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Cyberspionage: FBI will für seine Hacker das strikte Kiffer-Verbot aufheben

Einige begabte Hacker und IT-Experten würden einfach gerne mal etwas Gras rauchen. Um diese Leute beim FBI einstellen zu können, will die US-Bundespolizei ihre Regeln ändern.
/ Achim Sawall
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FBI-Chef James B. Comey (Bild: Jonathan Ernst/Reuters)
FBI-Chef James B. Comey Bild: Jonathan Ernst/Reuters

FBI Director James B. Comey will das Verbot des Marihuana-Konsums für seine Beschäftigten abschaffen, um genügend Hacker einstellen zu können. "Ich muss großartige Arbeitskräfte zu uns holen können, um mit den Cyberkriminellen mitzuhalten, und einige von diesen Kleinen rauchen gerne Gras auf dem Weg zum Bewerbungsgespräch" , sagte Comey laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) .

Bislang hatte die US-Bundesbehörde nach Angaben auf ihrer Webseite grundsätzlich alle Bewerber ausgeschlossen, die in den vergangenen drei Jahren Marihuana konsumiert haben. Ein Teilnehmer einer Konferenz habe Comey zuvor gefragt, ob ein Freund, den das Marihuana-Verbot bisher von einer Bewerbung abgeschreckt hätte, sich dennoch bewerben solle. "Er soll es machen und sich bewerben" , antwortete Comey. Eine Abschaffung dieser Festlegung werde geprüft.

Der FBI-Chef sagte, die Bundespolizei habe ihre "Denkweise und die Art verändert, wie wir vorgehen" . Es werde nicht mehr so "beschränkt" gearbeitet, wie in der Vergangenheit.

Das FBI darf in diesem Jahr laut einer Entscheidung der US-Regierung 2.000 neue Beschäftigte einstellen.


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