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Fridays for Future: Klimastreiks online und offline

Am morgigen Freitag finden nicht nur weltweit Protestaktionen für ernsthaften Klimaschutz statt, auch zahlreiche Webseiten wollen für den Klimastreiktag abschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Klimaproteste von Fridays for Future: Am Freitag sollen nicht nur Schüler streiken, sondern auch alle anderen.
Klimaproteste von Fridays for Future: Am Freitag sollen nicht nur Schüler streiken, sondern auch alle anderen. (Bild: Fridays for Future Deutschland/Collage: Martin Wolf/CC-BY 2.0)

Für den 20. September 2019 ruft die Bewegung Fridays for Future zu weltweiten Klimastreiks und Protestaktionen auf. In Deutschland sind in über 500 Städten Aktionen angekündigt. Auch ein digitaler Klimastreik ist geplant, an dem sich unter anderem Kickstarter, Tumblr und das Tor-Projekt beteiligen wollen.

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Der morgige Streiktag ist der vorläufige Höhepunkt der Klimaproteste von Fridays for Future und anderen Gruppen. Er richtet sich aber diesmal explizit nicht nur an Schüler. Unter dem Motto "Alle für's Klima" sind auch Arbeiter und Angestellte aufgerufen, sich an den Streiks zu beteiligen. Viele Firmen haben ihren Mitarbeitern freigegeben, damit sie an den Streiks teilnehmen können.

Webseiten können sich am digitalen Klimastreik beteiligen

Die Organisation 350.org stellt für Webseiten, die sich am digitalen Klimastreik beteiligen möchten, entsprechende Vorlagen bereit, die Webmaster als Javascript in ihre Webseiten einbinden können. Dabei wird ein Banner eingeblendet, am Streiktag selbst wird dies über die ganze Webseite gelegt.

In verschiedenen großen IT-Konzernen haben sich inzwischen Mitarbeiter zusammengeschlossen, die von ihren Arbeitgebern mehr Bemühungen beim Klimaschutz fordern. Besonders aktiv ist dabei eine Gruppe von Amazon-Mitarbeitern, die sich im April in einem offenen Brief an die Amazon-Führung gewandt und Amazons Kooperationen mit der Öl- und Gasindustrie kritisiert hatte. Die Amazon Employees for Climate Justice (Amazon-Mitarbeiter für Klimagerechtigkeit) rufen ebenfalls dazu auf, sich an den morgigen Protesten zu beteiligen.

Auch bei Facebook, Google und Microsoft haben sich Gruppen von Mitarbeitern zusammengeschlossen, die mehr Engagement für den Klimaschutz einfordern. Zumindest Microsoft zeigt sich von den Klimaprotesten bislang wenig beeindruckt: Nur wenige Tage vor den großen Klimaprotesten hat der Konzern eine große Partnerschaft mit den Ölkonzernen Chevron und Schlumberger beschlossen.

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Bonarewitz 22. Sep 2019

Unsere Lebensgrundlage ist kein Luxusproblem sondern das Grundbedürfnis Nummer 1.

Kleba 22. Sep 2019

Es ist schon erstaunlich: da deutet alles darauf hin, dass wir in wenigen Jahren unserer...

Arensnuphis 21. Sep 2019

@Bonarewitz Also erstmal Hut ab, vielen vielen lieben Dank für deine augenscheinliche...

cabel 20. Sep 2019

Man merkt schon am Namen, dass es eine typische SJW Bewegung ohne tieferen Sinn ist. Und...

Bonarewitz 20. Sep 2019

Ich bin in der gleichen Situation. Ich kaufe einfach deutlich weniger Schund. Dafür...


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