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Deutschland: LTE-Nachfolger soll 10 GBit/s bringen

Die deutsche IT-Branche geht davon aus, dass der LTE-Nachfolger 5G im Jahr 2020 verfügbar sein wird. Die Standardisierung der Mobilfunktechnologie hat gerade erst begonnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkausrüster Huawei
Mobilfunkausrüster Huawei (Bild: Tim Chong/Reuters)

Der LTE-Nachfolgestandard soll eine Datenübertragungsrate von 10 Gigabit pro Sekunde (GBit/s) bringen. Das gab der IT-Branchenverband Bitkom am 21. Mai 2014 bekannt. "Um das Jahr 2020 werden wir 5G nutzen können. Es wird die Basisinfrastruktur für die intelligenten Netze der Zukunft sein", sagte Johannes Weicksel, Bitkom-Mobilfunkexperte.

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Seit 2013 sind in Deutschland die ersten Mobilgeräte der vierten Generation auf dem Markt: Long Term Evolution (LTE).

Für konkrete Aussagen über technische Details zu 5G sei es noch zu früh. Die Standardisierung der noch namenlosen Technologie habe gerade erst begonnen. Noch ist nicht festgelegt, auf welchen Frequenzen 5G funken wird. Die Internationale Fernmeldeunion verhandelt auf den Weltfunkkonferenzen 2015 und 2018 darüber, welche Frequenzbänder die Länder bereitstellen sollten. Der Bitkom erklärte: "Derzeit werden in Deutschland im Mobilfunk Bänder zwischen 700 MHz und 2,5 GHz genutzt. Frequenzbänder im niedrigen Bereich haben eine große Reichweite und dringen gut durch Fassaden und Wände, allerdings ist der maximal mögliche Datendurchsatz gering. Funkzellen mit hohen Frequenzen haben eine begrenzte Reichweite: Die Funkwellen durchdringen Fassaden und Wände schwieriger, aber es sind sehr hohe Übertragungsraten möglich." Bei 5G werde über die Nutzung unterschiedlicher Frequenzbänder nachgedacht, um sowohl datenintensive Anwendungen im Nahbereich als auch eine Standardversorgung mit rund 100 MBit/s pro Nutzer an entlegenen Orten zu ermöglichen, so Weicksel.

Die EU-Kommission will die Entwicklung des Mobilfunks der 5. Generation beschleunigen, um die europäische Telekombranche zu fördern, hatte EU-Kommissarin Neelie Kroes im 24. Februar 2014 auf dem Mobile World Congress in Barcelona gesagt.

Die EU werde die Forschung und Entwicklung von 5G mit 700 Millionen Euro unterstützen, so Kroes.

Huawei erklärte im August 2013, bis zum Jahr 2020 5G mit 10 GBit/s bieten zu können. Hunderte Ingenieure und Entwickler arbeiteten bereits daran.

China wolle 5G-Technologie zusammen mit Unternehmen in Taiwan entwickeln, hatte Chinas Vizeminister Liu Lihua vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie erklärt. "Taiwan und China könnten in der Lage sein, eine fünfte Generation des Mobilfunks zu entwickeln."

Samsung Electronics hatte im Mai 2013 Daten mit Mobilfunktechnik der 5. Generation übertragen. Der Test erfolgte über eine Strecke von 2 Kilometern mit 1,056 GBit/s auf einer 28-GHz-Frequenz. Das Array bestand aus 64 Antennen.

Samsung plane, die Forschung und Entwicklung von 5G zu beschleunigen, um die Technik bis zum Jahr 2020 zu vermarkten, erklärte auch der südkoreanische Elektronikkonzern. Der Konkurrenzdruck in dem Bereich nehme stark zu. China arbeite seit Februar 2012 an der "IMT-2020 (5G) Promotion Group" und die EU investiere in 5G und wolle bis 2020 Marktreife erreichen. In Japan ist der Mobilfunkbetreiber NTT Docomo in dem Bereich aktiv.



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most 22. Mai 2014

Hast du das Gefühl, dass die Tarife immer teurer werden? ich hab seit ende der 90er ein...

KTVStudio 22. Mai 2014

Dann wird 4G zum Standard und alle profitieren

fesfrank 22. Mai 2014

was bitte haben zusatzdienste mit 5g zutun ..... und politiker mit der entwicklung von...

Schrödinger's... 22. Mai 2014

AfF wählen Ohne EU-Regulierung hättest du aber keine Errungenschaften des freien Marktes...

fesfrank 21. Mai 2014

klar ist der weiter ..... liegt ja auch in der natur der sache ...


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