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IT-Sabotage: Netzwerktechniker legt IT von Ölfirma lahm - vier Jahre Haft

Wer die Server seines Arbeitgebers aus Rache für eine Kündigung lahmlegt, wird in den USA hart bestraft. "In der heutigen Zeit sind solche Angriffe verheerend", erklärte Bezirksstaatsanwalt Booth Goodwin.

Artikel veröffentlicht am ,
Bezirksstaatsanwalt Booth Goodwin
Bezirksstaatsanwalt Booth Goodwin (Bild: Büro des Bezirksstaatsanwalts Booth Goodwin)

Der frühere Netzwerktechniker des Öl- und Gasunternehmens Enervest in den USA ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft bekanntgab, hatte sich Ricky Joe M. im Januar 2014 bereits schuldig bekannt, die IT der Firma sabotiert zu haben, nachdem er im Juni 2012 von seiner Kündigung erfahren hatte.

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Bevor sein Zugang gesperrt werden konnte, hatte M. die Server des Unternehmens auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, die Kühlanlagen der IT deaktiviert und die Datenreplikation abgeschaltet. Er war nach Dienstschluss in das Büro gegangen. Laut Angaben des Büros des Bezirksstaatsanwalts Booth Goodwin war die IT des Unternehmens danach für 30 Tage nicht mehr voll funktionsfähig.

"Stellen Sie sich vor, dass das Computernetzwerk Ihres Unternehmens für einen Monat lahmliegt", sagte Goodwin in der Erklärung. "In der heutigen Zeit sind solche Angriffe verheerend." Und der Beklagte habe nicht nur Enervest geschadet, sondern auch seinen ehemaligen Kollegen, den Kunden von Enervest und schließlich den Verbrauchern.

Der Verurteilte muss zudem Schadensersatz in Höhe von 428.000 US-Dollar und eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 US-Dollar zahlen. Bei guter Führung können rund 100 Tage Haft erlassen werden. Als Höchststrafe wären zehn Jahre Haft und drei Jahre unter staatlicher Aufsicht möglich gewesen.

Die Handlungen des Technikers hätten bei dem Unternehmen einen Schaden in Höhe von 1 Million US-Dollar verursacht. Enervest habe Hunderttausende US-Dollar ausgegeben, um die Daten auf den Netzwerkservern wiederherzustellen. Doch einige der Daten seien für immer verloren gewesen.



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azeu 24. Mai 2014

Dafür gibt es ja die Sicherheitsverwahrung. Wobei diese auch gerechtfertigt sein muss...

Wakarimasen 24. Mai 2014

Ja das sind wirklich die ersten die gefeuert werden weil sich ein Unternehmen nicht von...

Garius 23. Mai 2014

Hier wurde nicht irgend eine Wirtschaft auf's Korn genommen. Kleiner Tipp: Fängt mit 'Ö...

testtester 23. Mai 2014

hat es sehr wohl. Es ist ein Verbrechen, ob die Kündingung nun berechtigt war oder...

azeu 23. Mai 2014

"Missbrauch von Kindern" ist ein sehr weites Gebiet. Das lässt sich nicht...


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