Raumfahrt: SpaceX verschiebt bemannte Mondumrundung

Das wird wohl dieses Jahr nichts mehr: SpaceX hat den Flug von zwei Weltraumtouristen um den Mond erst einmal abgesagt. Sie sollen frühestens Mitte 2019 starten. Dennoch plant das Unternehmen von Elon Musk noch zwei Starts der Rakete Falcon Heavy in diesem Jahr.

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Start der Falcon Heavy am 6. Februar 2018: Viasat und Inmarsat flogen mit der Ariane 5.
Start der Falcon Heavy am 6. Februar 2018: Viasat und Inmarsat flogen mit der Ariane 5. (Bild: SpaceX)

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat den ersten Flug zum Mond verschoben. Die beiden Weltraumtouristen müssen mindestens ein halbes Jahr länger warten, bis sie zu einer Umrundung des Erdtrabanten aufbrechen können.

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SpaceX hatte den Flug zum Mond im vergangenen Jahr angekündigt. Ende dieses Jahres wollte das Unternehmen zwei zahlende Gäste mit der Falcon Heavy ins All schießen. Sie sollten mit der Kapsel Dragon den Mond umrunden und zur Erde zurückkehren.

Derzeit sei allerdings weder die Kapsel noch die Rakete dazu in der Lage, berichtet das Wall Street Journal. Frühestens Mitte kommenden Jahres werden die beiden Weltraumtouristen starten können, wahrscheinlich aber sogar noch später.

Unterdessen plant SpaceX den ersten kommerziellen Flug der Falcon Heavy für den kommenden Winter. Die Schwerlastrakete soll einen Satelliten für den saudi-arabischen Betreiber Arabsat in den Orbit bringen.

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SpaceX habe den Start von Arabsat-6A für Dezember oder Januar angekündigt, teilte Arabsat dem US-Onlinenachrichtenangebot Space News mit. Vorher soll das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk noch den Satelliten STP-2 für die US-Luftwaffe ins All bringen.

Dieser zweite Flug der Falcon Heavy war für diesen Monat geplant. Er musste aber wegen Qualifizierungstests und technischer Überprüfungen durch SpaceX und die Luftwaffe auf Oktober verschoben werden.

Weitere Flüge für die Schwerlastrakete, die nach vielen Verzögerungen Anfang Februar erstmals gestartet war, gibt es bisher noch nicht. Als Kunden für die Schwerlastrakete gelten die Satellitenbetreiber Intelsat, Viasat und Inmarsat.

Viasat und Inmarsat wollten vorletztes Jahr jeweils einen Satelliten von SpaceX ins All bringen lassen. Als die Rakete jedoch nicht zur Verfügung stand, wechselten sie mit ihren Satelliten zur europäischen Konkurrenz Arianespace. Intelsat hat zwar seit einigen Jahren eine Option für einen Flug mit der Rakete, aber noch keinen Plan für einen Satelliten.

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