Abo
  • Services:
Anzeige
Jugendschutzprogramm vor Zertifizierung durch KJM
Jugendschutzprogramm vor Zertifizierung durch KJM (Bild: Golem.de)

KJM

Erster Online-Jugendschutzfilter vor staatlicher Anerkennung

Jugendschutzprogramm vor Zertifizierung durch KJM
Jugendschutzprogramm vor Zertifizierung durch KJM (Bild: Golem.de)

Die Spielebranche kann auf baldige Rechtssicherheit für Onlineinhalte mit Jugendschutzrisiken hoffen: Ein Filter für problematische Angebote steht vor der Zertifizierung durch die KJM.

"Die KJM wird das Jusprog-Jugendschutzprogramm anerkennen, wenn das Konzept in den nächsten sechs Monaten auch faktisch umgesetzt wird", sagte Wolf-Dieter Ring, der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) nach einer Sitzung am 10. August 2011. Das bedeutet: Die für den Jugendschutz im Internet zuständige KJM steht kurz davor, erstmals eine Filtersoftware - eben das Jugendschutzprogramm des Jusprog - offiziell zu zertifizieren. Beispielsweise könnten Eltern mit dem kostenlos in einer Betaversion erhältlichen Programm dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge keinen Zugriff auf Pornoseiten bekommen oder von Browsergames mit zu gewalthaltigen Inhalten ausgesperrt bleiben.

Anzeige

Die Software stammt von einem Hamburger Verein namens Jusprog e.V., hinter dem Unternehmen wie Electronic Arts, Freenet, Beate Uhse und Bild.de stehen. Die Unterstützer erhoffen sich durch eine offiziell anerkannte Software, dass ihre Angebote den Anforderungen des § 11 Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) entsprechen, und sie Rechtssicherheit gewinnen.

Die Spielebranche sieht die wahrscheinliche Anerkennung des Jugendschutzprogramms durchweg positiv. "Das Jugendschutzprogramm ist eine gute Unterstützung für Eltern, ihre Kinder vor problematischen Online-Inhalten zu schützen", sagte Felix Falk, Geschäftsführer der USK. "Die Anerkennung gleicht für uns erhebliche Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Anbietern aus. Hier wurde ein mutiger Schritt von der Politik vollzogen", lobte Heiko Hubertz, der stellvertretende Vorsitzende des G.A.M.E.-Bundesverbandes und Chef des Browserspielanbieters Bigpoint.

Das Jugendschutzprogramm verwendet eine Datenbank, in der für Kinder und Jugendliche potenziell problematische Angebote hinterlegt sind. Betreiber können ihre Inhalte so aufbereiten, dass sie auch ohne weitere technische Barrieren - etwa eine Abfrage der Personalausweisnummer - ganz nach den Einstellungen der Software auf dem Bildschirm des Nutzers auftauchen, oder eben nicht.


eye home zur Startseite
Zifnab 12. Aug 2011

Da hast du natürlich recht aber wenn etwas eine Staatliche Erkennung bekommt, sollte alle...

Captain 11. Aug 2011

weil ja auch Erwachsenen geschützt werden müssen, siehe Spiele...

Astorek 11. Aug 2011

Hier finde ich es fast schon ironisch, da gerade die USA ziemlich prüde im Umgang mit...

bugmenot 11. Aug 2011

https://plus.google.com/107223467325602754395/posts/ATsMsduViiL



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SICK STEGMANN GmbH, Donaueschingen
  2. Giesecke & Devrient GmbH, München
  3. AOK Systems GmbH, Hamburg
  4. W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 1 Monat für 1€
  3. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix gewinnt weiter Millionen Neukunden

  2. Zusammenlegung

    So soll das Netz von O2 einmal aussehen

  3. Kohlendioxid

    Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen

  4. Definitive Edition

    Veröffentlichung von Age of Empires kurzfristig verschoben

  5. Elex im Test

    Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  6. Raven Ridge

    HP bringt Convertible mit AMDs Ryzen Mobile

  7. Medion E6436 und P10602

    Preiswertes Notebook und Tablet bei Aldi Süd

  8. Smartphone mit KI

    Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

  9. KRACK

    WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  10. Medion Akoya E2228T

    280-Euro-Convertible von Aldi hat 1080p



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Elektromobilität: Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
Elektromobilität
Niederlande beschließen Aus für Verbrennungsautos
  1. World Solar Challenge Regen in Australien verdirbt Solarrennern den Spaß
  2. Ab 2030 EU-Komission will Elektroauto-Quote
  3. Mit ZF und Nvidia Deutsche Post entwickelt autonome Streetscooter

  1. In einer Galaxie, weit, weit entfernt.

    Afinda | 00:18

  2. Re: blödsinn

    Ach | 00:05

  3. Re: Egal

    Gandalf2210 | 16.10. 23:55

  4. leider etliche Funklöcher, wenn man mit RE1 bei...

    devman | 16.10. 23:47

  5. Re: So sieht das Ende aus

    derJimmy | 16.10. 23:44


  1. 23:03

  2. 19:01

  3. 18:35

  4. 18:21

  5. 18:04

  6. 17:27

  7. 17:00

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel