Brendan Eich: Mozilla-Chef bedauert Spende gegen Homo-Ehe

Nach Protesten gegen seine Ernennung als Mozilla-Chef hat sich Brendan Eich zur Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen bei Mozilla bekannt. Homosexuelle Entwickler hatten zum Boykott aufgerufen, nachdem berichtet worden war, dass Eich im Jahr 2008 1.000 US-Dollar für ein Verbot des Rechtes von Homosexuellen auf Heirat gespendet hatte.
Dafür hat er sich nun in einem Blog-Beitrag(öffnet im neuen Fenster) indirekt entschuldigt. "Es tut mir leid, dass ich Menschen wehgetan habe" , heißt es darin. Eindeutig distanziert von seiner Spende und seiner damaligen homosexuellenfeindlichen Haltung hat sich Eich jedoch nicht, wie ein Kommentator unter seinem Blogbeitrag kritisiert.
"Ich werde mich dafür einsetzen, dass Mozilla ein Ort ist und bleibt, der alle einschließt und unterstützt, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Alter, Rasse, ethnischer Herkunft, wirtschaftlichem Status oder Religion" , erklärte Eich. Er wolle sich hier an seinen Taten und nicht nur an seinen Worten messen lassen.
Eich wurde am 24. März 2014 zum CEO benannt .
Ein homosexuelles Entwicklerehepaar, Hampton und Michael Catlin, hatte daraufhin zum Boykott von Mozilla aufgerufen. "Wir waren schockiert, als wir heute lasen, dass Brendan Eich zum Mozilla-CEO ernannt worden ist. Als homosexuelles Paar waren wir in Kalifornien bis vor kurzem nicht in der Lage zu heiraten." Darum könnten sie aus moralischen Gründen eine Stiftung nicht unterstützen, die von jemandem geführt wird, der ihrer Beziehung hasserfüllt entgegenstehe und verantwortlich für die gesamte Organisation sei, sagte Hampton Catlin.



