Fallen Freifunk-Initiativen unter die Vorratsdatenspeicherung? Der Verein Freifunk Rheinland gibt erst einmal Entwarnung: Nach Aussage der Bundesnetzagentur handele es sich nicht um einen Internetzugangsdienst.
Ein chinesischer Satellit hat verschränkte Photonenpaare an zwei 1.200 km voneinander entfernt liegende Orte übertragen. Er soll Quantenkommunikation möglich machen. Wie funktioniert so etwas?
Der Suchmaschinenkonzern Google darf es mit der Transparenz nicht zu weit treiben. Links auf rechtswidrige Inhalte sollen nicht durch die Hintertür wieder zugänglich sein.
Die Kirschen blühen bei der CIA das ganze Jahr. Mit dem Programm Cherry Blossom kann der US-Geheimdienst WLAN-Router manipulieren und den Traffic überwachen. Produkte von AVM sind offenbar nicht betroffen.
Mazda hat eine Sicherheitslücke im eigenen In-Car-Entertainment-System nach drei Jahren geschlossen. Der Autobauer sieht darin kein Problem, Angriffe auf kritische Komponenten seien nicht möglich. Ein vor kurzem erschienenes Update soll das Problem beheben.
Coredumps sind ein hilfreiches Instrument, um nach einem Softwareabsturz eine Fehleranalye zu betreiben. Doch die Fehlerberichte sind auf zahlreichen Webseiten öffentlich einsehbar, wie wir herausgefunden haben. Dabei werden zum Teil auch private Daten wie Passwörter veröffentlicht.
Ein Hersteller von Nachfüllpatronen empfiehlt seinen Kunden, auf Firmwareupdates zu verzichten. Der Drucker funktioniere schließlich auch ohne. Damit gefährdet das Unternehmen die eigenen Kunden.
Tails wagt den Schritt und beendet wie angekündigt die 32-Bit-Unterstützung. Ansonsten hat das Projektteam vor allem an der Nutzerfreundlichkeit des Betriebssystems gearbeitet.
Wer noch Windows XP oder Windows Vista in einer Nicht-Embedded-Variante oder einer Variante ohne besonderen Support einsetzt, dürfte sich über aktuelle Sicherheitspatches wundern. Microsoft beseitigt Fehler in seinen Altsystemen wegen einer besonders hohen Gefahr.
Logitech hat seine Sicherheitskamera Circle überarbeitet: Sie kann nun einen größeren Bereich überwachen und ist wahlweise mit Kabel oder Akku sowie mit durchdachten Befestigungsmöglichkeiten erhältlich.
Der mutmaßliche Betreiber einer Darknet-Seite soll auch dem Attentäter von München im vergangenen Jahr die Tatwaffe verkauft haben. Der 30-jährige Verdächtige soll seit 2013 aktiv sein und wurde jetzt festgenommen.
Eine neue Malware befällt ausschließlich Raspberry Pi und nutzt die Geräte, um Kryptowährungen zu minen. Nutzer können sich relativ leicht dagegen schützen.
Der deutsche Innenminister möchte Sicherheitsbehörden den Zugriff auf Whatsapp-Daten gewähren. Auch die Videoüberwachung mit Gesichtserkennung soll intensiviert werden. Mit beiden Maßnahmen will er Terroristen leichter ausfindig machen können.
Update Ein ehemaliger Admin soll beim Hostingprovider Verelox alle Daten gelöscht haben. Das teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Nach derzeitigem Stand sind zumindest einige der Daten dauerhaft verloren.
Microsoft warnt vor Angriffen der Platinum-Gruppe, die Intels Active Management ausnutzen. Dabei geht es allerdings nicht um die vor einigen Wochen entdeckte Sicherheitslücke in der Technologie.
Das Unix-Betriebssystem OpenBSD gilt als besonders sicher und stabil. Microsoft erkennt dessen Potential und macht es für Azure verfügbar. Dazu kooperiert das Unternehmen mit dem deutschen Firewall-Hersteller Esdenera.
Die Kosten für die Vorratsdatenspeicherung gehen für einzelne Unternehmen in die Millionen. Die Befürchtungen von IT-Verbänden sind jedoch nicht eingetreten.
Ermittler sollen leichter auf Daten zugreifen können, die auf Servern in anderen Staaten gespeichert sind. Dabei soll ein direkter Zugang möglich sein.
Update Die IoT-Apokalypse hört nicht auf: Erneut wurden zahlreiche Schwachstellen in einer IP-Kamera dokumentiert. Der Hersteller reagiert mehrere Monate lang nicht auf die Warnungen, bestreitet aber einige der Schilderungen.
Die Entschlüsselungsbehörde Zitis ist noch nicht arbeitsfähig - bislang gibt es nur acht Mitarbeiter. Neben den Personalsorgen stellt sich eine weitere wichtige Frage: Was genau soll die Behörde eigentlich machen?
Die Instagram-Seite von Britney Spears wird nach Angaben einer Sicherheitsfirma genutzt, um Verbindungen zu Command-und-Control-Servern herzustellen. Bestimmte Kommentare werden dabei zu Bit.ly-Links transformiert, die dann zur Übermittlung der Befehle genutzt werden.
Patchdays sind für Administratoren längst zum Alltag geworden. Doch dass immer mehr Informationen über Sicherheitslücken bereitgestellt werden, sei nicht nur positiv, sagt Oded Vanunu. Er ist bei Checkpoint für die Sicherheit der Produkte zuständig - und fordert ein Umdenken.
Nach den Browserkriegen soll Microsoft erneut gegen Kartellrecht verstoßen - dieser Ansicht ist zumindest Kaspersky. Das Unternehmen will erreichen, dass Microsoft die Verwendung alternativer Virenscanner unter Windows 10 erleichtert.
Update Wenige Wochen vor Beginn der neuen Vorratsdatenspeicherung stellt sich die Deutsche Telekom quer. Bei einer erfolgreichen Klage gegen die Bundesnetzagentur würde der Provider Millionen für die Infrastruktur sparen.
Wer Dokumente von anonymen Quellen veröffentlicht, sollte diese vorher genau analysieren. Im Falle von The Intercept führte die Veröffentlichung eines internen NSA-Papiers innerhalb von Stunden zur Festnahme der mutmaßlichen Quelle.
Welche E-Mail-Adressen und Namen in sozialen Netzen wurden genutzt? Wer gehört zur Familie? Wer war der Arbeitgeber? Eine Reihe von Antragstellern für ein US-Einreisevisum muss künftig sehr genau Auskunft über ihre Lebensumstände geben.
Ein Passwortmanager soll Nutzern helfen, sichere Passwörter zu generieren und sicher zu speichern. Bei dem Betreiber Onelogin wurden jedoch zahlreiche Informationen von Nutzern durch Angreifer kompromittiert, wie das Unternehmen selbst mitteilt.
Die Autoindustrie will selbst zum Gatekeeper der Fahrzeugdaten werden. Um die Sicherheit der vernetzten Autos zu gewährleisten, stellt BMW nun eine eigene Cloud für externe Dienste bereit.
Der Adblocker-Anbieter Eyeo muss sich im Streit mit Axel Springer einmal weniger vor Gericht verantworten. Allerdings wurden zum Teil hohe Geldauflagen verhängt.
Manchmal braucht es gar keine Whistleblower: Ein schusseliger Mitarbeiter eines mit geheimen Daten betrauten Unternehmens tut es auch. Auf einem offen zugänglichen Amazon-Server sind mehrere sicherheitskritische Zugangsdaten entdeckt worden.
Gezielte Hackerangriffe durch russische Geheimdienste oder andere Behörden sollen nach Angaben des russischen Präsidenten Putin nicht stattgefunden haben. Er schloss aber nicht aus, dass es solche Angriffe aus Russland von Personen mit "patriotischem Gemüt" gegeben habe.
Die meisten Lieferservices erlauben ihren Kunden heutzutage, den Status von Sendungen online abzufragen. Bei Liefery waren die zugehörigen Sendungsnummern sehr kurz - und ließen sich trivial erraten.
Die Meldepflicht für IT-Sicherheitsvorfälle ist auf weitere Branchen ausgedehnt worden. Damit steigt die Gesamtzahl auf mehr als 1.600 Einrichtungen in ganz Deutschland.
So verständlich der Wunsch der Eltern rein menschlich erscheinen mag - sie haben laut einem Urteil kein Recht, nach Gründen für den Tod ihres Kindes in dessen Facebook-Konto zu suchen.
Netgears neue RN400-NAS-Systeme sind komplett auf Datensicherheit ausgelegt. Dafür sorgen das BTRFS-Dateisystem und vom Hersteller integrierte Funktionen. Eine davon: das Readynas OS in Version 6.7 inklusive Virenschutz.
Die Gruppe Shadow Brokers hat Details ihres geplanten Abomodells veröffentlicht. Gegen die Kryptowährung Zcash sollen Abonnenten monatlich Informationen zu Sicherheitslücken aus dem Fundus der Hackergruppe erhalten.
Siri kann die mobile Datenfunktion von iPhones auch bei einem gesperrten Gerät abschalten, wenn der Anwender richtig fragt. Das könnte es Dieben erleichtern, Smartphones unauffindbar zu machen.
Deutschlands oberste Datenschützerin will im Auftrag der Bürger den Geheimdiensten auf die Finger sehen. Doch nach Ansicht Voßhoffs wird ihr das weiterhin zu schwer gemacht.
Über gefährliche Schwachstellen in Microsofts Malware Protection Engine für Windows lässt sich bösartiger Code ausführen und schlimmstenfalls der komplette Rechner übernehmen. Microsoft hat bereits Updates veröffentlicht.
Die Dienstleistung Net-Based LAN Services umfasst Aufbau und Wartung von WLAN-Netzwerken durch T-Systems direkt beim Kunden. Auch die Integration in bereits vorhandene Netzwerke soll durch die zentrale Cloud-Anbindung kein Problem sein. Die Hürde: Vertrauen in den Anbieter.
Mit einem drastischen Vergleich fordert Telekom-Chef Höttges ein Verbot von Cyberangriffen: Es müsse ein internationales Abkommen geben, ähnlich dem zum Verzicht auf Landminen. Zudem soll es eine Meldepflicht für Sicherheitslücken geben - auch für staatliche Institutionen.
Zwei Funktionen für Android-Apps können einfach missbraucht werden, um Nutzereingaben mitzulesen oder sogar weitere bösartige Apps zu installieren - ohne Wissen oder Zutun des Anwenders. Google hat bereits reagiert.
Nach Jahren vergeblichen Bittens durch die Community bekommen Nutzer des FTP-Clients Filezilla endlich die Möglichkeit, ihre Passwörter für FTP-Zugänge mit einem Master Password zu verschlüsseln.
Wie Eternalblue, nur für Linux: Eine Schwachstelle in Samba ermöglicht die Ausführung von Code auf den Rechnern anderer Leute. Linux-Distributionen verteilen bereits Patches, Synology will in den kommenden Tagen nachziehen.
Hinter der Blockade steckt angeblich ein gehacktes Nachrichtenportal in Katar. Doch die ägyptische Regierung ist zuletzt schärfer gegen Medien vorgegangen.
Wie nach einem schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall üblich sollen die Probleme rund um Wanna Cry politisch bekämpft werden. In den USA soll dafür der Umgang der Geheimdienste mit Sicherheitslücken neu geregelt werden, andere Politiker fodern: Lasst Unternehmen hacken!
Untertitel sind praktisch, um Filme in einer fremden Sprache zu sehen oder eine andere Sprache zu lernen. Doch die Art und Weise, wie Mediaplayer damit umgehen, ist offenbar alles andere als sicher - bis jetzt.
Für Googles Sicherheitsprogramm Project Zero hat der Entwickler Tavis Ormandy ein Programm entwickelt, um Windows-Bibliotheken unter Linux laden zu können. Der einfache Grund: Die Sicherheitswerkzeuge für Linux sind besser als unter Windows.
Erfolg im zweiten Anlauf: Ein US-Berufungsgericht hält eine Klage der Wikipedia gegen die Massenüberwachung des Internets durch den US-Geheimdienst NSA für zulässig. Andere Organisationen sind erneut gescheitert.