Openleaks

Hacker testen Whistleblower-Plattform

Daniel Domscheidt-Berg hat über den aktuellen Stand der Openleaks-Plattform informiert. Auf dem Chaos Communication Camp will er die Plattform den Hackern zur Überprüfung übergeben. Partner hat Openleaks ebenfalls gefunden.

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Daniel Domscheidt-Berg
Daniel Domscheidt-Berg (Bild: Thomas Peter / Reuters)

Auf dem Chaos Communication Camp 2011 hat Daniel Domscheidt-Berg den aktuellen Stand der Whistleblower-Plattform Openleaks bekanntgegeben. In einem Workshop sollen Hacker nun Gelegenheit bekommen, Openleaks und weitere anonyme Briefkästen weltweit auf Sicherheitslücken zu überprüfen.

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Das Eingabesystem sei fertig, es fehlten lediglich noch ein paar Templates, sagte Domscheidt-Berg. Allerdings müssten diese noch bei den Partnern richtig implementiert werden.

Spezielle Bereiche von Openleaks sollen sich künftig um Whistleblower aus dem Bereich Wissenschaft kümmern und Informationen an die entsprechenden Veröffentlichungsplattformen weiterleiten.

Gegenwärtig wollen fünf Organisationen und Medien mit Openleaks zusammenarbeiten. In Deutschland kooperiert Openleaks mit der tageszeitung (taz) und der Wochenzeitung Freitag. In Dänemark arbeitet Openleaks mit Dagbladet Information zusammen, sowie der Zeitung Expresso in Portugal. Außerdem erhält Foodwatch einen Zugang zu dem Informationssystem von Openleaks. Gespräche in Südkorea, Griechenland und weiteren Ländern sollen ebenfalls bereits geführt werden.

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Zudem überlege das Team, welche Organisationsform Openleaks annehmen soll. Es werde diskutiert, eine gemeinnützige Organisation zu gründen, auch um die Möglichkeit zu haben, Mitarbeiter einzustellen, heißt es.

Auf dem Chaos Communication Camp 2011 sollen Hacker die Möglichkeit bekommen, die Plattform auf mögliche Sicherheitslücken zu überprüfen. Der Workshop findet am Freitag, dem 12. August 2011 am Nachmittag statt. Während des Chaos Communication Camps wird eine Vorabversion des Eingabesystems unter leaks.taz.de freigeschaltet. Auch andere Whistleblower-Plattformen können gestestet werden, darunter Irishleaks und Privacybox.

Außerdem gibt es einen Workshop für Journalisten und Medien, der den Umgang mit anonymen Quellen aus dem Netz vermitteln soll, so Domscheidt-Berg. Dort soll zudem erklärt werden, wie die Rückverfolgung im Browser und Webbugs umgangen werden können. Außerdem erhalten Interessierte Informationen zur Anonymisierung von Dokumenten. Der Workshop findet am morgigen 11. August 2011 zwischen 12:00 und 13.30 statt.

Openleaks will später zumindest Teile der verwendeten Software als Open-Source freigeben.

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