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Whatsapp:
"Viele Menschen halten uns für Magier"

Nachdem der Forscher Paul Rösler mit seinen Kollegen ein Problem in der Verschlüsselung von Whatsapp gefunden hatte, überschlugen sich die Meldungen vieler Medien. Wir haben mit ihm über die Verantwortung von Forschern, Medien und neue Formen von Öffentlichkeit gesprochen.
/ Hauke Gierow
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Paul Rösler forscht an der Ruhr-Universität Bochum. (Bild: Hauke Gierow)
Paul Rösler forscht an der Ruhr-Universität Bochum. Bild: Hauke Gierow

Anfang Januar sitzt Paul Rösler mit einigen Kollegen im Zug auf dem Weg von Bochum nach Zürich. Sie alle sind Forscher an der Ruhr-Universität in Bochum und wollen auf der Fachkonferenz Real World Crpyto ein neues wissenschaftliches Paper vorstellen, das sich mit Schwachstellen in der Verschlüsselung von Gruppenchats beschäftigt – bei Signal, Whatsapp und Threema. Der Titel des Vortrages: "On the end-to-end security of group chats". Klar ist: Diese Forschung richtet sich an absolute Experten.

Noch auf dem Weg bekommt Rösler eine Anfrage von dem US-Journalisten Andy Greenberg, der für Wired über IT-Sicherheit schreibt. Greenberg hat den Vortrag aufgespürt und will darüber berichten. "Ich war wirklich froh über den Bericht, der war sehr ausgewogen und gelungen", sagte Rösler im Gespräch am Rande der Ruhrsec-Konferenz an der Ruhr-Universität in Bochum. Was dann passierte, konnte er aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Denn über die Forscher brach ein wahrer Mediensturm ein.

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