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Ebay rät allen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern.
Ebay rät allen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Ebay-Hack: Alle Benutzer sind betroffen

Ebay rät allen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern.
Ebay rät allen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Nach und nach wird das ganze Ausmaß des Einbruchs in Ebay-Server deutlich. Diebe haben 145 Millionen Datensätze geklaut. Gleichzeitig wird die Informationspolitik des Unternehmens kritisiert.

Zu dem Ebay-Hack werden immer mehr Details bekannt: Laut dem Unternehmen hätten die Einbrecher mindestens 145 Millionen Kundendatensätze erbeutet. Hinweise darauf, dass die Diebe die Passwörter entschlüsselt hätten, gebe es nach wie vor nicht, sagte das Unternehmen, rät aber weiterhin jedem Kunden, sein Kennwort zu ändern. Kritik gibt es auch, weil Ebay seine Kunden nicht früher und dann nur zögerlich informierte.

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Über die Verschlüsselungstechnik der Passwörter ist nichts bekannt. Also bleibt offen, ob einfache Passwörter, die noch vielfach verwendet werden, etwa durch Brute-Force-Angriffe doch ausgelesen werden können. Deshalb sollten Anwender Ebays Rat unbedingt befolgen und ihre Kennwörter ändern. In den Datensätzen befinden sich aber auch Geburtstage, E-Mail-Adressen, Adressen und Telefonnummern. Kreditkartennummern oder Informationen zu Paypal-Konten seien nicht erbeutet worden, heißt es aus dem Konzern. Es gebe bislang auch keine Hinweise darauf, dass die erbeuteten Daten bereits missbraucht worden seien.

Kritik gab es, weil Ebay zwar eine Pressemitteilung herausgegeben hatte, den Hinweis aber zunächst auf einer schwer zu erreichenden Unterseite seiner Website platzierte. Inzwischen steht der Hinweis auch auf der deutschsprachigen Eingangsseite der Online-Versteigerungsplattform.

Zu dem Angriff kam es im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2014. Cyberangreifer hätten eine kleine Anzahl von Mitarbeiteranmeldedaten erbeutet, was zu unbefugten Zugriffen auf das Unternehmensnetzwerk von Ebay geführt habe. Der Konzern arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden und führenden Sicherheitsexperten intensiv an der Untersuchung des Falles. Um die Kunden zu schützen, kämen die besten Forensik-Tools zum Einsatz.


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Philucky 23. Jun 2014

Sehr komisch also ist ja alles schonmal in lustigen Konsumerhäppchen verpackt das man das...

kendon 26. Mai 2014

golem das alte untergrundmedium ;)

freddypad 23. Mai 2014

Klar. Nur muss man den Begriff "Phishingmail" ja gar nich kennen, um ein gesundes Mi...

smee 23. Mai 2014

Ne ging nicht ums verifizieren. Bis zum Tag X, an dem die Story in den Nachrichten kam...

Alexspeed 23. Mai 2014

+1 Bye bye Ebay !!!



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