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FTTB: Netcologne testet G.fast mit 500 MBit/s

Netcologne betreibt derzeit einen Piloten zu G.fast mit 2.400 Haushalten. In diesen läuft 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Bald sollen 341.000 Haushalte erreicht werden.
/ Achim Sawall
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Timo von Lepel (l.) und Stadtdirektor Stephan Keller beim Spatenstich im Gewerbegebiet Longerich (Bild: Netcologne)
Timo von Lepel (l.) und Stadtdirektor Stephan Keller beim Spatenstich im Gewerbegebiet Longerich Bild: Netcologne

Netcologne ist mit G.fast und den neuen 212-MHz-Chips derzeit noch in der Pilotphase. Das sagte Unternehmenssprecherin Verena Gummich Golem.de auf Anfrage. "Wir haben ein Potenzial von 2.400 Haushalten erschlossen. Die Testkunden sind mit 500/50-MBit/s-Anschlüssen geschaltet und erreichen diese Bandbreiten stabil."

Die Verteilung der Technologie werde ab Herbst 2018 starten. Danach könnten Kunden im FTTB-Bestandsgebiet (Fiber To The Building) von Netcologne auf G.Fast wechseln. Dies seien aktuell 341.000. "Mit dem Ausbauprogramm Digitalnetcologne kommen ab 2019 weitere 100.000 Haushalte in Köln schrittweise dazu", erklärte Gummich.

Netcologne verzeichnete im Jahr 2017(öffnet im neuen Fenster) ein Plus von 13.000 Privatkunden im Festnetz und 7.000 TV-Kunden in der Wohnungswirtschaft. Von den insgesamt 371.000 Privatkunden für Telefonie und Internet wurden Ende 2017 rund 70 Prozent über die eigene Infrastruktur des Unternehmens versorgt. "Besonders dort, wo wir unser Glasfasernetz erweitert haben, konnten wir im vergangenen Geschäftsjahr unsere Kundenbasis deutlich stärken", sagte Firmenchef Timo von Lepel.

Netcologne gewinnt mehr Kunden

Netcologne und der chinesische Ausrüster ZTE haben auf der Branchenmesse Anga Com im Sommer 2017 eine neue G.fast-Lösung mit 212 MHz präsentiert. Gezeigt wurden Datenraten von 1,8 GBit pro Sekunde, aufgeteilt in 1,6 GBit/s im Download und 0,2 GBit/s im Upload. Nach 250 Metern verliert G.fast seine Wirkung.

Zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie bleibe weiterhin der Glasfaserausbau in der Region. Mit 1.500 neu verlegten Kilometern umfasst das Glasfasernetz Ende 2017 eine Länge von 26.500 Kilometern. Die Zahl der Haushalte, an denen das eigene Netz verfügbar ist, hat damit die Anzahl von 1 Million überschritten. Das Versorgungsgebiet von Netcologne im Norden wurde um zusätzliche Städte im Kreis Mettmann und dem Ennepe-Ruhr-Kreis erweitert. In Jahr 2017 investierte Netcologne rund 35 Millionen Euro.

Netcologne betreibt ein TV-Kabelnetz und ein Telekommunikationsnetz.


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