• IT-Karriere:
  • Services:

Wasserwaagen-App: Android-Trojaner im Play Store installiert ungewollt Apps

Malware für Android existiert meist außerhalb des Play Store. Doch in einem aktuellen Fall hat Google eine Schadsoftware übersehen, die das Gerät rootet und innerhalb von 30 Minuten 14 weitere Apps installiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Diese Wasserwaage hat keine Malware.
Diese Wasserwaage hat keine Malware. (Bild: Igge/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Eine Schadsoftware für ältere Versionen von Googles Android-Betriebssystem installiert ungewollt Apps auf den Geräten der Nutzer. Die Malware mit dem Namen Level Dropper findet sich nach Angaben der Sicherheitsfirma Lookout, die sich auf mobile Geräte spezialisiert hat, auch in Apps in Googles Play Store, in dem es im Vergleich mit alternativen Appstores eigentlich weniger Schadsoftware gibt. Level Dropper rootet das Gerät ohne Eingreifen der Nutzer, die App maskiert sich dabei als nützliches Wasserwaagen-Tool.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Vermögensberatung AG, Frankfurt am Main
  2. ANDRITZ Fiedler GmbH, Regensburg

Lookout schreibt, dass der Root-Vorgang weitgehend unbemerkt ablaufe. Typische Indikatoren für ein gerootetes System fehlten. Normalerweise sei nach einem Root im Verzeichnis /system eine "Superuser Binary" zu finden, außerdem eine veränderte Version des "Install-System-Recovery"-Skriptes. Dieses soll sicherstellen, dass die erweiterten Rechte auch nach Systemupgrades bestehen bleiben.

Level Dropper installiert weitere Apps

Level Dropper installiert direkt nach der Installation weitere Apps, auch hier wieder ohne Eingreifen der Nutzer. Darunter sind verschiedene Spiele. Nach Angaben von Lookout wurden in der ersten halben Stunde nach Installation der App 14 weitere Applikationen installiert. Mit der Installation der Apps verfolgen die Malwaremacher ein Geschäftsmodell - denn für jede erfolgreiche Installation werden sie bezahlt.

Außerdem soll Level Dropper weitere APKs nachladen, die nervige Werbeanzeigen auf dem Bildschirm der Nutzer platzieren. Nach bisherigen Informationen ist die Android-Version 4.4 betroffen, die einen Marktanteil von etwa 30 Prozent hat. Ob weitere Versionen gefährdet sind, ist bislang nicht bekannt. Die Malware lässt sich entfernen, indem das Gerät auf Systemeinstellungen wiederhergestellt wird. Die betroffene Version von Level Dropper hat den SHA1-Hash (Secure Hash Algorithm, digitale Signatur) 3646c8361252876012402878b84763403928b588.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

SoniX 01. Jul 2016

Wäre mir noch nicht untergekommen... Klar, Taschenlampenfunktion hatte jedes. Aber ne zB...

Herr_Be 01. Jul 2016

Da im Artikel von Android 4.4 die Rede ist, wird es sich um Towelroot handeln. Hat bei...

Herr_Be 01. Jul 2016

Im Artikel steht doch, dass Android 4.4 Betroffen ist. Und genau da funkioniert...

Spaghetticode 30. Jun 2016

Tja, beide sind dazu da, um mit Seuchen umzugehen. Die Sicherheitsfirma geht mit der...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /