Abo
  • Services:
Anzeige
Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Facebook)

Facebook

Die Glückskekslawine droht

Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Facebook)

Facebook erwägt offenbar, die Filter für den Newsstream abzuschaffen. Das Resultat: Nutzer könnten virtuellen Glückskeksen, Spieleeinladungen und sonstigem Werbelärm von Anwendungen ihrer Kontakte nur noch auf einem einzigen Wege entrinnen.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, arbeiten Facebook-Entwickler an einem ungefilterten Nachrichtenstrom, um mit seinen Werbekunden und Partnern mehr Geld zu verdienen. Das würde bedeuten, dass alle automatisierten Werbenachrichten aus Facebook-Anwendungen, meist Spiele, Umfragen und Like-Benachrichtigungen, nicht mehr ausgeblendet werden könnten.

Anzeige

Noch können Nutzer die Nachrichten filtern, um nicht mehr zwischen Dutzenden von Glückskeks- und Farmville-Einladungen die eigentlichen Mitteilungen ihrer Kontakte zu übersehen. Falls Facebook hier nicht doch etwas filtert, könnte das dafür sorgen, dass so mancher Farmville-Spieler plötzlich ohne Kontakte dasteht, da seine Freunde und Bekannten ihn entnervt aus der eigenen Kontaktliste entfernt haben. Facebook würde sich durch einen komplett ungefilterten Newsstream eher schaden.

Bisher nur im Test

Ob die Sorgen der Nutzer ignoriert werden, bleibt abzuwarten. Noch testet Facebook die Veränderung nur, wie ein Facebook-Sprecher dem WSJ sagte. Die Testergebnisse der nächsten Wochen sollen für Verbesserungen genutzt werden und die Resultate möglicherweise für mehr Nutzer zu sehen sein.

Auch Twitter und Google+ bieten keine Filter an. Allerdings gibt es auch noch keine Social Games, die diese sozialen Netzwerke so exzessiv nutzen wie Facebook. Für Spieleentwickler wie Zynga ist es nötig, möglichst viele Nichtspieler zu erreichen, um sie vielleicht doch zum Mitmachen zu bewegen und irgendwann zu den zahlenden Kunden zählen zu können. Die Spiele belohnen es auch, Einladungen an andere zu verschicken - zum Leidwesen der nicht interessierten Facebook-Nutzer.

Auch die Like-Nutzung will Facebook laut WSJ fördern. Ziel sei es, mehr Daten darüber zu sammeln, was Kunden kaufen und wo sie einkaufen. Durch mehr Möglichkeiten zur Nutzung des Like-Buttons sollen Werbekunden und Partner profitieren. Hierzu wollte sich Facebook gegenüber dem WSJ nicht äußern.


eye home zur Startseite
Realist_X 08. Aug 2011

+1 :)

Anonymer Nutzer 08. Aug 2011

Nicht wenn Haus und Hof auf dem Spiel stehen, du verliebt bist - geht nicht von heut auf...

blaub4r 08. Aug 2011

Wobei Lustig noch übertrieben ist ....

an0nymiz3d 07. Aug 2011

nee has du falsch verstanden... die wollen den filter der oben rechts ist rausnehmen...

Anonymer Nutzer 07. Aug 2011

Machten sich Sorgen und erließen Gesetze, um ihr kostbaren Kleenen zu schützen. So...


Pottblog / 07. Aug 2011

Links anne Ruhr (07.08.2011)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROHDE & SCHWARZ Meßgerätebau GmbH, Memmingen
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, Ludwigsburg
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden (später auch Bonn/Berlin)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. 219,00€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Mobiler Startplatz

    UPS-Lieferwagen liefert mit Drohne Pakete aus

  2. WLAN to Go

    Telekom-Hotspots waren für Fremdsurfer anfällig

  3. Hoversurf

    Hoverbike Scorpion-3 ist ein Motorradcopter

  4. Rubbelcard

    Freenet-TV-Guthabenkarten gehen in den Verkauf

  5. Nintendo

    Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein

  6. Noch 100 Tage

    Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab

  7. Routerfreiheit

    Tagelange Störung bei Aktivierungsportal von Vodafone

  8. Denverton

    Intel plant Atom C3000 mit bis zu 16 Goldmont-CPU-Kernen

  9. Trotz Weiterbildung

    Arbeitslos als Fachinformatiker

  10. Klage gegen Steuernachzahlung

    Apple beruft sich auf europäische Grundrechte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

MX Board Silent im Praxistest: Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
MX Board Silent im Praxistest
Der viel zu teure Feldversuch von Cherry
  1. MX Board Silent Mechanische Tastatur von Cherry bringt Ruhe ins Büro
  2. Smartphone TCL will neues Blackberry mit Tastatur bringen
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

  1. Re: Was ist "Free" und was kostet?

    My1 | 07:17

  2. hhh

    MrHurz | 07:17

  3. Immer?

    M.P. | 07:14

  4. Softwarefirma sucht Dringend Mitarbeiter! -MELDEN-

    Georgm. | 07:12

  5. Re: Das verstehe ich nicht

    johnripper | 07:11


  1. 07:13

  2. 05:30

  3. 18:30

  4. 18:14

  5. 16:18

  6. 15:53

  7. 15:29

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel