Abo
  • Services:

NSA: Auch die Bahamas werden vollständig erfasst

Wer auf dem Inselstaat Bahamas telefoniert, dessen Metadaten landen garantiert in den Datenbanken der NSA. Der demokratische Staat ist Mitglied im britischen Commonwealth.

Artikel veröffentlicht am ,
Auf den Bahamas hört die NSA sämtliche Telefongespräche ab.
Auf den Bahamas hört die NSA sämtliche Telefongespräche ab. (Bild: Crm18, Public Domain)

Die beschaulichen Karibikinseln der Bahamas werden seit 2013 vollständig von der NSA überwacht. Sie gehören damit zu den bislang vier bekannten Staaten, deren Metadaten aus dem Telekommunikationsverkehr laut Unterlagen aus dem Snowden-Fundus komplett in den Datenbanken der US-Geheimdienste landen. Die Bahamas gelten als ein Umschlagplatz für Rauschgift aus Mexiko, Mittel- und Südamerika. Bereits letztes Jahr wurde bekannt, dass die NSA mit der US-Drogenfahndungsbehörde DEA kooperiert.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  2. Zentiva Pharma GmbH, Berlin

Die Abhörmaßnahmen werden bei der NSA unter dem Namen Mystic geführt. Zu den weiteren überwachten Staaten gehören neben Mexiko auch Kenia und die Philippinen. In diesen Ländern sollen sämtliche Metadaten gesammelt werden. Allerdings wird Mystic als "Voice Interception Program" bezeichnet.

Auch ein weiterer Staat werde vollständig abgehört. Der Name des Staates werde aber aus Sorge nicht veröffentlicht, die Nachricht könne dort Unruhen auslösen, schreibt der Journalist Glenn Greenwald. Dort und auf den Bahamas würden auch Telefongespräche aufgezeichnet - im NSA-Jargon heiße das Full-Take, schreibt Glenn Greenwald. Bei der NSA werde die Aktion unter dem Namen Somalget geführt. Audiodaten würden für durchschnittlich 30 Tage gespeichert. Sie könnten aber in nahezu Echtzeit analysiert werden, heißt es in den Unterlagen der NSA.

Die Bahamas liegen auf gut halbem Weg zwischen Kuba und dem US-Bundesstaat Florida. Der demokratische Inselstaat ist Mitglied im britischen Commonwealth. Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 350.000. Viele US-Prominente haben dort Domizile, darunter auch Bill Gates.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

testtester 21. Mai 2014

Es täten mir sicherlich noch weitere Begriffe dazu, über die USA, unseren unfähigen...

testtester 21. Mai 2014

will auch mal mutmaßen... Schweiz

Bouncy 21. Mai 2014

Anders als was? Wer soll bei 194 Staaten darauf kommen, dass Bahamas einer von 5...

Meinige 20. Mai 2014

Ich habe nicht alle Snowden-Dokumente gelesen. Wie sieht es mit konkreten Beweisen in der...

Rababer 20. Mai 2014

Ja, habe ich mich auch gerade gefragt und kommentiert. Wieso sollte Bahamas eine Ausnahme...


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


    Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
    Fitbit Versa Lite im Test
    Eher smartes als sportliches Wearable

    Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
    Von Peter Steinlechner

    1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
    2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
    3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

      •  /