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The Ocean Cleanup: Interceptor fischt Plastikmüll aus Flüssen

Die Organisation The Ocean Cleanup arbeitet weiter daran, vor allem Plastikmüll aus den Weltmeeren zu bekommen. Mit einem speziellen Müllauffangsystem namens Interceptor sollen Plastikteile aus Flüssen gefischt werden, die sonst Plastikmüll in die Ozeane leiten.

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The Interceptor von The Ocean Cleanup
The Interceptor von The Ocean Cleanup (Bild: Robin Utrecht/ANP/AFP via Getty Images)

Das Projekt The Ocean Cleanup hat Interceptor vorgestellt, ein Schiff, das speziell darauf ausgerichtet ist, Plastikteile aus Flüssen zu fischen. Damit werden die Flüsse sauberer, aber es geht dem Projekt auch darum, die Weltmeere von Plastikteilen im Wasser zu befreien. Anfang des Monats hatte das Projekt bekanntgegeben, dass ein Müllfänger seit einigen Monaten erfolgreich Plastikteile aus dem Pazifik gesammelt hat.

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Der Gründer und Leiter von The Ocean Cleanup, Boyan Slat, stellte den Müllsammler Interceptor Interceptor im Hafen von Rotterdam erstmals der Öffentlichkeit vor. Das Schiff sei vier Jahre in der Entwicklung gewesen und arbeite automatisch mit Solarantrieb. Das 24 Meter lange Schiff könne also autonom rund um die Uhr Plastikteile aus den Flüssen sammeln.

Der Müllsammler hat eine gekrümmte Barriere und werde im Idealfall an strategisch wichtiger Stelle im Flusssystem platziert. Dann kann der Interceptor den auf der Wasseroberfläche treibenden Plastikmüll einsammeln, indem die Kunststoffteile über ein Förderband in einen Container bewegt werden. Sobald der Container voll ist, sendet das Schiff eine Nachricht an das Team von The Ocean Cleanup, dass dieser geleert werden muss.

Interceptor soll bis zu 50 Tonnen Müll pro Tag einsammeln können. Der Müllsammler werde bereits auf zwei Flüssen in Indonesien und Malaysia eingesetzt. Zwei weitere Schiffe sollen demnächst im Mekongdelta in Vietnam und im Río Ozama in der Dominikanischen Republik starten.

Die Müllsammel-Organisation geht davon aus, dass etwa 80 Prozent des Plastikmülls über mehr als 1.000 Flüsse in die Ozeane gelangen. Mit dem Interceptor soll also erreicht werden, dass deutlich weniger Plastikmüll überhaupt in die Ozeane gelangt und dort nicht mühsam aus dem Wasser gefischt werden muss. Das Ziel von The Ocean Cleanup: innerhalb von fünf Jahren Interceptor an mehr als 1.000 Flüssen einzusetzen. Dann wäre das Ziel erreichbar, die Ozeane wieder sauber zu bekommen, meint die Organisation.

Experten bezweifeln diese Aussage. Denn die von The Ocean Cleanup eingesetzten Müllsammler fischen nur die Plastikteile aus dem Wasser, die sich nah an der Wasseroberfläche befinden. Dieser Müll soll aber nur einen Bruchteil des Plastikmülls ausmachen, der in den Ozeanen treibt. Experten gehen davon aus, dass die Schiffe von The Ocean Cleanup weit über 90 Prozent der Plastikteile im Meer nicht erfassen.

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Schnarchnase 30. Okt 2019

Es ging hier gar nicht um Deutschland. Einfach mal richtig lesen bevor man schreibt

Lucas Zodel 29. Okt 2019

Schau mal auf die Webseite oder lass das Video im Artikel laufen. Die ersten beiden...

Orangenbaum 29. Okt 2019

Abgesehen davon bemerkt er das offensichtlichste Problem überhaupt nicht: Angenommen von...

Orangenbaum 29. Okt 2019

Vielleicht wird genau deshalb gejammert, um das eigene jämmerliche Verhaltensmuster zu...

tomate.salat.inc 28. Okt 2019

Ja, das ganze hier hat BILD-Niveau. Im nächste Artikel steht dann sowas wie "Experten aus...


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