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Soziales Netzwerk: Mehr Musik für Facebook

Facebook will mehr Musik in sein soziales Netzwerk einbinden. Durch eine Zusammenarbeit mit der Musikindustrie können Nutzer in Zukunft ihre Videos mit Songs unterlegen. Bereits verteilt wird eine neue Playback-Funktion, die Nutzer in den Livevideos verwenden können.
/ Tobias Költzsch
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Auf eine Playback-Funktion haben Facebook-Nutzer sicherlich lange gewartet. (Bild: Facebook)
Auf eine Playback-Funktion haben Facebook-Nutzer sicherlich lange gewartet. Bild: Facebook

Facebook soll in Zukunft mehr Musik beinhalten: Wie das soziale Netzwerk in einem Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) bekannt gegeben hat, wird es für Nutzer künftig verschiedene Möglichkeiten geben, ihre Aktivitäten mit Musik zu untermalen.

Facebook arbeitet nach eigenen Angaben mit verschiedenen Labels zusammen, um es Nutzern zu ermöglichen, ihre Videos mit Musikstücken zu unterlegen. Beim Hochladen der Videos sollen User die Lieder hinzufügen können. Wie genau das ablaufen soll, beschrieb Facebook noch nicht - ob beispielsweise Songs aus einer Liste ausgewählt werden können oder selbst als Datei hochgeladen werden.

Facebook Lip Sync Live - Herstellervideo
Facebook Lip Sync Live - Herstellervideo (00:53)

Facebook zufolge wird die Funktion aktuell in ausgesuchten Regionen getestet. Einen genauen Zeitplan, wann sie für alle Nutzer erhältlich sein werde, teilte das Unternehmen noch nicht mit. Im Blogbeitrag wird von einer baldigen Markteinführung gesprochen.

Bereits verteilt wird eine zweite neue Funktion mit Musikbezug: Lip Sync Live. Künftig können Facebook-Nutzer eine Liveübertragung starten und dabei die Lippen zu einem ausgewählten Lied bewegen. Diese Playback-Videos werden zudem mit optischen Effekten untermalt.

Die Lieder lassen sich aus einer Liste auswählen. Unter anderem sollen Stücke von Guns N'Roses, Ed Sheeran oder Drake verfügbar sein. Die Lip-Sync-Option wird vor dem Start des Livevideos ausgewählt, in der gleichen Auswahl, in der aktuell unter anderem Masken aktiviert werden können.

Auf unseren Redaktionsgeräten können wir die Playback-Funktion noch nicht verwenden. Es ist indes normal, dass solche Updates die Nutzer in Wellen erreichen.


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