Foto-App: Facebook arbeitet an Snapchat-Klon

Nachdem Snapchat das Milliardenangebot von Facebook abgelehnt hat, arbeitet das Netzwerk nun offenbar an einer eigenen Instant-Messaging-Anwendung.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Facebook arbeitet an neuem Snapchat-Klon.
Facebook arbeitet an neuem Snapchat-Klon. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Facebook arbeite an einem neuen Konkurrenten für die Instant-Messaging-App Snapchat, heißt es in einem Bericht der britischen Financial Times. Die Anwendung, die unter dem Projektnamen Slingshot entwickelt werde, solle Fotos und Videos ähnlich wie Snapchat nur für wenige Sekunden auf dem Gerät des Empfängers anzeigen.

Stellenmarkt
  1. SAP-Anwendungsbetreuer Inhouse FI/HR (m/w/d)
    Österreichisches Verkehrsbüro AG, Wien (Österreich)
  2. Anwendungsbetreuerin / Anwendungsbetreuer (m/w/d) Direktion Bonn Hauptabteilung IT
    Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, Bonn
Detailsuche

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg überwache das Projekt für die App persönlich, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Kreise. Facebook arbeitet demnach bereits seit mehreren Monaten an der App, die noch im Mai 2014 veröffentlicht werden könnte.

Facebook war bei Snapchat erfolglos

Facebook hatte im November 2013 für Snapchat 3 Milliarden US-Dollar geboten. Die Gründer der schnell wachsenden Foto-App hatten das Angebot jedoch abgelehnt. Snapchat wurde 2011 von Evan Spiegel und Bobby Murphy gegründet. Inzwischen verschicken Nutzer nach Angaben des Dienstes täglich mehr als 350 Millionen Fotos und Videos.

Facebook kämpft seit langem mit der Abwanderung vor allem junger Nutzer, die Dienste wie Snapchat, Twitter und Instagram bevorzugen. Das Netzwerk hatte die Foto-App Instagram im Frühjahr 2012 für 1 Milliarde US-Dollar übernommen.

Facebook hatte Poke kürzlich eingestellt

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bereits 2012 hatte Facebook mit Poke einen ersten Versuch gestartet, eine App im Stil von Snapchat zu bauen. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen die App jedoch wegen Erfolgslosigkeit eingestellt. Slingshot soll sich in seiner Funktionsweise stärker an der App Taptalk des Berliner Startups Wit Dot Media orientieren. Bei TapTalk müssen Nutzer das Profilbild eines Kontakts gedrückt halten, um Bilder oder Videos zu senden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 19. Mai 2014

Ups. ^^ Stimmt. Sind natürlich dann 350.000 bilder/videos am tag, bei 0, 1 % brauchbarem...

F4yt 19. Mai 2014

Naja... eingeklammert halt... eher Anführungszeichen. Und das zurecht, da man Profile...

Meinige 19. Mai 2014

Haha ja^^ Aber der Sinn hinter Snap ist Bilder zu verschicken welcher den Empfänger...

Anonymer Nutzer 19. Mai 2014

Stimmt auch wieder ;-) Wahrscheinlich sah der Patentantrag so aus.^^ http://gutenberg...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /