Abo
  • Services:
Anzeige
Edward Snowden bei einer Live-Schaltung mit Amnesty International im April 2014
Edward Snowden bei einer Live-Schaltung mit Amnesty International im April 2014 (Bild: Frank Polich/Reuters)

NSA-Affäre: Edward Snowden verhandelt über Rückkehr in die USA

Der US-Whistleblower Edward Snowden verhandelt laut einem aktuellen Bericht mit der US-Regierung über eine Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Zudem laufen derzeit Verhandlungen mit der Bundesregierung, um Snowden eine Aussage vor dem NSA-Untersuchungsausschuss zu ermöglichen.

Anzeige

Unter bestimmten Bedingungen wäre Edward Snowden zu einer Rückkehr in die USA bereit, heißt es in einem Bericht des Spiegel. Snowdens deutscher Anwalt, Wolfgang Kaleck, erklärte, dass es Verhandlungen mit der US-Regierung gebe. Nach Auffassung des Anwalts seien sich alle, die mit der Sache betraut seien, bewusst, "dass eine einvernehmliche Lösung mit den US-Behörden das Sinnvollste wäre".

Snowden hofft auf US-Regierung

Derzeit gebe es Bemühungen, mittelfristig eine Lösung zu finden, "die für Edward Snowden erträglich ist". Sein Mandant habe nie egoistisch gehandelt und keinen Schaden angerichtet, ergänzt Snowdens Anwalt. Der Rechtsbeistand habe die Hoffnung, dass ihm eine demokratische US-Regierung den Weg zurück ebnen würde. Kaleck selbst sei an den entsprechenden Verhandlungen aber nicht beteiligt.

Snowden befindet sich derzeit in Russland und hat nach eigener Aussage Asyl erhalten. Dies gab Snowden Anfang August 2013 bekannt. Das Asyl gilt zunächst für ein Jahr, also derzeit noch etwas mehr als zwei Monate. Russland wolle das Asyl aber bei Bedarf jeweils um ein Jahr verlängern. Mitte Juni 2013 hat das FBI einen Haftbefehl gegen Snowden erwirkt, ihm wird unter anderem Spionage vorgeworfen.

Verhandlung um Snowdens Befragung vor dem NSA-Untersuchungsausschuss

Derzeit verhandelt Snowdens Anwalt mit der Bundesregierung, ob Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag aussagen kann. Dazu müsste Snowden in die Bundesrepublik einreisen. "Solange die Regierung das nicht abgelehnt hat, ist der Weg nach Deutschland offen", erklärte Kaleck dem Nachrichtenmagazin. Der Anwalt meint, dass hier eine engagierte Öffentlichkeit helfen könne. Snowdens Verdienste seien so groß, dass in dieser Frage anders mit ihm umgegangen werden müsse.

Für Snowdens deutschen Rechtsbeistand sei es "schockierend", dass Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) seinen Mandanten gegenüber US-amerikanischen Regierungsvertretern jüngst als Rechtsbrecher bezeichnet habe. Kaleck sieht darin eine Art "Unterwerfungsgeste an die USA". Es sei für ihn skandalös, wenn die Bundesregierung Verständnis zeige und es ähnlich sehe, dass die US-Regierung Snowden als Kriminellen behandle und gleichzeitig ein Untersuchungsausschuss laufe, "der ohne Snowden niemals denkbar gewesen wäre".


eye home zur Startseite
spiderbit 28. Mai 2014

Du vergisst da was, wenn er nicht mehr offiziell als (potenzieller) Straftäter gesucht...

TheKeyisMagic 26. Mai 2014

Ihr wollt beweise sehen, kann ich verstehen ... Wer will das nicht, aber dazu müsst ihr...

Rababer 26. Mai 2014

Mit was soll er das anstellen ? Ich glaube er wurde durchleuchtet, als er in Russland...

Michael H. 26. Mai 2014

Neue Verschwörungstheorie: Snowden ist einfach nur nicht blöd und merkt wenn es bald...

Yes!Yes!Yes! 26. Mai 2014

1. Diese "Theorie" ist nicht neu. 2. Der Glaube an plötzlich auftauchende Transsexualität...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr), Berlin, Bielefeld
  2. ABB AG, Minden
  3. Prime Capital AG, Frankfurt am Main
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samung UHD-TV 569,00€, LG UHD-OLED-TV 2.398,00€)
  2. ab 44,99€
  3. ab 13,53€

Folgen Sie uns
       


  1. Prozessor

    Lightroom CC 6.9 exportiert deutlich schneller

  2. Telia

    Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben

  3. Nokia

    Deutlich höhere Datenraten durch LTE 900 möglich

  4. Messenger

    Facebook sagt "Daumen runter"

  5. Wirtschaftsministerin

    Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen

  6. Overwatch

    Blizzard will bessere Beschwerden

  7. Mobilfunk

    Nokia nutzt LTE bei 600 MHz erfolgreich

  8. Ohne Flash und Silverlight

    Netflix schließt HTML5-Umzug ab

  9. Mass Effect Andromeda im Technik-Test

    Frostbite für alle Rollenspieler

  10. Hannover

    Die Sommer-Cebit wird teuer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
BSI: Schützt euer Owncloud vor Feuer und Wasser!
BSI
Schützt euer Owncloud vor Feuer und Wasser!
  1. VoIP Deutsche Telekom hatte Störung der IP-Telefonie
  2. Alte Owncloud und Nextcloud-Versionen Parteien und Ministerien nutzen unsichere Cloud-Dienste
  3. NFC Neuer Reisepass lässt sich per Handy auslesen

"Mehr Breitband für mich": Was wurde aus dem FTTH-Ausbau der Telekom für Selbstzahler?
"Mehr Breitband für mich"
Was wurde aus dem FTTH-Ausbau der Telekom für Selbstzahler?
  1. 50 MBit/s Dobrindt glaubt weiter an bundesweiten Ausbau bis 2018
  2. Breitbandgipfel 2.000 Euro für FTTH im Gewerbegebiet sind akzeptiert
  3. Breitbandgipfel Telekom hält 100 MBit/s für "im Moment ausreichend"

Vernetztes Fahren: Die Pseudo-Tests auf der Autobahn 9
Vernetztes Fahren
Die Pseudo-Tests auf der Autobahn 9
  1. Autonomes Fahren Die Ära der Kooperitis
  2. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  3. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank

  1. Datenrate/Zellengröße

    Gandalf2210 | 22:59

  2. Re: Kein Hardware-Bug? Warum nicht?

    Bonita.M | 22:55

  3. Re: Nun seien wir ehrlich, alle Arbeitnehmer sind...

    xbh | 22:55

  4. Re: Ein nicht beachteter Aspekt.

    Berner Rösti | 22:49

  5. Re: 40000?

    storm009 | 22:45


  1. 18:26

  2. 18:18

  3. 18:08

  4. 17:39

  5. 16:50

  6. 16:24

  7. 15:46

  8. 14:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel