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Digitale Agenda: Verkehrsminister verleiht künftig Computerspielpreis

Verkehrsminister Alexander Dobrindt soll künftig den Deutschen Computerspielpreis verleihen. Die Zuständigkeit habe sich ergeben, weil sich die Ressorts über eine Aufgabenverteilung zur Digitalen Agenda geeinigt hätten, schreibt der Spiegel in einer Vorabmeldung.
/ Steve Haak
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Verkehrsminister Alexander Dobrindt (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Verkehrsminister Alexander Dobrindt Bild: Sean Gallup/Getty Images

Bisher war der Kulturstaatsminister im Kanzleramt für die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises verantwortlich - jetzt soll der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur diese Aufgabe übernehmen. Laut des Nachrichtenmagazins Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) werde Verkehrsminister Dobrindt also künftig den Preis verleihen.

Die Ressorts hätten sich über eine Aufgabenverteilung zur Digitalen Agenda der Legislaturperiode geeinigt, heißt es. Im Zuge dessen sei die Zuständigkeit für den Spielepreis neu vergeben worden.

Alleinige Zuständigkeit für den Breitbandausbau

Von den sieben zentralen Handlungsfeldern der Digitalen Agenda solle sich Dobrindt außerdem nur um den Ausbau des Breitbandnetzes allein kümmern, schreibt der Spiegel.

Bis 2014 sollen nach der Breitbandstrategie der Bundesregierung für 75 Prozent der Haushalte und bis 2018 für alle Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 MBit/s zur Verfügung stehen.

Der Deutsche Landkreistag hatte im Januar 2014 gefordert, dass der Breitbandausbau stärker als in der Koalitionsvereinbarung vorgesehen vorangetrieben werden müsse. Der Präsident des Landkreistages, Hans Jörg Duppré, sagte, neben verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen seien insbesondere deutlich mehr Fördermittel notwendig, um die von der Bundesregierung selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Der Anteil der Haushalte, die bereits über Anschlüsse mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 MBit/s verfügen, habe Ende 2013 54,8 Prozent betragen.


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