Cyberangriff: Ebay rät allen Nutzern, das Passwort zu ändern
Ebay ruft in den USA seine Nutzer auf, ihr Passwort zu ändern. Das gab der Internethandelskonzern am 21. Mai 2014 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Alle Nutzer würden wegen eines Cyberangriffs noch heute gebeten, ihr Passwort zu ändern. Eine Datenbank mit verschlüsselten Passwörtern und anderen Daten sei kompromittiert worden. Bankdaten seien nicht betroffen.
Umfangreiche Tests in den Ebay-Netzwerken hätten keine Hinweise auf nicht autorisierte Aktivitäten in Ebay-Nutzerkonten oder unbefugte Zugriffe auf Finanz-oder Kreditkartendaten ergeben. Diese würden separat in verschlüsselten Formaten gespeichert. Das Ändern von Kennwörtern sei jedoch eine bewährte Methode und helfe, die Sicherheit für die Ebay-Nutzer zu erhöhen.
Ebay Deutschland sagte Golem.de, "derzeit leider keine weiteren Informationen als in der Pressemitteilung enthalten sind", zu besitzen.
Cyberangreifer hätten eine kleine Anzahl von Mitarbeiteranmeldedaten erbeutet, was zu unbefugten Zugriffen in das Unternehmensnetzwerk von Ebay geführt habe. Der Konzern arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden und führenden Sicherheitsexperten intensiv an der Untersuchung des Falles. Um die Kunden zu schützen, kämen die besten Forensik-Tools zum Einsatz.
Zu dem Angriff kam es im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2014. Eingesehen werden konnten der Kundenname, die E-Mail-Adresse, die Wohnadresse, die Telefonnummer und das Geburtsdatum sowie das Passwort, aber in verschlüsselter Form. Vor zwei Wochen sei Ebay auf das Problem aufmerksam geworden. Der Zahlungsabwickler Paypal sei nicht betroffen, diese Daten seien separat gespeichert.
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