Abo
  • Services:

iTunes: Apple soll eigenen Streamingdienst planen

Den Erfolg von Streamingportalen will sich Apples iTunes offenbar nicht entgehen lassen. Twitter stellt hingegen seine Musik-App nach nur einem Jahr wieder ein.

Artikel veröffentlicht am ,
iTunes Radio könnte zu einem kompletten Streamingdienst ausgebaut werden.
iTunes Radio könnte zu einem kompletten Streamingdienst ausgebaut werden. (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Der Computerkonzern Apple soll mit der Musikindustrie Gespräche über einen eigenen Streamingdienst führen. Das berichtet das US-Portal Billboard unter Berufung auf Verhandlungskreise. Demnach will Apple auf diese Weise Rückgänge bei den iTunes-Downloads wettmachen und vom steigenden Umsatz von Diensten wie Spotify und Pandora profitieren. Zudem denke Apple darüber nach, eine Androidversion seiner iTunes-App auf den Markt zu bringen.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Kaiserslautern, Kaiserslautern
  2. Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen

Dem Bericht zufolge ist der Download von Musiktiteln in den USA im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zehn Prozent zurückgegangen. Ebenfalls trage der Erfolg von Googles Android dazu bei, dass der iTunes-Dienst an Popularität verliere. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz mit Musikdownloads bei iTunes um 14 Prozent zurück, wie aus einer Untersuchung von Asymco hervorgeht. Bislang bietet Apple mit iTunes Radio nur Zugriff auf festgelegte 250 Radiostationen. Der Dienst ist bislang nicht in Deutschland verfügbar. Mit einem Musikabo und einer Android-App würde Apple neue Wege gehen, um den Musikabsatz wieder anzukurbeln.

Jobs lehnte Musikabos ab

Apple-Chef Tim Cook hatte bereits im vergangenen Mai auf der D11-Konferenz gesagt, es sei für ihn "keine Glaubensfrage, Android-Apps anzubieten", aber es müsse sinnvoll sein. Mit Blick auf das Streamingportal würde sich Cook aber von den Ansichten seines Vorgängers Steve Jobs entfernen, der Musikabos für wenig erfolgversprechend hielt.

Neue Wege bei der Verbreitung von Musikinhalten will auch der Kurznachrichtendienst Twitter gehen. Das Unternehmen kündigte am Freitag per Tweet an, seine #music-App aus dem Verkehr zu ziehen. Der Dienst war erst vor einem Jahr angekündigt worden, in Deutschland erst im vergangenen August gestartet. Die App sollte den Nutzern Künstler und Songs vorschlagen, die das Programm aus den Inhalten bei Twitter filterte. Bis 18. April kann die App noch weitergenutzt werden, dann wird sie abgeschaltet. Twitter kündigte in einem weiteren Tweet aber an, "mit neuen Wegen zu experimentieren", um den Nutzern die Musik-Aktivitäten auf Twitter nahezubringen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. für 319€ statt 379,99€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: LCD050)
  2. 295,99€ (Vergleichspreis 335€) - Aktuell günstigste 2-TB-SSD!
  3. (u. a. SimCity 4 Deluxe Edition für 2,19€ und The Witcher 3 Wild Hunt für 13,49€)
  4. 35,99€

Sander Cohen 24. Mär 2014

Nicht nur laut Apple, sondern sie taten es ganz offensichtlich ;)

koki 24. Mär 2014

Da lob ich mir doch lieber Bandcamp, kann mir alles vorher anhören und wenn ichs verewigt...

ger_brian 23. Mär 2014

Seltsam, absolut keine Probleme hier. Habe ebenfalls eine relativ umfangreiche...

violator 23. Mär 2014

War er auch nicht. Er war ein brillianter Vermarkter, der den Leuten eintrichtern konnte...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /