Google: Panda für fast alle
Mit seinem "Panda" genannten Update hat Google umfangreiche Änderungen an seinem Suchalgorithmus vorgenommen, vor allem, um sogenannte Content-Farmen von den obersten Plätzen der Ergebnisseiten zu verdängen. In den USA wirkte sich das Panda-Update auf rund 12 Prozent aller Suchanfragen aus. Manche Websites verloren 90 Prozent ihrer Sichtbarkeit in der Suchmaschine und büßten merklich an Traffic ein.
Ab sofort nutzt Google Panda für fast alle Sprachen(öffnet im neuen Fenster) , ausgenommen sind lediglich chinesisch, japanisch und koreanisch. Das heißt, Panda ist jetzt auch in Deutschland aktiv. Google geht davon aus, dass das Update in den meisten Sprachen Auswirkungen auf etwa 6 bis 9 Prozent der Suchanfragen haben wird.
Panda alias "Farmer-Update" soll die Relevanz der Google-Suche verbessern, indem qualitativ minderwertige Inhalte herabgestuft und Seiten mit hoher Qualität, also tiefergehenden Berichten, höher in den Suchergebnissen gelistet werden.
Google geht damit gegen Contentfarmen wie Demand Media vor, die das Web mit einer hohen Zahl an billig produzierten Inhalten überschwemmen, nur mit dem Ziel, Besucher über Suchmaschinen auf ihre Seiten zu ziehen. Daher wurde Panda zunächst auch als "Farmer-Update" bezeichnet.
Google geht davon aus, dass der Algorithmus die Qualität einer Website sehr genau erkennt. Dennoch gab es viele Klagen von Webmastern, die ihre Seiten zu Unrecht herabgestuft sahen. Google selbst gibt betroffenen Websites nur eine sehr allgemeine Hilfestellung in Form einer Liste von Fragen(öffnet im neuen Fenster) , die sich Websitebetreiber stellen sollten.
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