Power-to-X: Sprit aus Ökostrom, Luft und Wasser

Die Energiewende ist ohne synthetische Treibstoffe nicht zu schaffen. In Karlsruhe ist eine Anlage in Betrieb gegangen, die das mithilfe von teilweise völlig neuen Techniken schafft.

Ein Bericht von Wolfgang Kempkens veröffentlicht am
Erste integrierte Power-to-Liquid-Versuchsanlage in Karlsruhe: relativ magere Ausbeute
Erste integrierte Power-to-Liquid-Versuchsanlage in Karlsruhe: relativ magere Ausbeute (Bild: Patrick Langer/KIT)

Ohne synthetische Treibstoffe, die emissionsfrei hergestellt werden, kann die Energiewende im Verkehr nicht gelingen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IDW) und des Londoner Beraterunternehmens Frontier Economics. "Synthetische Kraft- und Brennstoffe werden für eine CO2-neutrale Energieversorgung unverzichtbar sein", heißt es darin (PDF). Auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist kürzlich eine Anlage in Betrieb gegangen, die derartige Treibstoffe herstellt. Sie ist Teil des Kopernikus-Projekts P2X (Power-to-X, wobei das X für flüssige Treibstoffe, Methangas oder Wärme steht) und produziert Benzin.


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