Nach der Sperre des Kurznachrichtendienstes Twitter hat die Türkei jetzt auch Youtube blockiert. Dort waren Telefonate der Regierung veröffentlicht worden. EU-Kommissarin Neelie Kroes hat die Sperre kritisiert.
Brendan Eich bekennt sich demonstrativ zu gleichen Rechten für alle Mozilla-Mitarbeiter und -Unterstützer, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Eich hatte vor Jahren Geld gespendet, um zu verhindern, dass Homosexuelle heiraten können.
Seine Bluetooth-Erweiterung iBeacon hat Apple in Millionen Geräte integriert. Die Technik verbessert die Standorterkennung in geschlossenen Räumen und könnte das Leben grundlegend verändern.
Für den britischen Guardian sind die Snowden-Enthüllungen das schwierigste journalistische Projekt seiner Geschichte gewesen. Selbst das Erscheinen des Blattes soll zeitweise gefährdet gewesen sein.
Update Der Europäische Gerichtshof hat in einer Klage zu Kino.to geurteilt, dass Internetsperren gegen illegale Angebote zulässig sind. Constantin Film hatte gegen einen Internetprovider geklagt.
Der Comedy-Gruppe Y-Titty und dem Youtube-Star Daaruum wird Schleichwerbung auf der Videoplattform vorgeworfen. Der Rechtsanwalt der Künstlergruppe weist die Vorwürfe zurück.
Update Es kommt nicht oft vor, dass US-Whistleblower Snowden die US-Regierung lobt. Allerdings ist noch nicht abzusehen, wie die NSA-Reform in den USA umgesetzt wird. Selbst ein Ende der Vorratsdatenspeicherung ist nicht ausgeschlossen.
Kabel Deutschland will den Rechtsstreit mit ARD und ZDF weiterführen, nimmt aber elf HD-Programme der öffentlich-rechtlichen Sender ins Kabelnetz. Dazu kommen vier private Sender.
Die Sicherheitsmailingliste Full Disclosure wird fortgeführt. Gordon Lyon, der Entwickler von Nmap, wird sie künftig betreuen. Bisherige Teilnehmer müssen ihre Mailadresse erneut eintragen.
Ein Computerkrimineller ist in eine Online-Sexchatplattform in Hessen eingedrungen und hat 212.000 Euro erbeutet. Er wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Mit einer massiven Preissenkung für seinen Cloudspeicher und neuen Diensten für App-Anbieter setzt sich Google deutlich von seinen Rivalen ab. Auch der Big-Data-Dienst BigQuery wird preiswerter.
Ein deutscher Medienrat wehrt sich gegen den Entwurf einer Verordnung zum digitalen Binnenmarkt. Eine vertraglich vereinbarte bevorzugte Behandlung von Inhalten finanzkräftiger Anbieter bedrohe Netzneutralität und Meinungsfreiheit im Internet.
Die Zertifikate von Cacert werden aus verschiedenen Linux-Distributionen entfernt. Manche sehen darin das Ende des Projekts, das der kommerziellen Konkurrenz eine Community-basierte Zertifizierungsstelle entgegensetzen wollte.
Update Das Geschäftsmodell von Aviteo, dem Anbieter des Usenet-Zugangsdienstes Usenext, soll laut Gema auf dem illegalen Download geschützter Werke basieren. Das Landgericht Hamburg hat jetzt eine Unterlassungsverfügung erlassen.
Die Spähaffäre hat laut der New York Times erste innenpolitische Konsequenzen in den USA. In wenigen Tagen soll das Justizministerium Vorschläge vorlegen, wie Verbindungsdaten nicht mehr von der NSA gespeichert werden sollen.
Update Der Technikchef und Entwickler der Programmiersprache Javascript, Brendan Eich, übernimmt die Führung bei Mozilla. Er ist seit 1998 bei dem Projekt. Ein Bericht über eine Spende von Eich für ein Verbot der Homosexuellenehe sorgt für Proteste bei Entwicklern.
Ein großer Teil der erwarteten Milliarden aus der nächsten Mobilfunkversteigerung gingen zurück an die Netzbetreiber, sagt Horst Seehofer. Damit soll der Breitbandausbau finanziert werden, hätten Ministerpräsidenten und der Bundesfinanzminister nun fest verabredet.
Zu der vom Landgericht Berlin abgelehnten Klage gegen Valve liegt nun die ausführliche Urteilsbegründung vor. Das Unternehmen darf demnach den Verkauf von Steam-Konten auch deswegen untersagen, weil damit Zusatzleistungen über die reine Nutzung von Spielen hinaus verbunden sind.
Sony Music Deutschland sperrt seine Musik weiter bei Youtube, solange Google nicht das zahlt, was die Musikindustrie fordert. Es gehe um die Interessen der Künstler, so der Label-Chef. Doch nach eigenen Angaben verdienen die Major Labels doppelt so viel wie der Künstler an der Musik.
Verkehrsminister Alexander Dobrindt soll künftig den Deutschen Computerspielpreis verleihen. Die Zuständigkeit habe sich ergeben, weil sich die Ressorts über eine Aufgabenverteilung zur Digitalen Agenda geeinigt hätten, schreibt der Spiegel in einer Vorabmeldung.
Die NSA hat nach Berichten des Spiegel und der New York Times über Jahre Ziele in China ausspioniert. Neben der chinesischen Regierung sei auch Huawei von den Spähangriffen betroffen gewesen. Der Telekommunikationsausrüster zeigte sich empört.
Den Erfolg von Streamingportalen will sich Apples iTunes offenbar nicht entgehen lassen. Twitter stellt hingegen seine Musik-App nach nur einem Jahr wieder ein.
Nicht nur Microsoft nimmt sich das Recht, die E-Mail-Konten seiner Nutzer durchsuchen zu dürfen. Andere große Anbieter haben solche Passagen ebenfalls in ihren Bestimmungen.
Die Unzufriedenheit der US-Konzerne mit den Überwachungspraktiken der NSA wächst. Ein kurzfristig anberaumtes Treffen im Weißen Haus konnte die Kritik von Facebook-Gründer Zuckerberg nicht ausräumen.
Das langerwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung wird Anfang April verkündet. Generalanwalt Cruz Villalón hat sich bereits eindeutig positioniert.
Wie viel sind 20 Prozent von etwas, dessen Umfang man nicht kennt? Für die Bundesregierung ist diese Frage unerheblich, wenn es um die Grenzen der BND-Überwachung geht.
Kim Dotcom hat den zweiten Prozess verloren, dessen Ziel Einsicht in die Beweise des FBI gegen ihn gewesen ist. Die US-Bundespolizei hatte sich illegal Kopien der Festplatten des Megaupload-Betreibers verschafft.
Netflix-Chef Hastings fordert eine "starke Netzneutralität", damit Streamingdaten seine Kunden in hoher Qualität erreichen. Für bessere Interconnection sollten nur Provider zahlen.
Hacker der regierungsnahen Syrian Electronic Army (SEA) haben einem US-Medium E-Mails und Rechnungen des FBI zugespielt. Die von Sachverständigen geprüften Dokumente zeigen, in welchem Umfang die US-Bundespolizei von Microsoft Nutzerdaten anfordert.
Die NSA spioniert gezielt Administratoren großer Computernetzwerke aus. Mit den gesammelten privaten Informationen soll ihnen unter anderem Spionagesoftware untergeschoben werden.
Eine Kooperation, von der selbst die NSA nur träumen kann. Der französische Geheimdienst soll direkten Zugang zu den Netzen des einstigen Staatskonzerns Orange haben.
Update Der direkte Zugang zu Twitter ist seit einigen Stunden in der Türkei kaum möglich. Damit hat Ministerpräsident Erdogan seine Drohungen gegen soziale Medien erstmals wahr gemacht. Das Versenden von Tweets per SMS ist aber weiterhin möglich.
Beim Einrichten seines neuen iPhones erschienen plötzlich Adressen und Fotos eines Fremden aus Apples iCloud. Der Fremde hatte zwar den gleichen Namen, aber eine geringfügig andere E-Mail-Adresse als Apple ID.
Deutschlandradio darf einem Urteil zufolge keine Bilder nutzen, die für kommerzielle Zwecke nicht freigegeben sind. Das berücksichtigt nach Ansicht von Experten nicht die Bedingungen der NC-Lizenzen.
Betreiber von Revenge-Porn-Plattformen müssen damit rechnen, für die Verletzung der Persönlichkeitsrechte ihrer Opfer bestraft zu werden: Eine junge Frau hat eine Klage gegen die Website You Got Posted gewonnen.
Update Seltene Einmütigkeit im Bundestag: Mit den Stimmen aller Fraktionen ist ein Untersuchungsausschuss zur NSA-Affäre eingesetzt worden. Auf dessen acht Mitglieder kommt viel Arbeit zu.
Der US-Geheimdienst weist die Beteuerungen von Google, Microsoft und Yahoo zurück: Die Firmen seien stets über Prism informiert gewesen. Google-Chef Page sieht in den Überwachungspraktiken eine Gefahr für die Demokratie.
Zwei Wissenschaftler der Universität Stanford haben die Verbindungsdaten von freiwilligen Teilnehmern einer Studie gespeichert. Zusammen mit anderen, öffentlich zugänglichen Informationen konnten sie Rückschlüsse auf privateste Dinge ziehen.
Mehr als 10.000 Linux- und Unix-Server sollen mit unterschiedlicher Malware infiziert worden sein und zusammen unter dem Namen Operation Windigo Spam weitere Malware sowie zweifelhafte Werbung ausliefern.
Update Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine schnelle Umsetzung der europäischen Datenschutzreform. Für die deutsche Position werde es in Europa keine Mehrheit geben, glaubt er. Innenminister de Maizière beharrt aber weiter auf bestehenden Standards.
Der Verwalter der Mailingliste Full Disclosure kündigt deren Ende an. Die Liste diente vor allem dazu, Sicherheitslücken in Software zu publizieren. Der Hintergrund sind wohl Rechtsstreitigkeiten.
Apple-Chef Cook hat sich verärgert über ein neues Buch geäußert. Die Autorin Yukari Iwatani Kane kommt darin nach 200 Interviews mit Apple-Managern und Geschäftspartnern zu dem Ergebnis, dass die besten Tage des Unternehmens vorbei seien.
Nicht nur Metadaten: Der US-Geheimdienst NSA soll sämtliche Telefongespräche eines Landes für 30 Tage aufzeichnen. Diese "Zeitmaschine" könnte schon auf weitere Länder ausgedehnt worden sein.
Der Apple-Auftragshersteller Pegatron bereitet die Herstellung des iPhone 6 vor. Die Fertigung soll im dritten Quartal 2014 beginnen. Auch Foxconn wurde wieder von Apple ausgewählt.
Seit sieben Jahren streiten sich Google und Viacom über Schadenersatz in Milliardenhöhe für Urheberrechtsverletzungen durch Youtube-Videos. Nun haben sie sich geeinigt.
Jeder Nutzer kann auf Youtube Videos melden, die nicht den Richtlinien der Seite entsprechen. Weltweit gibt es jedoch rund 200 "Superkontrolleure", die mehr Rechte haben. Darunter ist auch eine Anti-Terror-Einheit.