Ungedrosselt: Internet Provider bietet symmetrische 1 GBit/s für 53 Euro

Der Backbone-Betreiber Init7 bietet in der Schweiz einen sehr schnellen FTTH-Zugang. Auf die Frage, ob der Zugang gedrosselt werde, sagte der Firmengründer: "Nein, wir wollen den Kunden nicht gängeln."

Artikel veröffentlicht am ,
Abzweig zu einem Gebäude für FTTB
Abzweig zu einem Gebäude für FTTB (Bild: Johnsson/Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Der Schweizer Internetprovider Init7 hat ein neues FTTH-Angebot (Fiber-to-the-Home) für Privatkunden. Das gab das Unternehmen am 22. Mai 2014 bekannt. Nutzer erhalten mit Fiber7 unlimitierten Gigabit-Speed in beiden Richtungen: Downstream und Upstream sind gleich schnell und würden nicht künstlich gedrosselt. Fiber7 kostet 777 Schweizer Franken pro Jahr, dies entspricht einem Monatspreis von 64,75 Schweizer Franken (umgerechnet 53 Euro).

Stellenmarkt
  1. Anwendungsentwickler Risikosteuerung (m/w/d)
    Finanz Informatik GmbH & Co. KG, Hannover
  2. Entwicklungsingenieur / Softwareentwickler (gn)
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
Detailsuche

Fiber7 ist ab sofort in Kloten, Winterthur und Zürich verfügbar. Weitere Städte wie Adliswil, Basel, Bern, Dübendorf, Köniz, Küsnacht ZH, Pratteln, Uster, Schlieren, St. Gallen und Zug sollen in den nächsten Monaten folgen.

Init7 rät zu einem FTTH-Router der Marke Mikrotik, die Gerätewahl ist für den Kunden jedoch frei. Auch ein Serverbetrieb ist erlaubt: Optional zum Fiber7-Basis-Angebot werden eine fixe IPv4-Adresse oder ein IPv4-Subnetz angeboten. Ein IPv6-Subnetz ist im Service standardmäßig enthalten.

Zu dem Unternehmen gehören Init7 (Schweiz), Init7 Germany und Init7 America. Das Privatunternehmen betreibt einen internationalen Backbone. Init7 beliefert bisher nur Businesskunden in der Schweiz und Großhandelskunden weltweit mit Internetkapazität.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    17.-19.01.2023, Virtuell
  2. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auf die Frage von Golem.de, ob der Kunde nicht gedrosselt werde, sagte Firmengründer Fredy Künzler, "Nein, wir wollen unseren Kunden nicht ins Knie schießen". Man wolle die Leute nicht gängeln, sondern etwas Vernünftiges bieten. Wer seinen Torrent-Client 24/7 laufen lasse, bekomme ohnehin irgendwann mal Probleme, aber nicht von dem Unternehmen.

Ein ähnliches Angebot in Deutschland wollte Künzler nicht ausschließen. Es gäbe dafür aber bisher keine konkreten Planungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Third Life 20. Sep 2016

Und, hat sich zwischenzeitlich was getan ? Wäre interessant mal was zu hören.

a.ehrenforth 24. Mai 2014

Und wer garantiert mir, das M-Net besser angebunden ist......? Eben, niemand. Ich war...

tadela 24. Mai 2014

Das hat unter umständen aber auch mit dem Anbieter zu tun :P

nille02 24. Mai 2014

Der letzten wovon? Falls du die Telekom Verträge meinst, die Drosselungen sind alle...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
I am Jesus Christ angespielt
Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen

Kein Scherz, keine geplante Gotteslästerung: In I am Jesus Christ treten wir als Heiland an. Golem.de hat den kostenlosen Prolog ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

I am Jesus Christ angespielt: Der Jesus-Simulator lässt uns vom Glauben abfallen
Artikel
  1. ChatGPT: Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann
    ChatGPT
    Der geniale Bösewicht-Chatbot mit Stackoverflow-Bann

    ChatGPT scheint zu gut, um wahr zu sein. Der Chatbot wird von Nutzern an die (legalen) Grenzen getrieben.

  2. Landgericht Bonn: Telekom verklagt Meta auf Zahlungen für IP-Datentransport
    Landgericht Bonn
    Telekom verklagt Meta auf Zahlungen für IP-Datentransport

    Die Telekom hat bereits Zahlungen von Meta für IP-Datentransport erhalten. Diese flossen über die Meta-Tochter Edge Network Services aus Irland, wurden aber eingestellt.

  3. Prozessor-Architektur: Das lange Erbe von Intels 8080
    Prozessor-Architektur
    Das lange Erbe von Intels 8080

    50 Jahre alte Entscheidungen beeinflussen heutige Prozessoren - selbst Apples ARM-Prozessoren können sich dem nicht entziehen.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • NBB: Samsung Odyssey G5 WQHD/165 Hz 203,89€ u. Odyssey G9 49"/DQHD/240Hz 849,90€ • ViewSonic VX3258 WQHD/144 Hz 229,90€ • Elgato Cam Link Pro 146,89€ • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€ • Alternate: Tt eSPORTS Ventus X Plus 31,98€ • 4x Philips Hue White Ambiance 49,99€ [Werbung]
    •  /