Abo
  • Services:
Anzeige
Urs Hoelzl
Urs Hoelzl (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/GettyImages)

Cloudspeicher: Google greift Amazon und Apples iCloud an

Mit einer massiven Preissenkung für seinen Cloudspeicher und neuen Diensten für App-Anbieter setzt sich Google deutlich von seinen Rivalen ab. Auch der Big-Data-Dienst BigQuery wird preiswerter.

Anzeige

Wie bereits vermeldet, hat Google-Vize Urs Hoelzl offiziell die Preissenkungen für seinen Cloud-Speicherdienste bekannt gegeben. Die reduzierten Preise seien auf den Einsatz kostengünstiger Hardware zurückzuführen, sagte Google. Tatsächlich setzt der Suchmaschinenanbieter Rivalen wie Amazon, Apple oder Dropbox unter Druck.

Für 100 GByte Cloudspeicher verlangt Google jetzt monatlich 1,99 US-Dollar statt 4,99 US-Dollar. Die Kosten für 1 TByte Speicher wurden noch drastischer gesenkt: Statt wie bisher 49,99 kosten sie jetzt 9,99 US-Dollar. Wer weniger Speicher als 15 GByte benötigt, zahlt nach wie vor nichts. Bei Microsoft kosten 100 GByte 7,49 US-Dollar, Apples verlangt 8,33 US-Dollar für 50 GByte in seiner iCloud. Bei Dropbox bezahlt ein Anwender monatlich 9,99 US-Dollar für 100 GByte, während Amazon noch vergleichsweise günstige 4,17 US-Dollar für 100 GByte Cloudspeicher verlangt. Sein Cloudspeicher kostet somit durchgängig 2,6 US-Cents pro GByte, rechnet Google vor.

Weniger Kosten bei Compute Engine und BigQuery

Auch bei weiteren Cloud-Diensten hat Google seine Preise gesenkt. Die Verwendung seiner Compute Engine kostet durchschnittlich 32 Prozent weniger als bisher. Auf dem Linux-KVM-basierten Hypervisor lassen sich neben wie bisher Debian, CentOS und FreeBSD auch Red Hat Enterprise Linux, SUSE Linux Enterprise Server sowie Windows Server 2008 R2 in einer Preview-Version nutzen.

Für On-Demand-Abfragen an seinen Datenbankdienst BigQuery verlangt Google künftig 5 US-Dollar pro TByte statt wie bisher 35 US-Dollar. Reservierte Abfragen bei 5 GByte/sec kosten künftig ab 20.000 US-Dollar monatlich. Zudem wurde der Streaming-Zugang zu der Cloud-Datenbank erweitert. Künftig lassen sich 100.000 Datensätze pro Sekunde und Tabelle einpflegen. Damit sollen die Analyse größerer Datensätze in nahezu Echtzeit möglich sein.

Mit Managed Virtual Machines will Google für App-Anbieter eine Lücke zwischen der Infrastructure-as-a-Service seiner Compute Engine und Plattform-Diensten (PaaS) wie seiner App Engine schließen, dessen Preise ebenfalls um etwa 30 Prozent reduziert wurden. Künftig können App-Entwickler ihre App in einer verwalteten virtuellen Maschine laufen lassen, ohne auf die Flexibilität der Compute Engine zu verzichten, in der die Dienste für seine App laufen können.


eye home zur Startseite
TheUnichi 27. Mär 2014

Du ganz ehrlich, wer Daten in eine Cloud packt, die man verschlüsseln muss (oder...

Sander Cohen 26. Mär 2014

Musste mal wieder gesagt werden!

Peter2 26. Mär 2014

Und wo kann ich bitteschön die iCloud als Speicher wählen? Die kann man genauso wenig...

Peter2 26. Mär 2014

Verstehe die Notwendigkeit dieses Artikels immer noch nicht...

DerWeise 26. Mär 2014

Naja, ich habe keine Meinung gelesen.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Syna GmbH, Frankfurt am Main
  2. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Hagen
  3. T-Systems International GmbH, München, Leinfelden-Echterdingen
  4. Bechtle Onsite Services GmbH, Neckarsulm


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 7,99€
  2. ab 129,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 47,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch erlaubt unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Vernetzte Hörgeräte und Hearables: Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
Vernetzte Hörgeräte und Hearables
Ich filter mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt
  1. Polar Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung
  2. The Dash Pro Bragis Drahtlos-Ohrstöpsel können jetzt auch übersetzen
  3. Beddit Apple kauft Schlaf-Tracker-Hersteller

  1. Seit wann funktioniert das?

    __destruct() | 12:35

  2. Re: Wieder mal ein Sinnloser Artikel.

    Phantom | 12:28

  3. Re: Erster!!!

    Phantom | 12:27

  4. Re: Siri und diktieren

    stiGGG | 12:01

  5. Re: bitte klär mich jemand nochmal auf...

    kazhar | 12:00


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel