Wasserstoff: Flixbus will Brennstoffzellenbus einsetzen

Flixbus will sauberer werden: Das Unternehmen setzt bereits mehrere Elektrobusse ein. In Zukunft will es ein Fahrzeug mit einem Brennstoffzellenantrieb einsetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Brennstoffzellenbus von Flixbus (künstlerische Darstellung): mindestens 500 km Reichweite
Brennstoffzellenbus von Flixbus (künstlerische Darstellung): mindestens 500 km Reichweite (Bild: Flixbus)

Der Reisebus bekommt eine Brennstoffzelle: Flixbus hat bereits mehrere Elektrobusse im Einsatz. In Zukunft will das Busunternehmen auch andere alternative Antriebe testen.

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Flixbus plant, einen Bus mit Brennstoffzellenantrieb in den Dienst zu stellen. Es wird nach eigenen Angaben das erste Unternehmen weltweit, das einen solchen Bus im Fernbuslinienverkehr einsetzt. Partner an dem Projekt ist das Technologieunternehmen Freudenberg Sealing Technologies aus Weinheim in Baden-Württemberg.

Derzeit suchten beide Partner nach geeigneten Fahrzeugen. Gespräche mit Busherstellern gebe es bereits. Die Leistungsdaten, etwa die Beschleunigung, sollen sich nicht von denen konventioneller Busse unterscheiden. Die Busse sollen eine Reichweite von mindestens 500 Kilometer haben.

Das Auftanken soll ähnlich wie bei einem heutigen Bus mit Dieselantrieb höchstens 20 Minuten dauern. Das Problem ist noch die fehlende Infrastruktur: In Deutschland sind aktuell 74 öffentliche Wasserstofftankstellen in Betrieb. Bis Anfang kommenden Jahres sollen es 100 sein.

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Der Reiseunternehmer hat bereits drei Elektrofernbusse in Frankreich und Deutschland im Einsatz. "Nach drei erfolgreich gestarteten E-Fernbussen wollen wir daher nun gemeinsam mit Freudenberg den ersten Fernbus mit Brennstoffzellenantrieb entwickeln und einen weiteren Meilenstein in der Mobilitätsgeschichte setzen", sagte Fabian Stenger, Geschäftsführer Flixbus in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

"Ein Hybridsystem, welches Batterie- und Brennstoffzellen intelligent kombiniert, ist besonders für schwerere Fahrzeuge, die lange Strecken zurücklegen, praktikabel; da rein elektrische Antriebe derzeit noch eine geringe Reichweite haben", sagte Claus Möhlenkamp, Chef von Freudenberg Sealing Technologies. "Zunächst soll in der Validierungsphase eine repräsentative Busflotte mit dem System ausgerüstet werden."

Die Elektrobusse stammen von den chinesischen Herstellern BYD und Yutong. Die Brennstoffenzellentechnik sei nun eine Chance für europäische Hersteller, erklären die Unternehmen.

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compass 20. Okt 2019

Der Artikel strotzt vor falschen Aussagen .....

E-Mover 03. Sep 2019

Vor allem die Steuerzahler LoL

Mavy 03. Sep 2019

wenn die schlau wären würden die ihren Wasserstoff erzeugen indem der in stoßzeiten...

Kay_Ahnung 02. Sep 2019

Wieso ist die Aussage falsch? Da steht "einsetzen" nicht besitzen oder kaufen oder...



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