Abo
  • Services:

Kubernetes: Kryptomining auf ungesicherten Tesla-Cloud-Diensten

Tesla hat einen Kubernetes-Pod ohne Kennwortschutz laufen lassen - und sich damit Kryptomining-Malware eingefangen. Derzeit wird außerdem eine Sicherheitslücke in Jenkins-Servern für eine weitere Kampagne ausgenutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Tesla Model 3
Das Tesla Model 3 (Bild: Tesla)

Die Sicherheitsfirma Redlock hat unerlaubtes Kryptomining auf einem von Tesla angemieteten Cloud-Dienst festgestellt. Der Vorfall ist auf ungenügende Sicherheitsmaßnahmen bei dem Autobauer zurückzuführen, ein Kubernetes-Interface zur Verwaltung von Containern war ohne Passwortschutz über das Netz zu erreichen.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Stuttgart
  2. SAUER GmbH / REALIZER GmbH, Stipshausen, Pfronten, Bielefeld

Über den Kubernetes-Pod konnten die Kriminellen Zugangsdaten für weitere von Tesla gemietete Cloud-Dienste erlangen, etwa für ein Amazon-AWS-S3-Bucket. In dem Bucket fanden sich Telemetriedaten von Tesla-Fahrzeugen. Nach Angaben des Unternehmens soll es sich bei den betroffenen Autos um Testfahrzeuge von Tesla selbst handeln - Kundendaten sollen demnach nicht betroffen sein.

Die Angreifer haben den Angaben von Redlock zufolge auf dem Kubernetes-Pod eine Mining-Pool-Software installiert, die sich mit einem bis dato unbekannten Endpunkt verbunden hat. Daher kann der Angriff nicht so leicht entdeckt werden wie bei bekannten Kryptomining-IPs. Auch wurden die Systeme offenbar bewusst nicht voll ausgelastet, um den Angriff zu tarnen.

Nach einer Mitteilung soll Tesla die Systeme umgehend abgesichert haben. Das Unternehmen sagte Ars Technica: "Wir betreiben ein Bug-Bounty-Programm, um genau diese Art von Forschung zu fördern und wir haben die Schwachstelle nach Kenntnisnahme innerhalb weniger Stunden beseitigt."

Auch Jenkins-Server betroffen

Nach Angaben der Sicherheitsfirma Check Point wird aktuell außerdem eine Schwachstelle in Jenkins-Servern genutzt, um Kryptomining zu betreiben. Dabei wird eine bekannte Java-Deserialisierungslücke (CVE-2017-1000353) ausgenutzt, um einen Remote-Access-Trojaner (RAT) und den Xmrig-Miner zu installieren. Infektionen mit der Malware seien auch auf zahlreichen Windows-PCs festgestellt worden, schreibt Checkpoint.

Die Gewinne aus diesen Mining-Operationen wurden offenbar an nur eine Monero-Wallet gesendet. Demnach beträgt der Profit der Aktion nach aktuellem Kurs bislang etwa 3 Millionen US-Dollar.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5,55€
  2. 4,99€

chefin 22. Feb 2018

Das liegt halt dran das Computer 100% genau das machen was man ihnen sagt. Das ist halt...


Folgen Sie uns
       


Oculus Go - Test

Virtual Reality für 220 Euro? Oculus Go überzeugt im Test.

Oculus Go - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

      •  /