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Shuttle: E-Scooter gehören laut Umweltbundesamt in Außenbezirke

Als Shuttle in den Außenbezirken der Städte zum nächsten Bahnhof ergibt die Nutzung von E-Scootern Sinn. Doch dafür könnten die E-Trettroller schneller sein.

Artikel veröffentlicht am ,
In den Innenstädten bringen E-Scooter wenig.
In den Innenstädten bringen E-Scooter wenig. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Verleiher sollten E-Scooter statt in Innenstädten in den Außenbezirken aufstellen. Das sagte die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger am 3. September 2019. "Hier kann es durchaus sinnvoll sein, die zu lange Strecke zur Bahn schnell mit dem E-Scooter, anstatt mit dem Auto zu überbrücken."

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Elektrische Tretroller, wie sie aktuell in Innenstädten zum Verleih angeboten werden, seien jedoch zurzeit kein Gewinn für die Umwelt: Erste Zahlen zeigten, dass sie oft den umweltfreundlicheren Fuß- und Radverkehr ersetzen. Zudem sei die Lebensdauer der Leih-Roller und Akkus offenbar gering.

E-Scooter, auch E-Stehroller oder E-Tretroller genannt, sind seit Juni 2019 in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassen und etwa im Berliner Stadtzentrum bereits zahlreich als Leihfahrzeuge verschiedener Anbieter zu finden. Durch die gesetzliche Beschränkung auf maximal 20 km/h wird jedoch nach Testergebnissen von Golem.de der Nutzen als Zubringer zur Bahn in Außenbezirken eingeschränkt. Sehr gut trainierte Radfahrer erreichen 40 bis 50 km/h, ohne dass es hier eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

62 Prozent der städtischen Nutzer schätzen an den E-Scootern besonders den Spaß-Faktor und den Einsatz in der Freizeit. Die Fahrgeräte als Shuttle zum ÖPNV einzusetzen, kann sich rund die Hälfte sowohl in der Stadt als auch auf dem Land vorstellen. Besonders die Altersgruppe der Berufstätigen bewertet das neue Mobilitätsangebot als gute Alternative für die Anreise zur Weiterfahrt mit Bussen und Bahnen. Junge und ältere Befragte sehen vor allem die Vorteile in der Freizeitnutzung. Das ergab eine Online-Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU), an der im Juni/Juli 2019 knapp 300 Befragte teilgenommen haben.

Mehr als 75 Prozent der Befragten geben an, bereits E-Scooter ausprobiert zu haben oder dies in Kürze tun zu wollen. Nur etwa zehn Prozent zeigen kein Interesse an einer Nutzung. In Städten hat bereits jeder Zweite Erfahrungen mit Sharing-Angeboten, zum Beispiel bei Auto und Fahrrad, gesammelt. In ländlichen Regionen sind es nur sieben Prozent.

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M.P. 04. Sep 2019

Wenn man die Hin- und Rück-Fahrt, wie jeder andere Kunde auch bezahlt, sollte das ja kein...

TrollNo1 04. Sep 2019

Also bei uns sind Teile der Innenstadt auch gesperrt für Fahrräder und da hält sich so...

Nullmodem 04. Sep 2019

Innenstädte, in denen Menschen wohnen, klingt irgendwie wahnsinnig öde. Gibt es eine...

Oh je 03. Sep 2019

Wenn die Dinger größere Strecken zurücklegen sollen schaffen sie 3-4 Fahrten bis der Akku...

Oh je 03. Sep 2019

schaffe ich zu Fuß 180km/h. Ergo: eRollhilfen sollten bis 180 freigegeben sein. Mindestens.


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