• IT-Karriere:
  • Services:

Randale in London

RIM gehackt und Angestellte bedroht

Die Crackergruppe Teampoison warnt Research in Motion (RIM) davor, persönliche Nachrichten und Kundendaten an die britische Polizei zu übergeben. Anderenfalls würden die Adressen von RIM-Angestellten an die Randalierer von London weitergeleitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Teampoison hackte und entstellte das offizielle Blackberry-Blog.
Teampoison hackte und entstellte das offizielle Blackberry-Blog. (Bild: Zonemirrors.net/Screenshot von Golem.de)

Teampoison hat das Blog vom Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) gehackt und mit einer Warnung versehen. Darin warnen die Cracker das Unternehmen und seine Mitarbeiter davor, der Polizei gemäß rechtlicher Bestimmungen die persönlichen Nachrichten von Blackberry-Nutzern weiterzuleiten. RIM hatte das in einer Stellungnahme angekündigt, nachdem es in London zu schweren Ausschreitungen gekommen war, bei denen sich die Randalierer auch über Blackberry-Geräte abgesprochen haben sollen.

Stellenmarkt
  1. Bruno Bader GmbH + Co.KG, Pforzheim
  2. Hays AG, München

"Ihr werdet der UK-Polizei _NICHT_ helfen. Wenn ihr das tut, werden unschuldige Bürger, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren und einen Blackberry besitzen, grundlos angeklagt", hieß es auf der entstellten Website. Die Polizei versuche nur so viele wie möglich zu verhaften, um das eigene Gesicht zu wahren.

  • Teampoison hinterließ eine Warnung im Inside-Blackberry-Blog von RIM (Screenshot von Golem.de)
Teampoison hinterließ eine Warnung im Inside-Blackberry-Blog von RIM (Screenshot von Golem.de)

Teampoison will andernfalls Vergeltung üben: "Falls Ihr der Polizei helft, indem Ihr ihnen Chat-Mitschnitte, GPS-Ortungen, Kundendaten und Zugriff zu den Blackberry-Messengern der Leute gewährt, werdet Ihr das bereuen. Wir haben Zugriff auf Eure Datenbank, die auch Informationen über Eure Angestellten enthält; etwa Adressen, Namen, Telefonnummern usw. Wenn Ihr der Polizei helft, _WERDEN_ wir diese Informationen veröffentlichen und sie den Randalierern weiterleiten. Wollt Ihr wirklich eine Meute wütender Jugendlicher vor den Haustüren Eurer Angestellten haben?"

RIM solle nun die richtige Entscheidung treffen und sich nicht zur Marionette des Staates machen lassen, so die Cracker. Sie behaupten zwar, sich gegen Gewalt gegen Unschuldige auszusprechen und auch die Zerstörung kleiner Geschäfte zu missbilligen, aber würden dennoch in Kauf nehmen, dass Randalierer Racheaktionen gegen RIM-Angestellte ausüben. Schließlich seien die "Blackberry-Angestellten" nicht unschuldig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

spanther 13. Aug 2011

Schade, ich habe auf geistreiches gehofft, aber dann war dort doch nur persönlich...

spanther 13. Aug 2011

Scheinbar sehen sie das anders und aus ihrer Sicht hat die Polizei mit Gewalt zu...

spanther 13. Aug 2011

Aua? Es ist völlig irrelevant! Wenn jemand eine Straftat begeht, dann gibt es dafür...

Mac Jack 10. Aug 2011

Ungerichtete Gewalt kann keine Ziele erreichen. Erst wenn du sie kanalisierst und einem...

Mac Jack 10. Aug 2011

Können wir mal bitte dieses dämliche "unschuldig" aus der Welt schaffen? Es geht nie...


Folgen Sie uns
       


Outriders angespielt

Im Video stellt Golem.de das von People Can Fly entwickelte Actionspiel Outriders vor.

Outriders angespielt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /