähr die Hälfte des Primärenergieverbrauchs in Deutschland auf das Konto der Wärmeversorgung.(öffnet im neuen Fenster) Industrielle Abwärme, die bislang ungenutzt verpufft, bedeutet da ein vielversprechendes Potenzial(öffnet im neuen Fenster) , sowohl zur Energiegewinnung als auch CO2-Reduktion. Zurzeit liegt deren Einspeisung ins Wärmenetz jedoch nur bei zwei Prozent(öffnet im neuen Fenster) .

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