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Fairphone 3 im Test: Ausstattung Mittelklasse, Reparierbarkeit Extraklasse

Das neue Fairphone 3 ist problemlos in die wichtigsten Einzelteile zerlegbar, was für einfache Reparaturen auf Jahre hinweg sorgen dürfte. Zusammen mit der gebotenen Ausstattung und dem Preis sorgt das bei uns für eine Kaufempfehlung - auch wenn andere Geräte für den Preis eine bessere Ausstattung bieten.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Fairphone 3 und seine Einzelteile (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der niederländische Hersteller Fairphone hat sein neues nachhaltiges Smartphone vorgestellt. Das Fairphone 3 ähnelt vom Konzept her seinem Vorgänger, dem Fairphone 2: Es lässt sich sehr leicht in einzelne Module zerlegen, die im Falle eines Defektes einfach ausgetauscht werden können. Damit will Fairphone erreichen, dass das Smartphone länger genutzt wird. Solange Nutzer Ersatzteile einfach kaufen und selbst montieren können, brauchen sie kein neues Gerät - so die Grundidee.

Inhalt:
  1. Fairphone 3 im Test: Ausstattung Mittelklasse, Reparierbarkeit Extraklasse
  2. Einfach auseinanderzunehmen, einfach zu reparieren
  3. Qualcomm-SoC und Android 9
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Fairphone selbst unterstützt dieses Vorhaben durch seine Produktpolitik: Anstatt wie die meisten anderen Hersteller im Monatsabstand neue Smartphones jeglicher Preisgestaltung auf den Markt zu werfen, produziert das Unternehmen nur ein Modell. Zwischen dem Fairphone 2 und dem Fairphone 3 liegt zudem eine Zeitspanne von vier Jahren. Zusätzlich zur Nachhaltigkeit wird das Fairphone 3 zudem wieder aus zahlreichen Materialien gefertigt, die vergleichsweise umweltschonend und fair gefördert oder wiederaufbereitet wurden. Wie schon bei den Vorläufermodellen stammen etwa das verwendete Zinn und Wolfram aus konfliktfreiem Abbau. Das Kupfer wurde recycelt, zu 50 Prozent auch der verwendete Kunststoff. Gleichzeitig hat Fairphone bei der Produktion des neuen Modells versucht, die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern und kooperiert dabei mit verschiedenen Organisationen.

Die Frage ist: Wie sieht das Produkt aus, das am Ende dieser Bemühungen herauskommt? Wir haben noch vor dem Marktstart einen nahezu marktreifen Prototypen des Fairphone 3 testen können. Das dritte Fairphone hat uns dabei durch die Kombination von Ausstattung, Nachhaltigkeit und Preis überzeugen können.

  • Die Kamera des Fairphone 3 macht anständige Fotos, die qualitativ besser als die des Vorgängermodells sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings kann die Kamera nicht mit der Konkurrenz mithalten: In dieser Situation bringt die manuell zugeschaltete HDR-Funktion beispielsweise nicht die erwartete ausgeglichene Belichtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation wirkt das Bild viel zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild ist der Vordergrund zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen 5,7 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Fairphone 3 ist transparent, so dass das Innenleben erkennbar ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 wird über einen USB-C-Anschluss geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz des etwas breiten Rahmens um das Display liegt das Fairphone 3 gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Interessant ist das Fairphone 3 nicht nur wegen seiner nachhaltigeren und faireren Produktion, sondern auch wegen der einfachen Reparierbarkeit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 lässt sich fast komplett auseinandernehmen. So lassen sich die wichtigsten Komponenten einfach reparieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben das Modul mit der 12-Megapixel-Hauptkamera, darunter das Modul mit der Frontkamera und dem Lautsprecher für Telefonie. Rechts das Lautsprechermodul, ganz unten das Modul mit dem Vibrationsmotor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht ausgebauen können Nutzer unter anderem das SoC, das im Alltag aber wohl auch nicht kaputt gehen dürfte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Fairphone 3 hat einen 5,7 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

  • Im ersten Teil schauen wir uns als erstes an, wie einfach sich das Fairphone 3 auseinandernehmen lässt. Dabei interessiert uns, welche Teile wir problemlos ausbauen und ersetzen können.
  • Im zweiten Teil des Tests schauen wir uns die Ausstattung an. Das Smartphone bietet eine Reihe an Mittelklassekomponenten, die für den Alltag der meisten Nutzer absolut ausreichend sein dürften - und dem Preis angemessen sind.
  • Im letzten Teil des Tests gibt es wie immer unser Fazit.

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Um das Fairphone 3 auseinanderzubauen, müssen wir zunächst den Rückdeckel entfernen.

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Einfach auseinanderzunehmen, einfach zu reparieren 
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motzerator 12. Sep 2019

1. Das modulare Konzept gefällt mir sehr gut. Dafür bin ich auch gerne bereit, etwas mehr...

Osterschlumpf 11. Sep 2019

Es ist eine sehr gute Idee, leider haben sie in 1 Punkte total versagt. Sie bauen einfach...

cpt.dirk 09. Sep 2019

Um das Basebandmodul und dessen OS Firmware es ja. Im Rahmen eines Crowdfundings könnte...

FreiGeistler 07. Sep 2019

Oder alternativ die Anforderungen auf ein vernünftiges Mass reduzieren ;-) Ach ne, das...

leistungsträger 04. Sep 2019

Sorry, aber ich finde das Ding wirklich potthässlich. Dazu ist da Technik verbaut, der...


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