Steve Ditko schuf zusammen mit Stan Lee einen der ikonischsten Marvel-Superhelden des 20. Jahrhunderts: Spiderman. Der Spinnenmann mit dem rot-blauen Anzug und der Gesichtsmaske stammt aus der Feder des Comic-Zeichners. Nun ist Ditko in New York gestorben, er wurde 90 Jahre alt.
Golem-Wochenrückblick Das EU-Parlament stimmt gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter, auch bekannt als Artikel 13. Drittfirmen lesen Mails, und Rollschuhe werden elektrisch. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Laut einem Mozilla-Entwickler funktionieren Webassembly-Aufrufe über Javascript-Code im Firefox mittlerweile deutlich zügiger. Dafür hat das Team unter anderem die C++-Zwischenschicht entfernt und zugleich den Speicherbedarf optimiert.
Nach den EU-Datenschützern verliert nun auch das Europaparlament die Geduld: Die Datenvereinbarung mit den USA soll bald ausgesetzt werden, wenn es keinen besseren Datenschutz gibt.
Die Ankündigung der Telekom, 1,1 Milliarden Euro für den Glasfaser-Ausbau in der Region Stuttgart zu investieren, ist laut Stadtwerke in Werbegag. Das Geld werde zudem niemals ausreichen.
Update Der Streit über die Einführung von Uploadfiltern und Leistungsschutzrecht geht in die Verlängerung. Das Europaparlament will über das Verhandlungsmandat zur Urheberrechtsreform noch bis September diskutieren.
Seit sechs Jahren dauert der juristische Streit zwischen dem früheren Megaupload-Betreiber Kim Dotcom und dem US-Justizministerium. Nun scheint es auf eine Entscheidung gegen den in Deutschland geborenen Millionär hinauszulaufen.
Update Bretten bei Karlsruhe ist das erste große Ausbauprojekt eines neuen Glasfaser-Netzbetreibers, hinter dem große Geldgeber stehen. Das will die Telekom offenbar nicht zulassen.
Keine Staus, kein langes Geschaukel in der S-Bahn: Sieben Minuten sollen Reisende künftig vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen brauchen - mit dem Lufttaxi. Die Münchner CSU-Fraktion fordert, dass auf dem Neubau des Bahnhofs entsprechende Landeplätze eingeplant werden.
Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Ein Verband kritisiert den Gigabitgipfel NRW und hat dessen Erklärung nicht unterzeichnet. Der Stadtnetzbetreiberverband Breko sieht die Kabelnetze nicht als sicheren Gigabit-Lieferanten der Zukunft.
Die Telekom hat zwei große Fiber-To-The-Home-Projekte in Sachsen gewonnen. In den nächsten zwei Jahren werden die Haushalte direkt mit Glasfaser versorgt. Der Ausbau ist gefördert.
Die Laufzeit ist zu zwei Dritteln um, der Topf ist noch voll: Zwar wurde im zweiten Jahr die Kaufprämie für Elektroautos fast doppelt so oft ausgezahlt wie im ersten. Doch der Etat reicht länger als bis Juni 2019. Deshalb soll die Laufzeit verlängert werden. Cem Özdemir ist optimistisch.
Aufgrund einer vagen Verbindung durch eine E-Mail-Adresse hat die Polizei Wohnungen und Vereinsräume von Mitgliedern des Vereins Zwiebelfreunde durchsucht. Doch den Betroffenen wird nichts vorgeworfen, sie gelten lediglich als Zeugen.
Informatik ist für die Schweiz ein wichtiges Fach. Daher beschließt das Land, es als Pflichtunterricht an Schulen zu lehren. Vermittelt werden soll den Schülern ein Verständnis von Programmiersprachen, Netzwerktechnik und Sicherheitsaspekten.
Zahlreiche Medien berichten von einem neuen Ultra-Abo bei Netflix, das die HDR-Option beim bisherigen Premium-Abo herauslöst und dort die Zahl der gleichzeitig nutzbaren Geräte reduziert. In Wirklichkeit gibt es dieses Abo aber gar nicht - es handelt sich nur um einen Test.
In Europa ließen sich durch technische Mittel oder ein Tempolimit viele Menschenleben im Straßenverkehr retten. Doch während die Lobby solche sinnvollen Maßnahmen verhindert, sollen die Bürger ausgerechnet beim Urheberrecht gegängelt werden. Das ist unverhältnismäßig.
Nordrhein-Westfalen will Gigabit-Netze. Doch dass dazu Glasfaser an allen Mobilfunkstationen, WLAN-Zugangspunkten, Unternehmen und Haushalten liegen müsse, sei nicht festgelegt worden, kritisiert der Buglas.
Die Deutsche Telekom und die Deutsche Glasfaser haben ein Bündnis für den Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein nicht unterzeichnet. Der Buglas nennt die Vereinbarung beispielhaft.
Förderung für Glasfaser statt VDSL oder Vectoring. Laut Bundesverkehrsminister handelt es sich um ein Mega-Upgrade, auch für die sogenannten grauen Flecken.
Astronomen aus Heidelberg ist eine wichtige Entdeckung gelungen: Sie haben einen jungen Stern gefunden, in dessen Umlaufbahn sich gerade ein Exoplanet bildet. An diesem Beispiel wollen sie prüfen, ob die bisherigen Modelle zur Entstehung von Planeten stimmen.
Kundenrezensionen waren Netflix noch nie wichtig. Bald streicht der Videostreaminganbieter ganz die Möglichkeit, eine Rezension zu einem Film oder einer Serie anzulegen. Netflix setzt stattdessen alles auf die vor einigen Monaten eingeführte Daumenbewertung.
Dank Deep Learning kann Microsoft die Umrisse von Gebäuden aus Satellitenbildern extrahieren. Microsofts Kartenanbieter Bing-Maps spendet die so gewonnenen Daten an die Openstreetmap-Community. Das ist nicht die erste Kooperation dieser Art.
Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Beim Breitbandausbau sollen nach Plänen des Bundesverkehrsministers die Fördergrenzen angehoben, Gelder schneller ausgezahlt und das Verfahren vereinfacht werden. Ein neues Breitband-Programm soll Mitte 2019 folgen.
Zusammen investieren die Deutsche Telekom und die Region Stuttgart 1,6 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau. Doch die Ziele liegen hinter den Vorgaben der Bundesregierung zurück.
Googles ehemaliges KI-Tochterunternehmen Deepmind hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die aus Bruchstücken ihr unbekannte Szenen zusammensetzen kann. Die ersten Ergebnisse sind beeindruckend, aktuell funktioniert das System aber nur mit computergenerierten Umgebungen.
In der Debatte um das Leistungsschutzrecht nehmen es die Verleger mit den Fakten selbst nicht so genau. Nun werfen sie Digitalstaatsministerin Dorothee Bär einen "unverfrorenen Manipulationsversuch" vor und rufen nach der Kanzlerin.
In der Debatte um die EU-Urheberrechtsereform sind die Rollen klar verteilt. Während die Netzpolitiker in den Parteien gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter sind, setzen sich Rechtspolitiker der Union und die Regierung dafür ein. Trotz des anderslautenden Koalitionsvertrags.
Golem-Wochenrückblick Google Pay startet in Deutschland, Apple Pay nicht. VW schickt ein Auto auf einen Berg. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Ein Panini-Bild mit dem eigenen Konterfei ist eine schöne Idee - allerdings nicht zwingenderweise, wenn auch andere Personen die Bilder sehen können. Ein derartiger Bruch des Datenschutzes ist dem Sammelalben-Produzenten unterlaufen, was besonders wegen zahlreicher Kinderfotos heikel ist.
Nutzer können sich bei ihren Kommentaren in sozialen Medien nur beschränkt auf die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit berufen. Facebooks Gemeinschaftsstandards können einem Gerichtsurteil zufolge dem Grenzen setzen.
Die europäischen Datenschutzregeln strahlen auch in die USA aus. Das kalifornische Parlament sah sich nun gezwungen, einem Bürgerbegehren für mehr Datenschutz nachzugeben.
Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Die FDP wollte im Bundestag namentlich zu einem Antrag über die Einführung von Uploadfiltern abstimmen lassen. Doch die Koalition hat sich nicht vorführen lassen. Klarer äußert sich die italienische Regierung.
Eine Enquete-Kommission des Bundestags soll sich mit Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz befassen. Doch die Debatten sollen nicht generell öffentlich stattfinden.
Ein faszinierender Blick in die Frühphase der Computergeschichte: Die BBC hat alle Fernsehsendungen seines Computer Literacy Projects von 1982 bis 1989 online gestellt. Zuschauer können in die faszinierende Geschichte rund um den BBC Micro und andere Heimcomputer eintauchen.
Eric Xu von Huawei reicht es offenbar. In den USA haben Abgeordnete nun sogar die Zusammenarbeit mit Universitäten als Problem für die nationale Sicherheit eingestuft. Xu zweifelt ihre Bildung und Intelligenz an.
Bestimmte Beiträge im Facebook-Newsfeed können Nutzern Dinge verraten, die sie vielleicht noch gar nicht erfahren wollen - beispielsweise das Ende eines Films. Dafür testet Facebook aktuell Keyword Snooze, womit sich Beiträge anhand von Schlagwörtern für eine bestimmte Zeit verbergen lassen.
Seit vielen Jahren versuchen die Mörder des Schauspielers Walter Sedlmayr, ihre Namen aus Online-Archiven von Medien zu löschen. Nun verloren sie auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
ARD und ZDF haben Vodafone und Unitymedia nach der Einigung 132 Millionen Euro für das Einspeisen ihrer Programme gezahlt. Dass kleine und mittelständische Kabelnetzbetreiber nichts bekommen, soll jetzt das Bundeskartellamt ändern.
Update Erstmals hat sich in Deutschland ein Kabinettsausschuss für Digitalisierung getroffen. Die Arbeitsschwerpunkte entsprechen den aktuellen Schlagwörtern KI und Blockchain. Ein wichtiges Thema fehlte komplett.
In einer kleineren Stadt in Mecklenburg-Vorpommern kommt der Glasfaserausbau gut an. Die Bewohner wollen FTTH, möglich sind bis zu 250 MBit/s symmetrisch.
Eine Sicherheitslücke in Wordpress erlaubt angemeldeten Nutzern, die Installation zu übernehmen und Code auszuführen. Wordpress wusste von dem Problem seit November 2017, hat es aber bisher nicht gefixt.