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Elektromobilität: Deutsches Projekt erforscht bidirektionales Laden

Die Akkus von Elektroautos lassen sich auch als Netzspeicher nutzen. Ein Forschungsprojekt, an dem unter anderem BMW und das DLR beteiligt sind, will die dafür nötigen Techniken testen und entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW i3: das Elektroauto als Netzspeicher
BMW i3: das Elektroauto als Netzspeicher (Bild: BMW)

Ohne Speichersysteme ist ein Umstieg auf erneuerbare Energien nicht zu schaffen. Eine große Menge an Speicherkapazität wird jedoch nicht genutzt: die Akkus von Elektroautos, die oft große Teile des Tages herumstehen. In dem neuen Forschungsprojekt Bidirektionales Lademanagement (BDL) sollen die nötigen Techniken dafür entwickelt werden.

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Bidirektionales Laden oder Vehicle to Grid (V2G) bedeutet, dass Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern dass sie über eine Ladestation oder eine sogenannte Wallbox auch wieder Strom ins Netz zurückspeisen. So könnte ein Auto geladen werden, wenn viel Windstrom zur Verfügung steht oder wenn das Netz nachts weniger ausgelastet ist. Bei Bedarf, etwa bei Flaute oder bei Lastspitzen, speist es Strom wieder zurück ins Netz.

Dafür sind verschiedene Techniken nötig. So muss ein Fahrzeug V2G unterstützen, was nicht bei allem Elektroautos der Fall ist. Zudem müssen Fahrzeug und Netz miteinander kommunizieren. Es bedarf eines Lademanagements, das sicherstellt, dass genug Strom im Akku ist, wenn das Auto gebraucht wird. Auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt sich das Projekt.

V2G-Pilotprojekte gibt es bereits einige. So testet Nissan beispielsweise bidirektionales Laden mit dem Leaf in Hagen oder mit Lieferwagen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. BDL-Projektpartner BMW will ab Anfang 2021 das bidirektionale Laden mit 50 Elektroautos vom Typ i3 testen.

An BDL sind neben BMW unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Passau, der Komponentenhersteller Kostal Industrie Elektrik sowie die Netzbetreiber Tennet und Bayernwerk Netz beteiligt. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

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Eldark 12. Nov 2019

Und wer regelt dann den Ladung/Entladung der 43m Autos ? Die Netzbetreiber werden dir...

Ach 11. Nov 2019

Du musst halt diejenigen überzeugen, die vielleicht mehrere 10tausend ¤ in ihr Fahrzeug...

NeoChronos 11. Nov 2019

1. Autos mit 120km Reichweite sind dafür wahrscheinlich nicht geeignet, wenn man 50km von...

Dwalinn 11. Nov 2019

Wer sagt das du nichts davon hast? Entweder du zahlst dann einen geringeren Strompreis...

Dwalinn 11. Nov 2019

Die Akkus halten schon jetzt länger als das Fahrzeug also warum nicht nutzen? Per App...


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