In Frankreich macht Google mit seinem Books-Projekt deutliche Fortschritte. In der vergangenen Woche haben weitere Verlage ihre Klagen gegen Google zurückgezogen.
Das Landgericht Köln hat eine Klage von Vertretern der Musikindustrie abgewiesen, wonach ein Internetprovider einen eDonkey-Server mit DNS- und IP-Sperren abschalten sollte.
Erst wurde Schlewsig-Holsteins Regierungsstellen Facebook verboten, jetzt zieht die Bundesregierung nach. Ilse Aigner wendet sich an alle Bundesministerien und fordert, Facebook-Seiten und Like-Buttons zu löschen.
Unter dem Motto "Freiheit statt Angst" haben in Berlin am Samstag tausende demonstriert. Die Aktion gegen staatliche Überwachung fand bereits zum fünften Mal statt. Beim Abschlussfest bis 18:30 Uhr sollte Nina Hagen auftreten.
Die Vasco-Tochter Diginotar hat das Vertrauen einer weiteren Firma verloren. Nun patcht auch Apple die Root-Zertifikate aus seinen Betriebssystemen, allerdings nur bei Lion und Snow Leopard.
Google hat iranischen Nutzer nahegelegt, die Einstellungen ihrer Gmail-Konten zu überprüfen und danach ihre Passwörter zu ändern. Auch andere Google-Apps, etwa Docs, könnten durch die gefälschten Zertifikate von Diginotar betroffen sein.
Nach den Verhaftungen zweier Männer in Berlin wegen Terrorverdachts wiederholt sich das Ritual: Politiker und Polizei fordern eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, und Bürgerrechtler richten sich dagegen.
Der Beschluss zur Beschlagnahmung der Server der Piratenpartei war zu unbestimmt. Mit der Aktion legten die Ermittler mitten im Wahlkampf die Infrastruktur der Piraten lahm.
Die EU-Kommission will ein automatisches Notrufsystem einführen, das nach einem schweren Unfall von sich aus einen Rettungswagen rufen kann. Das System soll 2012 in den 27 Mitgliedstaaten sowie vier Nachbarländern zur Verfügung stehen.
Google hat das Unternehmen Zagat Survey gekauft, das Restaurantführer in Buchform herausgibt. Die Webplattform ist kostenpflichtig und soll irgendwie mit Google Places verschmolzen werden.
Google benötigte 2010 für den Betrieb seiner Rechenzentren rund 2,26 Terawattstunden elektrische Energie. Damit werden nicht nur die Google-Suche, sondern auch alle anderen Dienste des Unternehmens betrieben. Eine einzelne Google-Suche erfordert hingegen nur 0,0003 kWh.
Die Veröffentlichung von US-Botschaftsdepeschen durch Wikileaks hat Details über den Einfluss der US-Regierung und der US-Industrie auf die nationale Urheberrechtspolitik in Ländern wie Kanada, Bosnien und Oman offenbart. Microsoft gehört offensichtlich zu den Profiteuren.
Gold und andere Edelmetalle, aus denen Schmuck und Elektronikbauteile hergestellt werden, könnten möglicherweise aus dem Weltall stammen. Hinweise darauf haben britische Forscher bei geologischen Untersuchungen in Grönland gefunden. Meteoriten sollen die Edelmetalle auf die Erde gebracht haben.
Facebook hat im ersten Halbjahr seinen Umsatz massiv steigern können. Offiziell gibt es weiterhin keine Geschäftszahlen von dem weltgrößten sozialen Netzwerk.
Ende August hat in Washington der Globale Kongress zu geistigem Eigentum und dem öffentlichen Interesse stattgefunden. Fachleute aus 32 Ländern hatten darüber beraten, wie dem Interesse der Öffentlichkeit im Hinblick auf Urheberrechtspolitik und Gesetze Geltung verschafft werden kann.
Angelina Jolie und Barack Obama haben ihren Namen für die .xxx-Domain sperren lassen. Sie wollen nicht mit dem Adressraum für Pornografie in Verbindung gebracht werden.
HTC hat weitere Patente in seiner Gegenklage gegen Apple geltend gemacht. Die Patente hatte HTC erst vor einer Woche von Google erworben. Die Gegenklage hatte HTC Mitte August 2011 eingereicht.
Für Techcrunch-Gründer Michael Arrington wird sein Aufstand gegen den neuen Eigner AOL offenbar zum Verhängnis. Fortune hat erfahren, dass sich das Unternehmen von ihm trennen will.
Rossmann Online wehrt sich gegen Drohungen von Paypal. Der US-Konzern wollte dem Drogerieshop verbieten, kubanische Waren per Paypal abzurechnen. Rossmann hat den Bezahlungsabwickler für seinen Shop daraufhin abgeschaltet.
Update Facebook hat sich heute mit Bundesinnenminister Friedrich getroffen. Der US-Konzern hat zugestimmt, an einem allgemeinen Datenschutzkodex für soziale Netzwerke mitzuarbeiten.
In Großbritannien sind vier angebliche Mitglieder von Anonymous und Lulzsec auf Kaution freigelassen worden. Die Auflage: Sie dürfen ihre Pseudonyme im Internet nicht nutzen.
Seine Vision war es, Literatur allen Menschen verfügbar zu machen und ihnen damit neue Chancen zu eröffnen: Michael Stern Hart, der Gründer des Project Gutenberg, ist gestorben.
Die schwedische Urheberrechtspolitik ist in den vergangenen Jahren massiv von der US-Film- und Musikindustrie beeinflusst worden. Das geht aus Botschaftsdepeschen hervor, die von Wikileaks veröffentlicht wurden, berichtet der Gründer der schwedischen Piratenpartei. Die US-Behörden und die US-Botschaft hätten dabei Unterstützung geleistet.
Experten von den Grünen und der Linken halten die heute bekanntgewordene Vorratsdatenspeicherung der Nutzerdaten in deutschen Mobilfunknetzen für illegal. Bis zu sechs Monate wird gespeichert, wer in jeder Funkzelle mit wem gesprochen, SMS versandt oder empfangen hat und welche IMEI-Nummer die Mobiltelefone haben.
In den USA bietet der Internethändler Amazon in einem Pilotversuch eigene Schließfächer für Amazon-Sendungen an. Das Unternehmen macht damit der angeschlagenen Post Konkurrenz.
In Schleswig-Holstein müssen alle Regierungsstellen und großen Unternehmen, die bei Facebook aktiv sind, ab dem 1. Oktober mit hohen Bußgeldern rechnen. Das hat Landesdatenschützer Thilo Weichert mitgeteilt. Facebook-Vertreter Richard Allan will eilig eine rechtliche Klarstellung liefern.
Nachrichten beim Zähneputzen, Twittern beim Händewaschen und eine virtuelle Einkaufsberatung - das Entwicklungslabor des New York Times will das Internet ins Badezimmer bringen. Bedient wird das System per Sprache und mit Gesten.
Die Auswirkungen der gehackten Diginotar-Zertifikate sind vor allem in den Niederlanden zu spüren: Dort raten Innenminister und Gerichte, zu Papier und Stift, Fax und Post zu greifen.
In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul haben Wettbewerbshüter Googles Büroräume durchsucht. Anlass war der Vorwurf lokaler Unternehmen, Google verhindere, dass eine andere Suchmaschine als die eigene auf Android-Smartphones vorinstalliert werde.
Die Generalstaatsanwaltschaft München verfügt über Daten der Mobilfunkbetreiber, die offenbar illegal erfasst werden. Aufgezeichnet werden Verbindungs- und Bewegungsdaten der Nutzer.
Microsoft hat Patches für sämtliche Windows-Versionen veröffentlicht, die die Root-Zertifikate von Diginotar entfernen. Etliche große Linux-Distributionen stellen entsprechende Updates bereit. Ein Patch für Mac OS X ist noch nicht verfügbar.
Techcrunch-Gründer Michael Arrington will sein Blog von AOL zurückkaufen, nachdem seine direkte Vorgesetzte Arianna Huffington seinen Rücktritt erklärt hat.
In mehreren Interviews hat Wikileaks-Gründer Julian Assange die ungeschwärzte Veröffentlichung von US-Botschaftsdepeschen verteidigt. Seiner Organisation sei gar nichts anderes übrig geblieben.
Mit der Öffnung des Blackberry Messengers (BBM) für Ermittler in Großbritannien hat RIM auch bei der südafrikanischen Regierung den Wunsch geweckt, die verschlüsselten Kommunikationsdaten der Nutzer zu erhalten. Weitere Regierungen könnten folgen.
Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) will FTTB und FTTH in der Hauptstadt fördern und lobt die Technologie. Ein erstes offenes Pilotprojekt ging gestern an den Start.
"Mit Techcrunch, wie wir es heute kennen, könnte es vorbei sein", titelt Autor MG Siegler auf Techcrunch. Michael Arrington, Gründer des äußerst erfolgreichen Blogs rund um Startups, steht vor dem Rauswurf.
Der Einbruch in die Server des niederländischen Zertifikatsanbieters Diginotar hat weitreichendere Folgen als bisher bekannt, meldet die niederländische Regierung. Und ein erstes Zwischengutachten belegt grobe Fehler von Diginotar.
Laut Vattenfall Europe will der Berliner Wirtschaftssenator ein stadtweites Glasfasernetzwerk errichten. Das Netz soll offen sein für alle Betreiber. 1&1 und Congstar sollen als Vermarkter im Gespräch sein.
Rechteinhaber können Internetprovider nicht als Störer für Urheberrechtsverletzungen, die von deren Kunden begangen werden, verantwortlich machen und zur Einrichtung von Netzsperren zwingen. Das hat das Landgericht Köln entschieden.
17 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren hat keinerlei Erfahrungen mit dem Internet. In sechs EU-Ländern ist der Anteil der Offliner deutlich geringer.
Seit dem 4. September führt eine türkische Hackergruppe Angriffe auf DNS-Systeme von britischen Providern aus. Einige Webseiten wie The Register sind weiter nicht erreichbar.
Die Polizei in San Francisco bestätigt, dass sie gemeinsam mit Apple nach einem verlorenen Gegenstand sucht. Vier Polizisten besuchten demnach den Mann, der das iPhone gefunden haben soll.
Die Union will der FDP im Streit um die Vorratsdatenspeicherung offenbar entgegenkommen. Statt wie bisher gefordert, sollen Daten nicht mehr für sechs, sondern nur für drei Monate gespeichert werden. Außerdem sollen Daten nur anhand eines konkreten Straftatenkatalogs gesammelt werden.
Die Niederlande werden künftig keine SSL-Zertifikate von Diginotar ausstellen lassen. Besucher der Regierungswebseiten werden gewarnt, dass sie nicht mehr sicher seien. Auch Mozilla hat die Zertifikate entfernt - permanent.
Das Großreinemachen nach dem Chefwechsel bei Google geht weiter. Das Unternehmen kündigte an, zehn weitere Produkte einzustellen oder in andere Produkte zu integrieren. Darunter auch die soziale Suche Aardvark, die Google erst im vergangenen Jahr für rund 50 Millionen US-Dollar gekauft hat.