Die NSA-Affäre habe gezeigt, dass Menschen ihre Privatsphäre im Internet selbst schützen müssten. Es sei unrealistisch, dass die NSA in absehbarer Zeit mit ihrer Schnüffelei aufhöre. Das sagte Glenn Greenwald bei seiner Buchvorstellung in Berlin.
Der US-Whistleblower Edward Snowden verhandelt laut einem aktuellen Bericht mit der US-Regierung über eine Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Zudem laufen derzeit Verhandlungen mit der Bundesregierung, um Snowden eine Aussage vor dem NSA-Untersuchungsausschuss zu ermöglichen.
In China hat er Kultstatus, Jungunternehmer verehren ihn: Jack Ma hat die Alibaba Group gegründet, die größte IT-Firmengruppe des Landes, die sogar Ebay von dort vertrieben hat.
Schon länger gibt es Hinweise auf eine stärkere Integration von Bing in Windows 8.1, jetzt hat Microsoft weitere Details bekanntgegeben: Änderungen ergeben sich vor allem für OEM-Lizenznehmer.
Ein Patentantrag des 3D-Drucker-Herstellers Makerbot sorgt für Aufregung, denn er basiert auf einer Idee aus der Community. Die will sich mit Prior-Art-Anträgen wehren.
Microsoft hat sich erfolgreich dagegen gewehrt, die Daten eines großen Firmenkunden an das FBI herausgeben zu müssen. Dem Cloud- und E-Mail-Anbieter war verboten worden, den Betroffenen über die Überwachung zu informieren.
Der Betreiber zweier illegaler Hörspiel-Streaming-Seiten muss aufhören und eine Geldstrafe bezahlen. Das haben Rasch Rechtsanwälte für die Rechteinhaber durchgesetzt.
Weiteres Sicherheitsproblem bei Ebay: Eine Sicherheitslücke auf der Webseite von Ebay ermöglicht es Angreifern, fremde Accounts zu übernehmen. Das Unternehmen weiß seit mindestens zwei Monaten Bescheid und reagiert nicht.
Die Enthüllungsplattform Wikileaks ist schon seit längerem unzufrieden mit der restriktiven Veröffentlichung von Snowden-Material durch die Medien. Nun hat sie eine Tatsache bekanntgemacht, die selbst Glenn Greenwald nicht erwähnen wollte.
Im Streit um Spionagevorwürfe mit den USA hat China Wirtschaftssanktionen gegen Anbieter von Netzwerkkomponenten erlassen. Grund dafür seien die jüngst bekanntgewordenen Überwachungsmaßnahmen der NSA.
Wer die Server seines Arbeitgebers aus Rache für eine Kündigung lahmlegt, wird in den USA hart bestraft. "In der heutigen Zeit sind solche Angriffe verheerend", erklärte Bezirksstaatsanwalt Booth Goodwin.
Als der britische Geheimdienst die Zerstörung des Laptops des Guardian anordnete, wurden außer Festplatten weitere Hardwarekomponenten außer Gefecht gesetzt. Experten fragen sich, warum.
In Hamburg erzählte NSA-Enthüller Glenn Greenwald von seinem ersten Treffen mit Edward Snowden seit einem Jahr. Dessen Zukunft hänge auch von der Bundesregierung ab.
Das Repräsentantenhaus der USA hat mit großer Mehrheit den "USA Freedom Act" akzeptiert. Wenn das Gesetz auch den Senat passiert, müssen Telefongesellschaften Metadaten speichern - und nicht mehr die NSA selbst. Geplant war aber eine viel weiter gehende Reform.
Whistleblower Edward Snowden muss vorerst keine neuen Visitenkarten drucken: Der Rektor der Rostocker Universität lehnt die Ehrendoktorwürde für den einstigen Schulabbrecher ab.
Ila 2014 "So leicht kommt ihr uns nicht davon" - ungefähr so lautet die Botschaft von Nasa-Chef Charles Bolden an die russische Regierung. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Zusammenarbeit in Raumfahrtprojekten sprach er über die ISS.
Facebook soll automatisch im Hintergrund laufende Musik erkennen können, während Nutzer ihre Mitteilungen schreiben. Auch Fernsehsendungen und Filme sollen erkannt werden. Außerdem hat das Unternehmen seine Privatsphäreeinstellungen geändert.
Nach bohrenden Nachfragen eines Senators hat der FBI-Chef seine Aussagen zur Marihuana-Nutzung für Hacker, die für den Geheimdienst arbeiten wollen, zurückgenommen. Das Verbot bleibe bestehen. Er habe nur versucht, lustig zu sein.
Update In der ersten öffentlichen Anhörung des NSA-Ausschusses haben Verfassungsrechtler die Auslandsspionage des BND als teilweise verfassungswidrig gegeißelt. Die Gewährleistung einer sicheren Kommunikation könne als Verfassungsziel verankert werden.
Der Backbone-Betreiber Init7 bietet in der Schweiz einen sehr schnellen FTTH-Zugang. Auf die Frage, ob der Zugang gedrosselt werde, sagte der Firmengründer: "Nein, wir wollen den Kunden nicht gängeln."
Nach und nach wird das ganze Ausmaß des Einbruchs in Ebay-Server deutlich. Diebe haben 145 Millionen Datensätze geklaut. Gleichzeitig wird die Informationspolitik des Unternehmens kritisiert.
Wer unterwegs oder im Ausland deutsche Zeitungen und Zeitschriften lesen möchte, der kann jetzt über Google Play zahlreiche Angebote auswählen und auf mobilen Geräten lesen. Wer will, kann einzelne Ausgaben kaufen oder gleich ein Abo abschließen. Geld kann man damit nur teilweise sparen.
Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sind wegen der NSA-Affäre zurzeit auf einem Tiefpunkt. Um sie wieder zu kitten, sollte Deutschland das Ausspähen akzeptieren und sich auf ein Less-Spy- statt auf ein No-Spy-Abkommen einlassen, sagt der politische Berater Ben Scott.
Das Metropolitan Museum of Art stellt 400.000 Bilder seiner Sammlung zu Bildungszwecken lizenz- und kostenfrei bereit. Dabei handelt es sich um Werke, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind.
Nach dem Ende einer Beziehung muss ein Mann alle intimen Fotos der Ex-Partnerin löschen, also auch unveröffentlichte. Ein IT-Anwalt hält das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz für fragwürdig.
Der NSA-Ausschuss will von der Bundesregierung endlich Klarheit über eine Vernehmung von Edward Snowden in Berlin. Die Chefs der großen US-IT-Firmen sollen ebenfalls aussagen, und auch ein Ex-NSA-Chef soll dem Ausschuss "die Meinung geigen".
Nach einem Cyberangriff auf die Nutzerdatenbank in den USA sollen alle Ebay-Zugangspasswörter geändert werden. Grund zur Sorge gibt es aber angeblich nicht. Ebay Deutschland weiß nicht, ob seine Nutzer betroffen sind.
Einige begabte Hacker und IT-Experten würden einfach gerne mal etwas Gras rauchen. Um diese Leute beim FBI einstellen zu können, will die US-Bundespolizei ihre Regeln ändern.
Nach dem EuGH-Urteil zum Entfernen von Google-Links aus Ergebnislisten herrscht Unklarheit. Golem.de beantwortet die wichtigsten Fragen dazu, wie die Entscheidung umgesetzt werden soll.
Die deutsche IT-Branche geht davon aus, dass der LTE-Nachfolger 5G im Jahr 2020 verfügbar sein wird. Die Standardisierung der Mobilfunktechnologie hat gerade erst begonnen.
Nicht mehr nur auf Playstation 3 und 4, sondern auch für die Bravia-Fernseher bietet Sony nun eine App für den Streamingdienst Watchever an. Das Programm soll bald auch auf weiteren Geräten des Unternehmens installierbar sein.
Das Buch von Glenn Greenwald zur NSA-Affäre ist weder eine spannende Agentenstory noch eine nüchterne Bestandsaufnahme. Der US-Journalist hält darin ein flammendes Plädoyer für die Freiheit des Menschen vor Überwachung. Und schont dabei weder Freund noch Feind.
Um gegen Netflix und Amazon bestehen zu können, soll sich Apple US-Berichten zufolge ein eigenes Content-Delivery-Netzwerk zulegen. Dabei sollen auch Verträge mit Providern geplant sein, die die Netzneutralität aufweichen könnten.
Google wollte in Europa den zweitgrößten Kauf einer Firma in der Konzerngeschichte durchführen. Doch das Geschäft kam nicht zustande. Nun seien Zukäufe in Höhe von 20 bis 30 Milliarden US-Dollar im Ausland geplant.
In den USA wurde eine Sammelklage gegen Google Adsense eingereicht. Ein vermeintlich ehemaliger Google-Mitarbeiter hatte über Manipulationen bei der Auszahlung an Adsense-Kunden berichtet. Google hat die Vorwürfe bislang vehement bestritten.
Der Sender AMC zeigt die erste Folge der Serie über die Tech-Welt der 80er Jahre schon Wochen vor dem TV-Start im Netz. Das ist auch für Tumblr eine Premiere.
Die Suchmaschine Duckduckgo hat ihre Webseite grundrenoviert und bietet mit Smarter Search ähnlich wie Google direkte Antworten auf Fragen nach dem Wetter, versucht Mehrdeutigkeiten aufzulösen und liefert Bilder, Rezepte und Ortssuchen.
Update Der Streaming-Dienst Netflix hat offiziell seinen Deutschlandstart für dieses Jahr verkündet. Derzeit wird ein Start im September 2014 erwartet. Netflix ist einer der beliebtesten Streaming-Dienste für Filme und Serien und hat bereits eigene Serien produziert.
Wer auf dem Inselstaat Bahamas telefoniert, dessen Metadaten landen garantiert in den Datenbanken der NSA. Der demokratische Staat ist Mitglied im britischen Commonwealth.
Nach der Anklage gegen chinesische Offiziere wegen Wirtschaftsspionage über das Internet eskaliert der Streit zwischen China und den USA. Auch aus Deutschland kommen Vorwürfe wegen Cyberspionage.
Die internationale Aktion gegen Käufer und Besitzer der Spionagesoftware Blackshades ist rechtlich umstritten. Eine Anklage wegen illegaler Nutzung dürfte in vielen Fällen schwierig sein.
Nicht nur die NSA, sondern auch die deutschen Geheimdienste reizen jeden Spielraum aus, den die Gesetze ihnen bieten. Dabei überschreite der BND auch die Grenzen der Verfassung, wie aus einer Stellungnahme für den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages hervorgeht.
Update Der Mikrobloggingdienst Twitter denkt offenbar über den Kauf des Berliner Audio-Sharing-Dienstes Soundcloud nach. Es ist bereits der zweite Versuch von Twitter, in das Geschäft mit Musik einzusteigen.
Das Wirtschaftsministerium hat vorerst den Export von Spionagesoftware gestoppt. Das Moratorium soll bis zu einer Neuregelung durch die Europäischen Union gelten. Bislang gibt es kaum gesetzliche Regulierungen für die Ausfuhr sogenannter digitaler Waffen.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die wichtigsten netzpolitischen Entscheidungen inzwischen in Europa fallen. Golem.de hat daher die Parteien gefragt, wie es nach den Wahlen mit der Netzpolitik weitergehen soll.
Auf einer Konferenz fand der deutsche Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen ungewohnt deutliche Worte über die Spionage der USA. Doch die Zusammenarbeit mit den amerikanischen Diensten scheint das nicht zu gefährden.
Die Entscheidung der US-Regulierungsbehörde FCC, die Regelungen zur Behandlung von Daten im Internet zu überarbeiten, dürfte auch erfolgreicher Lobbyarbeit seitens der Gegner der Netzneutralität zu verdanken sein: Sie waren aktiver und haben mehr Geld ausgegeben.