• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Deutsches Projekt erforscht bidirektionales Laden

Die Akkus von Elektroautos lassen sich auch als Netzspeicher nutzen. Ein Forschungsprojekt, an dem unter anderem BMW und das DLR beteiligt sind, will die dafür nötigen Techniken testen und entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW i3: das Elektroauto als Netzspeicher
BMW i3: das Elektroauto als Netzspeicher (Bild: BMW)

Ohne Speichersysteme ist ein Umstieg auf erneuerbare Energien nicht zu schaffen. Eine große Menge an Speicherkapazität wird jedoch nicht genutzt: die Akkus von Elektroautos, die oft große Teile des Tages herumstehen. In dem neuen Forschungsprojekt Bidirektionales Lademanagement (BDL) sollen die nötigen Techniken dafür entwickelt werden.

Stellenmarkt
  1. Provadis Partner für Bildung & Beratung GmbH, Frankfurt am Main
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Bidirektionales Laden oder Vehicle to Grid (V2G) bedeutet, dass Elektroautos nicht nur Strom aus dem Netz beziehen, sondern dass sie über eine Ladestation oder eine sogenannte Wallbox auch wieder Strom ins Netz zurückspeisen. So könnte ein Auto geladen werden, wenn viel Windstrom zur Verfügung steht oder wenn das Netz nachts weniger ausgelastet ist. Bei Bedarf, etwa bei Flaute oder bei Lastspitzen, speist es Strom wieder zurück ins Netz.

Dafür sind verschiedene Techniken nötig. So muss ein Fahrzeug V2G unterstützen, was nicht bei allem Elektroautos der Fall ist. Zudem müssen Fahrzeug und Netz miteinander kommunizieren. Es bedarf eines Lademanagements, das sicherstellt, dass genug Strom im Akku ist, wenn das Auto gebraucht wird. Auch mit den rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt sich das Projekt.

V2G-Pilotprojekte gibt es bereits einige. So testet Nissan beispielsweise bidirektionales Laden mit dem Leaf in Hagen oder mit Lieferwagen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. BDL-Projektpartner BMW will ab Anfang 2021 das bidirektionale Laden mit 50 Elektroautos vom Typ i3 testen.

An BDL sind neben BMW unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie und die Universität Passau, der Komponentenhersteller Kostal Industrie Elektrik sowie die Netzbetreiber Tennet und Bayernwerk Netz beteiligt. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 12,50€
  2. 25,99€
  3. (-71%) 5,75€
  4. 2,49€

Eldark 12. Nov 2019

Und wer regelt dann den Ladung/Entladung der 43m Autos ? Die Netzbetreiber werden dir...

Ach 11. Nov 2019

Du musst halt diejenigen überzeugen, die vielleicht mehrere 10tausend ¤ in ihr Fahrzeug...

NeoChronos 11. Nov 2019

1. Autos mit 120km Reichweite sind dafür wahrscheinlich nicht geeignet, wenn man 50km von...

Dwalinn 11. Nov 2019

Wer sagt das du nichts davon hast? Entweder du zahlst dann einen geringeren Strompreis...

Dwalinn 11. Nov 2019

Die Akkus halten schon jetzt länger als das Fahrzeug also warum nicht nutzen? Per App...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Fold im Test

Das Galaxy Fold ist Samsungs erstes Smartphone mit faltbarem Display. Die Technologie ist spannend, im Alltag nervt uns das ständige Auf- und Zuklappen aber etwas.

Galaxy Fold im Test Video aufrufen
Elektroautos: Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands
Elektroautos
Die elektrischste Tiefgarage Deutschlands

Was muss passieren, damit in zehn Jahren fast jeder in der Tiefgarage sein Elektroauto laden kann? Ein Pilotprojekt bei Stuttgart soll herausfinden, welcher Aufwand auf Netzbetreiber und Eigentümer und Mieter zukommen könnte.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Kabinenroller Microlino 2.0 und dreirädriger E-Motoroller Microletta geplant
  2. Crowdfunding Sono Motors baut vier Prototypen seines Elektroautos
  3. Renault Elektro-Twingo soll nicht schnellladefähig sein

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


    In eigener Sache: Die offiziellen Golem-PCs sind da
    In eigener Sache
    Die offiziellen Golem-PCs sind da

    Leise, schnell, aufrüstbar: Golem.de bietet erstmals eigene PCs für Kreative und Spieler an. Alle Systeme werden von der Redaktion konfiguriert und getestet, der Bau und Vertrieb erfolgen über den Partner Alternate.

    1. In eigener Sache Was 2019 bei Golem.de los war
    2. In eigener Sache Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
    3. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de

      •  /