Palmsecure: Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen

Die Palmsecure genannte Anmeldetechnik von Fujitsu soll bald ordentlich in Windows 10 integriert werden. Bisher muss die Software noch separat installiert und angesteuert werden und ist damit nicht so komfortabel wie andere Methoden, die Windows Hello unterstützen.

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Palmsecure soll bald besser mit Windows 10 zusammenarbeiten.
Palmsecure soll bald besser mit Windows 10 zusammenarbeiten. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

In einem Windows-Blog-Eintrag haben Microsoft und Fujitsu eine bessere Integration von Palmsecure in Windows 10 angekündigt. Der Eintrag wurde interessanterweise von Fujitsu selbst geschrieben und nicht etwa von Microsoft. Palmsecure arbeitet mit einem berührungsfreien Scan der Handinnenfläche. Ein Muster der Venen wird als eindeutiges Erkennungsmerkmal verwendet. Bisher wurde das System nicht geknackt, obwohl es recht alt ist. In Japan wurde Fujitsus Technik schon im Jahr 2004 vermarktet und hatte sehr geringe Fehlerraten. Trotz der Vorteile fehlte aber eine vernünftige Integration unter Windows. Die Software muss erst installiert werden und im Unterschied zu anderen Anmeldetechniken ist Palmsecure mangels Windows-Hello-Unterstützung etwas hakelig in der Bedienung.

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An Details zur Ankündigung spart Fujitsu jedoch. Das Unternehmen hat sich mit Microsofts Companion Device Framework beschäftigt und will darüber Palmsecure in Windows 10 direkt integrieren. Wann das geschehen soll, lässt das Unternehmen allerdings offen.

Palmsecure wird in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Auf dem Mobile World Congress 2016 konnten wir uns die Integration in Geldautomaten anzeigen lassen. In den vergangenen Jahren konnte Fujitsu den Scanner zudem so weit in der Größe reduzieren, dass er teils in Notebooks und kleinen Thinclients integriert wird.

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