Abo
  • Services:

Google: Sammelklage gegen Adsense

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Google Adsense eingereicht. Ein vermeintlich ehemaliger Google-Mitarbeiter hatte über Manipulationen bei der Auszahlung an Adsense-Kunden berichtet. Google hat die Vorwürfe bislang vehement bestritten.

Artikel veröffentlicht am ,
Google: Sammelklage gegen Adsense
(Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Es geht um angeblich verlorene Werbeeinnahmen des kalifornischen Unternehmens Free Range Content sowie einen dubiosen Whistleblower, der sich als ehemaliger Mitarbeiter Googles bezeichnet und Google massive Manipulationen bei seinem Werbedienst Adsense vorwirft. In den USA ist eine Sammelklage gegen den Suchmaschinenbetreiber eingereicht worden. Die Anklage: Wettbewerbsverzerrung und Vertragsbruch.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Offenbar hat Free Range Content die Vorwürfe des bislang anonymen Whistleblowers aufgegriffen und die US-Anwaltskanzlei Hagens Berman mit der Klage gegen Google beauftragt. Zumindest behaupten die Anwälte, die in dem auf Pastebin veröffentlichten Dokument genannten Vorwürfe seien von "zahlreichen Onlineverlegern bestätigt worden." Ihr Mandant habe im Februar 2014 einen ungewöhnlichen Anstieg seiner Werbeeinnahmen bemerkt und Google gemeldet. Zudem sollte Free Range Content - das betreibt die Webseite Report.us, die gegenwärtig nicht erreichbar ist - mit einem Google-Mitarbeiter sprechen. Zwei Tage vor dem Gespräch habe Google das Adsense-Konto deaktiviert und lehnt seitdem jedes Gespräch mit dem Kläger ab.

Der angebliche Whistleblower hatte seine Vorwürfe Ende April 2014 in einem Dokument auf Pastebin veröffentlicht. Google wird darin vorgeworfen, Adsense-Konten gezielt zu deaktivieren, bevor große Auszahlungen anstünden. Außerdem habe Google eine Rangliste erstellt, welche Kunden sie benachteiligen und welche nicht. Die Manipulationen sollen über mehrere Jahre hinweg nach und nach aufgebaut worden sein. Dabei habe Google mehrere Milliarden US-Dollar zurückbehalten.

Im Gespräch mit Golem.de bestritt Google damals die Vorwürfe vehement und verwies auf einen Artikel bei Techcrunch, in dem der anonyme Text analysiert wird. Er könne aufgrund der vielen inhaltlichen Fehler gar nicht von einem Google-Mitarbeiter stammen, schreibt das Onlinemagazin. Außerdem verwende der angebliche Whistleblower nicht die interne Sprache des Konzerns. Der Text könne eher von einem unzufriedenen Kunden stammen, resümiert Techcrunch.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  2. (-46%) 24,99€
  3. 32,99€ (erscheint am 15.02.)

suspekt 21. Mai 2014

ja hier gehts ja um die grossen brocken, wo sie wohl tricksen.

lala1 21. Mai 2014

Ich kann nämlich nicht klagen. Adsense wirft fett Kohle ab - man muss halt bloß die...


Folgen Sie uns
       


Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019)

Micro-LEDs könnten dank Samsungs neuem 75-Zoll-Fernseher bald auch ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Der neue TV hat ein sehr scharfes und helles Bild - einen Preis hat Samsung aber noch nicht bekanntgegeben.

Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Elektromobilität Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen
  2. Ducati-Chef Die Zukunft des Motorrads ist elektrisch
  3. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab

Recruiting: Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
Recruiting
Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Digitalisierung und demografischer Wandel machen es Arbeitgebern immer schwerer, passende Kandidaten für freie Stellen zu finden. Künstliche Intelligenz soll helfen, den Recruiting-Prozess ganz neu aufzusetzen.
Von Markus Kammermeier

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /