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Ozean: Was der Klimawandel mit den Meeren macht

Schmelzendes Packeis, steigende Meeresspiegel, zerstörte Ökosysteme und schrumpfende Fischgründe: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane sind gewaltig. Aber auch umgekehrt gibt es große Einflüsse.

Artikel von Jan Oliver Löfken veröffentlicht am
Das karibische Meer von der ISS aus gesehen
Das karibische Meer von der ISS aus gesehen (Bild: Nasa)

Ozeane und Meere bedecken rund 71 Prozent der Erdoberfläche. Die gewaltigen, kilometertiefen Wasser bieten Lebensraum für unzählige Arten und sind der Schlüssel zum Verständnis des Klimawandels. Sie speichern gigantische Mengen Wärme und Kohlendioxid, reagieren empfindlich auf die Erderwärmung und stehen in einem komplexen Wechselspiel mit der Atmosphäre und der Kyrosphäre, den Eismassen der Erde. "Beim Verständnis dieser gekoppelten Prozesse hat die Klimaforschung große Fortschritte gemacht", sagt Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg.

Klimamodelle werden mit steigender Rechenleistung von Supercomputern immer genauer. Satellitenaufnahmen, Expeditionen in alle Weltmeere und Tausende Messbojen liefern gigantische Mengen handfester Daten, um den vom Menschen verursachten Klimawandel zu begreifen. "Dabei gelingt es immer besser, Klimaauswirkungen von natürlichen Schwankungen unterscheiden zu können", sagt Marotzke. Das große Bild des Klimawandels, die physikalischen Zusammenhänge zwischen steigenden Temperaturen, schmelzenden Gletschern und anschwellendem Meeresspiegel sind schon gut verstanden. Regional und zeitlich schwankende Effekte offenbaren sich mit immer höherer Präzision.

Wenig Daten zu Meerestieren

Die Folgen des Klimawandels auf Meeresströmungen, Winde oder gar aufs Wetter fordern die internationale Gemeinschaft der Klimaforscher aber noch deutlich stärker heraus. Provokative, teils widersprüchliche Szenarien etwa zum Golfstrom befeuern den Wettstreit um die schlüssigste Erklärung. Noch viel dünner ist die Datenlage bei den Folgen für die marine Lebenswelt. Laborexperimente mit Bakterien, Kleinkrebsen, Muscheln, Korallen oder Fischen ergänzen den Datenschatz der Klimamodelle und Beobachtungen. "Erkenntnisse aus diesen drei Quellen schaukeln sich gegenseitig in kleinen Schritten zu einem immer umfassenderen Bild des Klimawandels hoch", sagt Marotzke.

Tausende Forschungsergebnisse werden für die maßgeblichen Berichte des Weltklimarats IPCC bewertet, verworfen oder gar zur Leitstudie erhoben. Zum Klimasystem Ozean werden für 2019 und 2021 neue Zusammenfassungen erwartet, die eine zentrale Grundlage für politische Entscheidungen bilden werden. "Das ist ein großartiger Prozess, in dem übertriebene, von Medien gehypte Studien relativiert und zuerst unbeachtete, aber wichtige Ergebnisse doch noch gewürdigt werden können", sagt Dirk Notz, Arktisexperte am Hamburger Max-Planck-Institut. Die Diskussionen sind längst noch nicht abgeschlossen. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über die wichtigsten aktuellen Forschungsfelder zum Klimawandel in den Ozeanen.

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Copper 28. Okt 2019

Leider sind gerade diese "Erleuchteten" und "Wissenden" diejenigen, die von anderen...

Clown 21. Okt 2019

Ich find das toll, dass Leute Meinungen haben zu Themen, zu denen sie sich nicht mal...

q96500 03. Okt 2019

Die Idee mit den Bäumen macht mehr Sinn...kostet auch nichts, wieso auch immer alles mit...

Terence01 29. Sep 2019

Dieses ganze Gequatsche ums Energiesparen ist sinnlos. Was z.B. Europa einspart hauen die...

Terence01 26. Sep 2019

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