Influencer: Bekannte Youtuber berichten über Burn-out

Gesunkene Auszahlungen durch Youtube, aber hoher Erwartungsdruck durch die Community und viel Konkurrenz: In den USA berichten derzeit auffällig viele Influencer über Burn-out.

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Bobby Burns erzählt im Video vom Druck auf Youtuber.
Bobby Burns erzählt im Video vom Druck auf Youtuber. (Bild: Bobby Burns)

"Auf Youtube aktiv zu sein, bedeutet einen irrsinnigen Stress", erzählt der amerikanische Influencer Bobby Burns - in einem Video auf Youtube, das sich mittlerweile rund 400.000 Zuschauer angesehen haben. Er habe zuletzt wegen des hohen Veröffentlichungsdrucks immer mehr Filme hochgeladen, die er zwar selbst ganz gut finde, die aber nicht mehr viel mit ihm zu tun hätten. Außerdem leide er unter Depressionen und Angstattacken, weil sich sein Leben nur noch um die Plattform drehe und er seit eineinhalb Jahren keine Pause gemacht habe.

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Der Fall ist laut einem Bericht auf Polygon durchaus typisch dafür, wie es derzeit vielen Youtubern geht. Das Magazin stellt Fälle wie die Entertainerin Elle Mills vor, die in Videos auf der Plattform über ihre Probleme und den hohen Druck sprechen, ständig neues Material zu produzieren und gleichzeitig immer für die Community auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Twitter verfügbar zu sein. Aber auch Stars melden sich laut Polygon zu Wort, etwa Ruben 'El Rubius' Gundersen - ein aus Norwegen stammender, aber aus Spanien streamender Influencer mit knapp 30 Millionen Zuschauern.

Sie alle leiden mehr oder weniger auch darunter, dass Youtube die Regeln für die Monetarisierung ihrer Videos in den vergangenen Monaten drastisch verschärft hat und generell weniger Geld an Influencer auszahlt, um sich stärker auf Kanäle etwa von Firmen und klassischen TV-Anbietern zu konzentrieren. Bei denen ist das Risiko niedriger, dass es Probleme mit Krawall- und Skandalfilmen gibt. Auslöser war vor allem, dass sich große Werbekunden über die Platzierung ihrer Reklameclips in Videos mit gewalthaltigen, rassistischen oder sonst wie anstößigen Beiträgen beschwert und Aufträge storniert hatten.

Betroffene hatten teils von Umsatzrückgängen von mehr als 30 Prozent berichtet. Viele mittlere und kleine Influencer verdienen durch Streams nur noch ein paar Euro oder US-Dollar im Monat, wenn überhaupt. Dazu kommt, dass vor allem etwas größere Streamer und Influencer weniger oft auf der Startseite zu finden sind, was ihnen die Gewinnung neuer Zuschauer erschwert. Auf Twitch und Facebook gibt es immerhin neue Verdienstmöglichkeiten, etwa direkt über die Plattform mögliche Spenden durch die Community.

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Deutsche Streamer haben sich bislang nicht mit Berichten über Burn-outs zu Wort gemeldet. Aber auch hier gibt es gewisse Ermüdungserscheinungen: Die eigentlich für den Sommer 2018 geplanten Video Days in Köln und Berlin wurden vom Veranstalter wegen schlechter Ticketverkäufe und mangelnder Unterstützung durch Sponsoren abgesagt - in den vergangenen Jahren hatte es bei den Festivals noch Massenaufläufe von Fans gegeben, die ihre Idole endlich mal live sehen wollten.

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lottikarotti 11. Jun 2018

Na weil ich das Gefühl hatte du willst die Diskussion damit in irgendeine Richtung...

lottikarotti 07. Jun 2018

Mag sein, aber nur weil das doof ist, heißt das nicht dass das alle "YouTuber" machen...

lottikarotti 06. Jun 2018

Immerhin wissen wir jetzt, dass du keine Ahnung hast wie der YouTube-Hase läuft :-)

lottikarotti 06. Jun 2018

Wieso muss man denn immer belastbar sein? Ich will gar nicht belastet werden. Ich will...

berritorre 06. Jun 2018

Richtig, deswegen habe ich das ja auch auf die Antwort von "nachgefragt" geschrieben. Die...



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