Fast zeitgleich zur Veröffentlichung von iOS 9.3.3 ist der passende Jailbreak erschienen. Vorerst ist nur eine Entsperrung von iOS-Geräten mit 64-Bit-Prozessor unter Windows möglich.
Schluss mit zu späten Sicherheitspatches für Android: Mit Copperhead OS können Nexus-Nutzer auf ein neues Custom-ROM mit schnellen Sicherheitsupdates und zahlreichen Verbesserungen setzen. Nur Google-Services haben wir nicht zum Laufen gebracht.
Golem-Wochenrückblick Wir haben Sicherheitsprobleme in Kraftwerken aufgedeckt. Tesla verteidigt sein Assistenzsystem. Und Pokémon besetzen Deutschland. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr.
51Kommentare/Eine Analyse von Sebastian Neef,Tim Philipp Schäfers
Forscher haben entdeckt, dass der alternative Browser Maxthon sicherheitsrelevante Nutzerdaten an einen Server in Peking sendet. Die Daten ließen sich hervorragend für gezielte Angriffe nutzen. Und sie sind nur schlecht gegen Dritte abgesichert.
Eine neue Version der Locky-Ransomware kann jetzt auch Rechner ohne Internetverbindung verschlüsseln. Die Offline-Variante hat für die Opfer immerhin einen kleinen Vorteil.
Ein Fehler in der Druckerverwaltung von Windows ermöglicht es, Schadcode im Netzwerk zu verteilen und mit Systemberechtigung auszuführen. Diese und andere Lücken hat Microsoft heute gepatcht.
Niemals zahlen! Diese Warnung bei Ransomware-Angriffen ist bei einem neuen Vertreter der Spezies besonders angebracht - denn die Malware hat gar keine Wiederherstellungsfunktion.
In der kommenden Android-Version will Google mit einer umstrittenen Maßnahme verhindern, dass verschlüsselte Daten von Angreifern mitgelesen werden. Außerdem soll das Betriebssystem vor Erpressungstrojanern schützen.
Wer in Deutschland vorab das Mobilegame Pokémon Go lädt, handelt sich mit etwas Pech einen Trojaner ein. Noch gefährlicher ist eine Masche, die sich vier junge Kriminelle in den USA ausgedacht haben.
Der Cybersecurity-Markt konsolidiert sich weiter. Avast hat den Antivirenhersteller AVG gekauft. Die Unternehmen wollen gemeinsam besonders in den Bereichen Smartphones und Internet der Dinge wachsen.
Malware für Android existiert meist außerhalb des Play Store. Doch in einem aktuellen Fall hat Google eine Schadsoftware übersehen, die das Gerät rootet und innerhalb von 30 Minuten 14 weitere Apps installiert.
Blizzard hat die Ranglistenspiele für die PC-Version von Overwatch veröffentlicht. Vor dem ersten Match sind aber ein paar Hürden zu überwinden: Spieler müssen mindestens Level 25 erreicht haben und zehn Platzierungspartien absolvieren.
Sicherheitssoftware verbessert die Sicherheit und Zitronenfalter falten Zitronen. Tavis Ormandy hat in fast allen Produkten von Norton und Symantec Schwachstellen gefunden, die Speicherfehler im Windows-Kernel ohne Nutzerinteraktion ermöglichen.
Mehr als 60.000 E-Mail-Adressen mit den zugehörigen Passwörtern deutscher Telekom-Kunden sollen auf einer Darknetplattform angeboten werden. Das Unternehmen hält die Daten für echt und rät zum Passwortwechsel. Für einen Hack der Telekom-Server gebe es keinen Hinweis.
Locky ist zurück. Vor wenigen Wochen war mit dem zugehörigen Botnetz auch die Infrastruktur der Ransomware verschwunden. Die Kriminellen haben der Ransomware zudem neue Funktionen zur Verschleierung hinzugefügt.
Update Erstmals hat ein Gericht in zweiter Instanz ein Urteil zu Adblockern gefällt. Der Axel-Springer-Verlag konnte einen Teilerfolg verbuchen. Doch das eigentliche Ziel der Klage wurde verfehlt.
Die zunehmende Verschlüsselung von Kommunikation ist für Ermittlungsbehörden ein Problem. Doch statt Hintertüren zu fordern, will die Regierung eine eigene Behörde gegen das "going dark" gründen.
Was darf die US-Regierung tun, um Kriminelle zu überführen? Neuen Regeln zufolge: VPNs und Tor hacken und von Botnetzen Betroffene durchsuchen. Der Widerstand wächst.
Nicht nur während der EM boomen illegale Livestreams. Das ist nicht nur ein Problem für die Sender, sondern auch für die Nutzer: Die Streams strotzen vor Schadsoftware.
52Kommentare/Ein Bericht von Eike Kühl
(Zeit Online)
PGP ist sicher, aber in der Handhabung oft kompliziert, gerade in größeren Unternehmen. Die EU-Kommission will die Technik in einem Pilotprojekt für alle Mitarbeiter einführen. Eine Angst geht dabei um: die vor verschlüsselten Spammails.
Sicherheitsfirmen sind in der Community oft nicht wohlgelitten. Mikko Hypponen von F-Secure spricht im Interview über Vertrauen und Privatsphäre und Bankentrojaner im Weltall - und erklärt, warum Microsoft nicht mehr scheiße ist.
Ransomware kommt neuerdings im Paket: Die RAA-Schadsoftware ist komplett in Javascript geschrieben und installiert zusätzlich einen Passworttrojaner. Das Erpressergeld wurde an den hohen Bitcoin-Kurs angepasst.
Erst sollen es die Russen gewesen sein, nun bekennt sich ein Hacker zu den Angriffen auf die US-Demokraten. Dabei will er nicht nur Recherchen über Trump gestohlen haben.
Ein notorischer Spamversender muss 30 Monate ins Gefängnis, weil er Facebook-Nutzer über Jahre hinweg belästigte. In früheren Verfahren wurde der US-Amerikaner zu Strafen in Höhe von mehr als 1 Milliarde US-Dollar verurteilt.
Update Wurde Teamviewer gehackt oder nicht? In den vergangenen Wochen beschwerten sich Hunderte Nutzer über Kriminelle, die über Teamviewer Konten plünderten. Der Hersteller selbst verwies auf schlechte Passwörter - eine Sicherheitsfirma hat jetzt eine weitere Idee.
Alle Windows-Versionen seit 95 haben eine Sicherheitslücke, die die Manipulation des Datenverkehrs ermöglichen soll. Microsoft bezeichnet das Problem nicht als kritisch, der Entdecker sieht es anders - und will auf der Black Hat mehr verraten.
Sicherheitsforscher haben einen massiven Rückgang von Infektionen der bekannten Malware-Familien Dridex und Locky beobachtet. Schuld sind offenbar Probleme beim verteilenden Botnetz. Für Locky gibt es keine neue Infrastruktur. Was mit Opfern passiert, ist derzeit offen.
Hacker konnten Nachrichten manipulieren und Nutzern gefälschte, bösartige Links unterschieben. Die Sicherheitslücke betrifft Facebooks Messenger-App und die Browserversion des Chats.
Wenige Tage nach zahlreichen Nutzerbeschwerden über gehackte Accounts reagiert Teamviewer mit einem vorgezogenen Sicherheitsupdate. Wir haben mit dem Unternehmen darüber gesprochen.
Wie viel kann man eigentlich mit Ransomware verdienen? Eine neue Studie zeigt, dass vor allem die Drahtzieher hinter kriminellen Netzwerken gutes Geld verdienen. Bei den Gefolgsleuten sind die Einnahmen hingegen deutlich geringer.
Der Computerhersteller Lenovo warnt vor einer Sicherheitslücke in einer Anwendung, die auf Windows-10-Rechnern vorinstalliert ist. Die Accelerator App soll den Start anderer vorinstallierter Lenovo-Anwendungen beschleunigen.
Fast alle Antiviren-Apps für Smartphones haben Fehler, stellt eine neue Studie fest. Eine App von Kaspersky soll sogar mit Malware infizierte Werbung heruntergeladen haben. Die meisten Hersteller haben die Lücken mittlerweile gepatcht.
Zwei Sicherheitslücken in LGs-Android Firmware ermöglichen eine Reihe von Angriffen, teilweise auch aus der Ferne. Nutzer sollten schnell reagieren, die Updates stehen bereit.
Wer E-Zigaretten raucht, erspart seiner Lunge Teer, setzt aber die Gesundheit seines Rechners aufs Spiel - zumindest, wenn die E-Zigarette per USB aufgeladen wird.
12345678, Passwort, Password oder doch St@art123? All diese Passwörter könnten bald nicht mehr funktionieren - jedenfalls bei einigen Cloud-Diensten von Microsoft und beim Microsoft-Account selbst.
Microsoft warnt vor einer neuen Ransomware, die sich auch über USB-Sticks verbreitet. In einem Blogpost gibt das Unternehmen einige Tipps, um sich zu schützen. Etwa: "Besuche keine Pornoseiten, aktualisiere aber auf Windows 10".
Nach Banken in Bangladesch und Vietnam sollen jetzt auch weitere Geldhäuser im SWIFT-Verbund gezielt angegriffen worden sein. Die verwendete Malware weist große Ähnlichkeiten auf. Das Unternehmen Fireeye untersucht die Vorgänge.
In der Version 4 wird Googles Safe-Browsing-API responsiv: Auf Smartphones soll sie sich anders verhalten als auf dem Desktop. Damit sollen Ressourcen gespart werden. Auch ein Referenzclient wurde veröffentlicht.
Daran könnten sich Sicherheitsfirmen ein Beispiel nehmen: Das Schweizer Cert hat detailliert die Angriffsmethoden einer APT-Gruppe auf den Technikkonzern Ruag analysiert und gibt Unternehmen Tipps zum Schutz.
Der Axel-Springer-Verlag hat in seinem juristischen Feldzug gegen Werbeblocker einen neuen Paragrafen ausgepackt. Damit könnte der Betreiber von Adblock Plus, die Eyeo GmbH, ihre Einnahmen in Deutschland verlieren.
IMHOGoogle I/O Google wollte einen Whatsapp-Konkurrenten vorstellen. Leider hat man sich in Mountain View nicht getraut, was im wenige Kilometer entfernten Palo Alto offenbar kein Problem war. Denn die Verschlüsselung deckt nur einen Teil der Gespräche ab.
Wieder einmal sind Antivirenprodukte prominenter Hersteller von schweren Sicherheitslücken betroffen. Angreifer können Systeme mit Norton- und Symantec-Software zum Absturz bringen, bei Windows-Rechnern soll es besonders schlimm sein.
In seinem Rechtsstreit um die Adblocker-Sperre von Bild.de hat Youtuber Tobias Richter eine neue Sammelaktion gestartet. Denn er muss sich inzwischen in einem "Zwei-Fronten-Krieg" mit dem Axel-Springer-Verlag auseinandersetzen.
IMHO Mit "eigenen, abgelegenen Servern in den Bergen von Colorado" will John McAfee verschlüsselte Whatsapp-Nachrichten gehackt haben. Leider alles Unsinn. Übrig bleiben tote Links bei Medienhäusern und ein bisschen Fremdschämen.
Update Wieder einmal wollen mir Abzocker am Telefon weismachen, dass mein Windows-Rechner gehackt ist und sie ihn reparieren müssen. Jetzt lasse ich sie mal machen. Ein Erlebnisbericht.
Eine Bank setzte zur Überprüfung von Transaktionen offenbar keine Hashwerte der einzelnen Vorgänge ein - sondern nimmt eine Sichtprüfung von PDFs vor. So konnten Angreifer ihre gefälschten Transaktionen verstecken.
Die Gruppe APT28, die auch mit dem Bundestags-Hack in Verbindung gebracht wird, soll die deutsche Regierungspartei CDU angegriffen haben. Ob die Phishing-Attacken zu einem Datenabfluss geführt haben, ist bislang noch unklar.