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Die NSA soll den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei ausspioniert haben.
Die NSA soll den chinesischen Telekommunikationskonzern Huawei ausspioniert haben. (Bild: AFP/Getty Images)

Überwachung: NSA spionierte chinesische Regierung und Huawei aus

Die NSA hat nach Berichten des Spiegel und der New York Times über Jahre Ziele in China ausspioniert. Neben der chinesischen Regierung sei auch Huawei von den Spähangriffen betroffen gewesen. Der Telekommunikationsausrüster zeigte sich empört.

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Kurz vor einem Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping sind NSA-Spionageoperationen gegen China enthüllt worden. Wie der Spiegel in seiner morgigen Ausgabe berichtet, zählten zu den Zielen die chinesische Staatsführung sowie chinesische Banken und Telekommunikationsunternehmen.

Besonderen Aufwand betrieb die NSA dem Nachrichtenmagazin zufolge bei einer Operation, die 2009 gegen Huawei startete, den zweitgrößten Netzwerkausstatter der Welt. Einer Spezialeinheit sei es gelungen, an rund 100 Stellen das Computernetzwerk von Huawei zu infiltrieren und interne Dokumente zu kopieren. Zudem habe die NSA sich Zugang zum geheimen Quellcode einzelner Produkte verschafft.

Codename "Shotgiant"

Laut der New York Times lief die Huawei-Operation unter dem Codenamen "Shotgiant". Eines der Ziele sei es gewesen, Verbindungen zwischen dem Telekommunikationsriesen und der chinesischen Volksarmee zu finden. Darüber hinaus habe sich die NSA die technologischen Erkenntnisse zunutze machen wollen, um bei Verkäufen von Huawei-Ausrüstung in andere Länder deren Computer- und Telefonnetzwerke ausspähen zu können.

"Viele unserer Ziele kommunizieren über von Huawei produzierte Produkte", zitiert die Zeitung aus den Dokumenten. "Wir wollen sicherstellen, dass wir wissen, wie wir diese Produkte ausnutzen können [...] um Zugang zu Netzwerken von Interesse" rund um die Welt zu erhalten, heißt es darin weiter.

Von Interesse sind Hinweise auf eine Verbindung zwischen Huawei und der Volksbefreiungsarmee vor allem auch, weil dort Hacker arbeiten sollen. Die NSA beobachte mehr als 20 chinesische Hackergruppen, von denen mehr als die Hälfte der chinesischen Armee und der Marine angehörten. Die Gruppen hackten sich in Netzwerke von US-Regierungsstellen und Firmen auch aus dem Rüstungssektor ein, schreibt die New York Times.

Huawei hat sich in einer Stellungnahme zu den Spionageaktivitäten der NSA geäußert. "Wenn die Berichte zutreffen, verurteilt Huawei die Aktivitäten, in deren Rahmen man in unsere Firmennetzwerke eingedrungen ist und unsere Kommunikation abgehört hat", heißt es laut Spiegel Online in einer Stellungnahme des Konzerns. Die Firma habe keine Ahnung gehabt, dass sie ein NSA-Ziel sei, sagte Huawei-Manager William Plummer der New York Times.

Digitale Offensive gegen China

Das Vorgehen der NSA ist dem Spiegel-Bericht zufolge Teil einer digitalen Offensive der USA gegen China. Diese sei Ausdruck eines zunehmenden Kampfes zwischen beiden Staaten um die Vorherrschaft im Internet. In der Vergangenheit hatten die USA wiederholt Hackerangriffe und andere Spionageaktivitäten Chinas gebrandmarkt.

Die NSA erklärte in einer E-Mail, der Geheimdienst nutze seine Fähigkeiten nicht, um Betriebsgeheimnisse ausländischer Unternehmen zugunsten von US-Firmen zu stehlen. Die nachrichtendienstliche Aufklärung diene ausschließlich der Sicherheit der USA. Die Enthüllung von NSA-Praktiken schade der Sicherheit der USA und ihrer Alliierten.

Obama und Xi Jinping wollen am morgigen Montag im Vorfeld eines internationalen Gipfels zur atomaren Sicherheit in den Niederlanden zusammenkommen.


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Ketchupflasche 24. Mär 2014

Dir Russen sind selbst arme Schweine, die von der herrschenden Elite korrumpiert wurden...

Ketchupflasche 24. Mär 2014

Guter Hinweis von der NSA. Bestimmt NIE WIEDER Cisco.

a user 24. Mär 2014

die argumentation gefällt mir. wenn ich nun eine organisation gründe, die dafür da ist...

Anonymer Nutzer 24. Mär 2014

Wen interessieren schon Gesetze? Den Filesharer mit VPN? Die NSA? Türken, die Twitter...

ruamzuzler 24. Mär 2014

Nach der derzeitigen Lage: Ihre Besitzer.



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