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Google: Sammelklage gegen Adsense

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Google Adsense eingereicht. Ein vermeintlich ehemaliger Google-Mitarbeiter hatte über Manipulationen bei der Auszahlung an Adsense-Kunden berichtet. Google hat die Vorwürfe bislang vehement bestritten.

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Google: Sammelklage gegen Adsense
(Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Es geht um angeblich verlorene Werbeeinnahmen des kalifornischen Unternehmens Free Range Content sowie einen dubiosen Whistleblower, der sich als ehemaliger Mitarbeiter Googles bezeichnet und Google massive Manipulationen bei seinem Werbedienst Adsense vorwirft. In den USA ist eine Sammelklage gegen den Suchmaschinenbetreiber eingereicht worden. Die Anklage: Wettbewerbsverzerrung und Vertragsbruch.

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Offenbar hat Free Range Content die Vorwürfe des bislang anonymen Whistleblowers aufgegriffen und die US-Anwaltskanzlei Hagens Berman mit der Klage gegen Google beauftragt. Zumindest behaupten die Anwälte, die in dem auf Pastebin veröffentlichten Dokument genannten Vorwürfe seien von "zahlreichen Onlineverlegern bestätigt worden." Ihr Mandant habe im Februar 2014 einen ungewöhnlichen Anstieg seiner Werbeeinnahmen bemerkt und Google gemeldet. Zudem sollte Free Range Content - das betreibt die Webseite Report.us, die gegenwärtig nicht erreichbar ist - mit einem Google-Mitarbeiter sprechen. Zwei Tage vor dem Gespräch habe Google das Adsense-Konto deaktiviert und lehnt seitdem jedes Gespräch mit dem Kläger ab.

Der angebliche Whistleblower hatte seine Vorwürfe Ende April 2014 in einem Dokument auf Pastebin veröffentlicht. Google wird darin vorgeworfen, Adsense-Konten gezielt zu deaktivieren, bevor große Auszahlungen anstünden. Außerdem habe Google eine Rangliste erstellt, welche Kunden sie benachteiligen und welche nicht. Die Manipulationen sollen über mehrere Jahre hinweg nach und nach aufgebaut worden sein. Dabei habe Google mehrere Milliarden US-Dollar zurückbehalten.

Im Gespräch mit Golem.de bestritt Google damals die Vorwürfe vehement und verwies auf einen Artikel bei Techcrunch, in dem der anonyme Text analysiert wird. Er könne aufgrund der vielen inhaltlichen Fehler gar nicht von einem Google-Mitarbeiter stammen, schreibt das Onlinemagazin. Außerdem verwende der angebliche Whistleblower nicht die interne Sprache des Konzerns. Der Text könne eher von einem unzufriedenen Kunden stammen, resümiert Techcrunch.



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suspekt 21. Mai 2014

ja hier gehts ja um die grossen brocken, wo sie wohl tricksen.

lala1 21. Mai 2014

Ich kann nämlich nicht klagen. Adsense wirft fett Kohle ab - man muss halt bloß die...


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