• IT-Karriere:
  • Services:

Kim Dotcom: Dotcom verliert erneut Prozess im Auslieferungsverfahren

Kim Dotcom hat den zweiten Prozess verloren, dessen Ziel Einsicht in die Beweise des FBI gegen ihn gewesen ist. Die US-Bundespolizei hatte sich illegal Kopien der Festplatten des Megaupload-Betreibers verschafft.

Artikel veröffentlicht am ,
Megaupload-Gründer Kim Dotcom
Megaupload-Gründer Kim Dotcom (Bild: Michael Bradley/AFP/Getty Images)

Kim Dotcom hat am 21. März 2014 ein Verfahren vor dem neuseeländischen Supreme Court verloren. Damit muss das FBI ihm nicht die Beweise vorlegen, die die US-Bundespolizei gegen den früheren Megaupload-Betreiber hat. Dotcom und seine Anwälte wollten sich mit ihrer Hilfe auf die Anhörung zum Auslieferungsverfahren im Juli vorbereiten.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. GCP - Grand City Property, Berlin

Richter John McGrath erklärte zu dem Urteil, dass Dotcoms Team eine Zusammenfassung der Beweise vorgelegt worden sei und dass dies ausreichend sei. Es sei nicht glaubhaft dargelegt worden, warum eine Verteidigung ohne die kompletten Beweise nicht möglich sei. Gegen die Entscheidung sei aber eine Revision möglich, so Dotcom.

Bereits im Februar 2014 hatte der Internetunternehmer ein Berufungsverfahren verloren. Anders als zuvor entschieden, waren die Durchsuchungsbeschlüsse im Fall Megaupload doch legal und auch so formuliert, dass nur relevante Dinge und Daten beschlagnahmt wurden. Die Übergabe der Daten an die US-Bundespolizei FBI, welche die Ermittlungen angestoßen hatte, war jedoch nach neuseeländischem Recht nicht zulässig.

Dotcom twitterte ein trauriges Gesicht. "Besiegt werden ist oft ein vorübergehender Zustand. Aufgeben ist es, was es dauerhaft macht", kommentierte er das Urteil mit einem Zitat.

Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Dotcoms Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload vom Internet getrennt. Dabei seien Türen eingetreten und Dotcoms schwangere Ehefrau Mona daran gehindert worden, sich um die Kinder zu kümmern.

Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 40-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Ohne Zustimmung und Wissen der neuseeländischen Polizei hatte das FBI Daten von sieben Festplatten Dotcoms kopiert und in die USA gesandt. Die Images wurden auf Datenträgern per Fedex in die USA geschickt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 4,86€
  3. 39,99€ (PS4, Xbox One, Nintendo Switch)
  4. 17,99

a user 24. Mär 2014

ja, mich verwirrt das ebenfalls. entweder ticken die australier da ganz anderes oder...

a user 24. Mär 2014

ich hatte auf megaupload auch ausschließlich legale daten drauf und runtergeladen. bis...

a user 24. Mär 2014

"Es sei nicht glaubhaft dargelegt worden, warum eine Verteidigung ohne die kompletten...

titus 24. Mär 2014

Aber wie kann es bitte sein, dass diese Beweise nicht offen gelegt werden?

Der mit dem Blubb 23. Mär 2014

kwt ist doch wt ...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Fazit

Mit Legion liefert Ubisoft das bisher mit Abstand beste Watch Dogs ab.

Watch Dogs Legion - Fazit Video aufrufen
Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


    The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
    The Secret of Monkey Island
    "Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

    Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


        •  /